Senfgurken „Spreewälder Art“

Was tun, wenn man auf zu viele Gurken hat? Klar, Gurkensalat, GurkencurrySchmorgurken, Gurken-Feigensalat, Gurkensüppchen, „Holländisches Sushi“, Gurkenhappen usw. daraus machen, aber wenn dann immer noch Gurken übrig sind?
Dann werden sie für den (bevorstehenden strengen, eisigen, finsteren, kalten 🙂 ) Winter konserviert!

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Zwetschgen – einkochen

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Der Herbst ist nun mal die Zeit, in der die Vorräte für den Winter angelegt werden, nicht nur bei Maus, Eichhörnchen und Co., nein, auch bei uns 🙂

Zutaten:

  • 5 kg Zwetschgen
  • 1,25 l Wasser
  • 1,25 kg Zucker
  • Einmachtropfen (wir: Eka-Einmachtropfen)

Zubereitung:

Twist-off-Gläser und Deckel vorbereiten und bereit stellen.

Die Zwetschgen waschen, abreiben, halbieren und entsteinen.

Wasser mit Zucker in einem großen Topf zum Kochen bringen, wenn der Zucker sich aufgelöst hat die Hitze etwas reduzieren, sodass es nur noch leicht köchelt.

So viele Zwetschgen in das Zuckerwasser geben wie in ein vorbereitetes Glas passen.

Man kann auch Zwetschgen für zwei Gläser auf einmal kochen, aber nicht mehr, denn entweder werden die in die Gläser eingefüllten Zwetschgen in der Zwischenzeit (bis zum Verschließen) zu kalt oder, füllt man jeweils ein Glas und verschließt es gleich, werden die im Wasser verbliebenen Zwetschgen zu weich.

Zwetschgen 3 Minuten im Zuckerwasser simmern lassen, in das Glas füllen. Mit Zuckerwasser das Glas bis knapp unter den Rand auffüllen. 2 Einmachtropfen auf die Innenseite des Deckels geben, anzünden und sofort das Glas mit dem brennenden Deckel verschließen.

Durch die Verbrennung wird restlicher Sauerstoff im Glas verbrannt und das Einmachgut kann nicht verderben.

Restliche Zwetschgen auf die gleiche Weise verarbeiten.

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Birnen – einkochen

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Es ist ja schön, wenn man eine reichliche Ernte hat. Nicht so schön ist, dass sich einige Sachen „unbehandelt“ nicht lange aufheben lassen. Um dennoch lange etwas davon zu haben, heißt es „konservieren“. Das geht, je nach Obstsorte, z. B. durch trocken („getrocknete Apfelringe“), Verarbeitung als Marmelade, Konfitüre, Gelee (siehe Rezeptregister unter „Marmelade & Co“) oder aber durch einkochen/einwecken (oder wie auch immer man es in den unterschiedlichen Gebieten nennt).

Zutaten:

  • 2 kg Birnen, feste
  • 1 Vanilleschote
  • 750 ml Wasser
  • 750 g Zucker
  • Einmachtropfen, wir: EKA

Zubereitung:

Birnen schälen, vierteln, entkernen und achteln.

Vanilleschote aufschneiden, Mark heraus schaben.

Wasser und Zucker in einem großen Topf aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat, Hitze reduzieren bis die Zuckerlösung nur noch leicht köchelt. Vanilleschote und Vanillemark zugeben.

Birnenstücke portionsweise in die heiße Zuckerlösung geben.

Darin ca. 4-5 Minuten leise köcheln lassen, die Früchte nicht zu weich werden lassen. Birnenstücke in vorbereitete Twist-off-Gläser geben mit der Zuckerlösung bis knapp unter den Rand des Glases auffüllen. Den Rand des Glases sauber wischen.  Auf die Innenseite des Deckels einige Tropfen Einmachtropfen (Anzahl abhängig von Gefäßgröße – siehe Dosierungshinweis auf Packung) geben, anzünden und das Glas mit dem brennenden Deckel verschließen.

