Rosinenbrötchen mit Dinkelmehl

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Eigentlich ist ja der Sommer die schönere Jahreszeit, aber im Winter, wenn im Garten nichts zu tun ist, hat man halt mehr Zeit für die Küche…

…und bei den Resultaten müsste eigentlich öfter oder zumindest länger Winter sein 🙂

Zutaten:

  • 150 g Pellkartoffeln vom Vortag
  • 250 g Weizenmehl Typ 550
  • 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 50 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 125 g weiche Butter
  • 220 ml lauwarme Milch
  • 100 g Rosinen
  • Zum Bestreichen: 1 Eigelb; 2 EL Milch

Zubereitung:

Pellkartoffeln schälen und fein reiben.

Alle Zutaten, außer den Rosinen, in die Küchenmaschine geben. Auf kleiner Stufe rühren bis alle Zutaten verbunden sind. Anschließend auf mittlerer Geschwindigkeit noch 10 Min. weiter kneten. 1 Min. vor dem Ende des Knetens die Rosinen zugeben.

Abgedeckt bei 26 Grad (Mikrowelle bei angelehnter Tür) ca. 2 h gehen lassen bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.

Teig auf die bemehlte Arbeitsplatte geben und 14 Teigstücke von ca. 80 g abstechen. Die Teiglinge zu runden Brötchen schleifen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Abgedeckt nochmals 90 Min. gehen lassen. Sie sollten ihr Volumen deutlich vergrößert haben.

Das Eigelb mit der Milch verrühren und die aufgegangenen Brötchen vorsichtig damit einpinseln.

Backofen auf 210 Grad vorheizen, die Brötchen mit Dampf einschießen, Hitze auf 180 Grad reduzieren, in ca. 30 Min fertig backen.

Rosinen-Hefezopf

So „einfach nur zum Essen“ haben wir den nicht gebacken…wofür er, zumindest teilweise, eigentlich gedacht war demnächst hier 🙂

Aber man kann ihn auch „einfach so“ oder mit etwas Butter oder Butter und Marmelande essen. 

Zutaten:

  • 250 g Weizenmehl Typ 550 *)
  • 250 g Dinkelmehl Typ 630 *)
  • 110 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Butter
  • 30 g Schmalz
  • Schale und Saft einer halben Zitrone
  • 1 Ei (Größe M)
  • 250 – 300 ml Milch
  • 3/4 Würfel Hefe
  • 80 g Rosinen

*) Hefekuchen schmeckt durch Weizenmehl Typ 550 einfach „kerniger“, „herzhafter“ als wenn man das übliche Weizenmehl Typ 405 verwendet.
Dinkelmehl macht den Kuchen „weicher“, „samtiger“, „seidiger“.

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde machen.
Etas von der Milch lauwarm erwärmen.
Die Hefe in die Mulde bröckeln, etwas Zucker und die lauwarme Milch zufügen, alles zu einem Vorteig verrühren. Leicht mit Mehl bestäuben.

Abdecken und so stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die Rosinen in einem Becker kurz mit Wasser übergießen, umrühren abgießen und auf eine doppelte Lage Küchenpapier zum trocknen legen -> das Abwaschen der Rosinen kann man sich sparen, wenn man ungeschwefelte Rosinen verwendet.

Nun alle restlichen Zutaten, außer den Rosinen, zufügen und zu einem glatten Teig verkneten.
Die Rosinen erst ganz zum Schluß unterkneten.

Den Teig abdecken und so lange gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat.

Den Teig nochmals kurz durchkneten, nach belieben in zwei, drei oder auch vier Teile teilen und daraus einen Zopf flechten bzw. bei zwei Teilen diese „verdrehen“.

Den Zopf entweder direkt auf Backpapier setzen oder in eine gefette Kastenform geben.
5 Min. ruhen lassen, anschl. mit einem Eigelb bestreichen (steht nicht in der Zutatenliste).

Im Backofen bei Umluft und 160 Grad in ca. 35 bis 40 Min schön braun backen
oder bei Unter-/Oberhitze und 220 Grad ca. 25 Min. backen.