Fisch-Nuggets in Cornflakes-Panierung

Wir essen sehr gerne frischen Fisch- vornehmlich Salzwasserfische.
Oft gibt es den Fisch bei uns „natur“ oder nur in einer „leichten Hülle“, schließlich soll ja der Fisch im Vordergrund stehen.
Ab und zu überkommt es uns aber und dann muss es den Fisch mit einer „super knusprigen Hülle“ geben.
Dann ist quasi nicht mehr entscheiden „was drinnen ist“, sondern „wo es drinnen ist“.
Solch eine super knusprige Hülle lässt sich relativ einfach herstellen: aus Cornflakes.
Wichtig ist dabei nur, dass es ungesüßte Cornflakes sind!
Erhältlich sind diese in Reformhäusern oder Drogeriemärkten.

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Kabeljauloins – gebacken

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Loins sind nicht nur die besten Stücke des Rückenfilets, sie haben auch „garantiert“ keine Gräten!!
Sie sind also ideal für Kinder – oder Leute, die (noch) nicht mit Fisch „umgehen können“.

Zutaten:

  • 800 g Kabeljauloins
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Mehl
  • 1 – 2 Eier
  • Paniermehl/Semmelbrösel
  • Fett (Öl, Butter, Schmalz…) zum Braten

Zubereitung:

Das Filet portionieren; salzen und pfeffern; mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Erst im Mehl, dann im verquirlten Ei und letztendlich im Paniermehl wenden.

Den Fisch bei guter Mittelhitze backen.

Den Fisch nur einmal wenden!! Erst wenn die Unterseite goldbraun gebacken ist wenden!!

Zweite Seite ebenfalls goldbraun backen – fertig.

Nicht zu lange braten!! Der Fisch sollte innen noch „glasig“ sein!

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Dazu passen Salzkartoffeln mit Petersilienbutter SchmandkartoffelnKartoffelsalat, Pommes, gebratenen Kartoffelscheiben oder Bratkartoffeln.

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Kabeljauloins in Bierteig

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Loins sind die schönsten und besten Stücke des Rückenfilets. Darüber hinaus haben sie noch den Vorteil, dass sie keine Gräten enthalten!!

Zutaten:

  • Bierteig siehe >> Rezept Bierteig
  • Kabeljauloins
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Mehl
  • Fett (Öl, Butter, Schmalz…) zum Braten

Zubereitung:

Das Filet portionieren; salzen und pfeffern; mit etwas Zitronensaft beträufeln.

In Mehl wenden; überschüssiges Mehl abklopfen.

Den Fisch beidseitig durch den Bierteig ziehen und in reichlich Fett bei guter Mittelhitze backen.

Den Fisch nur einmal wenden!! Erst wenn die Unterseite goldbraun gebacken ist wenden!!

Zweite Seite ebenfalls goldbraun backen – fertig.

Dazu passen Salzkartoffeln mit Petersilienbutter, Pommes, gebratenen Kartoffelscheiben oder Bratkartoffeln.

Dorschfilet im Käse-Knuspermantel

Wir haben uns aus dem Urlaub in Dänemark reichlich Fisch mitgebracht und eingefroren.

Der „muss“ nun aufgebraucht werden…na ja, es gibt schlimmeres als leckeren Fisch zu essen.

Hier nun mal eine Variante zum „einfach panierten“ Fischfilet.

Paniermehl/Semmelbrösen im Verhältnis 2:1 mit frisch geriebenem Parmesan mischen.

Zutaten:

  • 800 g Dorschfilet
  • 80 g Paniermehl/Semmelbrösel
  • 40 g Parmesan, frisch gerieben
  • 2 Eier
  • 3-4 EL Mehl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Gräten entfernen.

Filet portionieren, salzen, pfeffern und mit dem Zitronensaft beträufeln.
Eier verquirlen.
Paniermehl und geriebenen Parmesan gut vermischen.

Fisch erst in Mehl, dann im Ei und zum Abschluss in dem Paniermehl-Parmesan-Gemisch wenden.

Bei guter Mittelhitze goldbraun backen.

Bei uns gab es dazu Fächerkartoffeln.

Lumbfilet in Bierteig

Der Lumb, ein abseits der Küste eher unbekannter Fisch. Er gehört zur Familie der Dorsche. In Aussehen und Geschmack erinnert er an den Leng

Früher wurden sowohl Leng als auch Lumb so gut wie nicht befischt. Aber da bei den herkömmlichen Fischarten die Bestände und damit die Fangmengen sehr zurück gegangen sind, weichen die Fischer auf immer neue Arten aus.

Wobei man sagen muss, wenn man sowohl Leng als auch Lumb probiert hat, dass eigentlich nicht verständlich ist, warum man ihn früher gemieden hat. Das Fleisch schmeckt, wie eigentlich bei (fast) jedem fangfrischen Fisch sehr gut.