Nashi – einkochen

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„Nashi“ ist japanisch und heißt übersetzt „Birne“, von daher ist der sehr gebräuchliche Ausdruck „Nashi-Birne“ eigentlich „doppelt gemoppelt“, sinnvoller sind die ebenso gebräuchlichen Ausdrücke: Japanische-, Koreanische-, Chinesische- oder Asiatische Birne.

Nashi (Pyrus pyrifolia) sind herrliche Früchte: nicht zu süß, schön knackig, saftig…einfach toll. Aber einen kleinen Nachteil haben sie: sie sind, ohne Klimakammer (über die wir leider nicht verfügen), nicht lange haltbar – max. 2 bis 3 Wochen. Von daher müssen wir uns eine „Verwendung“ für die Früchte einfallen lassen 🙂

Wer sich einen Nashi-Baum zulegen möchte, sollte darauf achten, dass er eine Sorte mit gelber Schale wählt, da diese wesentlich dünner, zarter und glattschalig ist. Die bronzeschaligen Exemplare dagegen sind rau und „sehr robust“.

Zutaten:

  • 2 kg Nashi
  • 1 Vanilleschote
  • 750 ml Wasser
  • 750 g Zucker
  • Einmachtropfen, wir: EKA

Zubereitung:

Nashi schälen, vierteln, entkernen und achteln.

Vanilleschote aufschneiden, Mark heraus schaben.

Wasser und Zucker in einem großen Topf aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat, Hitze reduzieren bis die Zuckerlösung nur noch leicht köchelt. Vanilleschote und Vanillemark zugeben.

Nashi portionsweise in die heiße Zuckerlösung geben.

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Darin ca. 4-5 Minuten leise köcheln lassen, die Früchte nicht zu weich werden lassen. Nashi in vorbereitete Twist-off-Gläser geben mit der Zuckerlösung bis knapp unter den Rand des Glases auffüllen. Den Rand des Glases sauber wischen.  Auf die Innenseite des Deckels einige Tropfen Einmachtropfen (Anzahl abhängig von Gefäßgröße – siehe Dosierungshinweis auf Packung) geben, anzünden und das Glas mit dem brennenden Deckel verschließen.

Feigenmarmelade

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Nach dem milden Winter beschert uns unsere Feige dieses Jahr eine reiche Ernte. Roh und pur schmecken sie ja himmlisch, was aber tun wenn man so viele hat? Da kam ein Rezept auf der Seite Küchengötter – Feigenpaste gerade recht. Wir haben die Zutaten etwas verändert und hier ist nun unsere Feigenmarmelade:

Zutaten:

  • 1300 g Nashi, netto gewogen
  • 900 g Feigen, eigener Anbau
  • 250 ml Portwein
  • 200 ml Orangensaft, frisch gepresst
  • 200 ml Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1800 g Zucker
  • 1 Tahiti-Vanilleschote

Zubereitung:

Nashi schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Den Stiel der Feigen abschneiden, die Feigen vierteln. Das Obst zusammen mit dem Portwein, Orangensaft und Zitronensaft in einen Topf geben, zugedeckt bei milder Hitze ca. 30 – 45 Minuten köcheln lassen bis die Früchte weich sind.

Früchte mit der Kochflüssigkeit durch die Flotte Lotte drehen.

Vanilleschote aufschneiden und das Mark heraus schaben.

Das Fruchtpüree zusammen mit dem Zucker, der Vanilleschote und dem -mark in einen Topf geben, bei mittlerer Hitze unter Rühren ca. 60 Minuten kochen bis eine sämige Masse entstanden ist. Vanilleschote entfernen.

Die Marmelade noch heiß in vorbereitete Gläser mit Twist-off-Deckel füllen, sofort verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Passt super toll zu Käse (siehe Bild, mit Camembert) aber auch zu Wildgerichten oder einfach aufs Brot.

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