Bierteig siehe >> Rezept Bierteig

Das Lumbfilet entgräten (was sich leider als etwas schwierig gestaltet. Der Lumb hat viele Gräten, die recht fest im Fleisch sitzen).

Das Filet portionieren; salzen und pfeffern; mit etwas Zitronensaft beträufeln.

In Mehl wenden; überschüssiges Mehl abklopfen.

Den Fisch beidseitig durch den Bierteig ziehen und in reichlich Fett bei guter Mittelhitze backen.

Den Fisch nur einmal wenden!! Erst wenn die Unterseite goldbraun gebacken ist wenden!!

Zweite Seite ebenfalls goldbraun backen – fertig.

Dazu passen Salzkartoffeln mit Petersilienbutter, Pommes, gebratenen Kartoffelscheiben oder Bratkartoffeln.

Dorschfilet nach „Kutter Art“

Für diesen Titel musste ich mir etwas Gutes einfallen lassen…
Wie nennt man ein Gericht, dass mehrfach abgewandelt ist?
Angefangen hat alles mit „Kutterscholle Finkenwerder Art“. So wie wir sie kennen, wird die fangfrische Scholle nur mit Salz, Pfeffer und Zitrone gewürzt, leicht mehliert und in der Pfanne gebraten und warm gestellt. Im Bratfett der Scholle wird dann geräucherter Bauchspeck angebraten. Hinzu kommen dann reichlich Zwiebel und Krabben. Braten bis die Zwiebel glasig sind. Auf der Scholle verteilen und servieren.
So weit, so gut. Erste Hürde, wir verwenden Krabben nur, wenn wir sie frisch bekommen und selbst puhlen können (fertig gepuhlte „Krabben in Lake“, die schon zwei mal per LKW durch ganz Europa nach Nordafrika kutschiert wurden, um dort gepuhlt und anschl. wieder in die Fischgeschäfte u. a. an die Nordseeküste gebracht zu werden, die mögen wir nicht; entweder frisch und selbst gepuhlt oder wir verzichten).
Zweites „Problem“ meine bessere Hälfte mag keine Scholle.
Und damit nicht genug, nein, wir geben dann auch noch reichlich Petersilie dazu.
Und jetzt blieb die Frage: „wie nennt man das nun?“
Damit noch ein kleiner Bezug zum Original bleibt, habe ich es also „Kutter Art“ genannt.

Zutaten:

  • 800 g Dorschfilet ( alternativ: Pollack, Seehecht, Köhler, Scholle, Flunder..nicht geeignet sind z. B. Seezunge, Heilbutt, Seeteufel, Lachs)
  • 150 g geäucherten Bauchspeck
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitrone
  • Butter zum Braten

Zubereitung:

Geräucherten Bauchspeck fein würfeln.
Zwiebel und Petersilie fein hacken.
Gräten entfernen; Filet portionieren; mit Salz (wenig, wegen Bauchspeck) und Pfeffer würzen und mit Zitrone beträufeln; in Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen.
Butter erhitzen und den Fisch bei mittlerer Hitze je Seite in ca. 3 Min. backen.
Aus der Pfanne nehmen und warm stellen (Backofen 90 Grad).

Den Bauchspeck in dem Bratfett auslassen.
Die Zwiebel dazugeben und  dünsten.
Petersilie zufügen, gut mischen, auf den Filetstücken verteilen und servieren.

Dorschfilet gebacken

Dorsch, früher an der Küste eher nicht sehr geachtet („arme Leute Fisch“), spielte er, nachdem die Fangergebnisse anderer Fische rapide zurückgegangen waren, eine immer größere Rolle.

…und das wurde ihm zu Verhängnis. Er wurde so stark Überfisch, dass man dann, für diesen ehemals „minderwertigen“ Fisch, Fangbeschränkungen erlassen musste um ihn nicht ganz auszurotten.

Langsam erholen sich die Bestände…glücklicherweise.

Für all die, die sich immer fragen, was der Unterschied zwischen Dorsch und Kabeljau ist: ursprünglich wurde nur der nicht geschlechtsreife Kabeljau Dorsch genannt! Heute nennt man, zumindest an der Ostsee, alles was zur Gattung Kabeljau gehört: Dorsch.

Für uns war der Dorsch oder auch Kabeljau, schon immer ein super leckerer Speisefisch.

Die Zubereitung als „Backfisch“ ist recht einfach:

Gräten aus den Filets entfernen >> siehe Gräten entfernen.

Portionieren. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone würzen.

Beide Seiten in Mehl wenden, überschüssiges Mehl abschütteln.

Erst in verquirltem Ei und dann in Paniermehl/Semmelbrösel wenden.

In heißem Fett (gute Mittelhitze) von beiden Seiten goldbraun braten, je nach Dicke des Filets ca. 3 bis 5 Min. je Seite.

Dazu passt: Kartoffelsalat oder Salzkartoffeln mit Petersilienbutter