Herzhafter Eissalat mit Käse und Joghurt-Senf-Dill-Dressing

Wenn man den Herbst und Winter als „Eintopf- und Schmorgerichtezeit“ bezeichnen würde, dann hieße der Sommer bei uns sicher „Salatzeit“.
Im Sommer (einschließlich spätes Frühjahr) gibt es praktisch jeden Tag Salat, mal als Beilage, meist aber als Hauptgericht. Bei einem Salat wie diesem, braucht es auch gar nicht mehr, der reicht vollkommen als Hauptmahlzeit.

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Kräuter-Dressing mit Saurer Sahne

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Dieses Dressing ist im Prinzip nur eine Abwandlung des Saure Sahne-Dressings. Etwas mehr Kräuter und das ganze dann etwas „dünnflüssiger“.
Die Saure Sahne kann man, je nach persönlichem Geschmack, natürlich auch durch Joghurt, Schmand, Crème fraîche oder… ersetzen.
Das tolle bei diesem Dressing: es ist schnell gemacht!

Zutaten:

  • 2 EL Weißweinessig
  • 5 EL Olivenöl („mildes“ Olivenöl)
  • 1 TL Dijon-Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Zucker
  • 150 g Saure Sahne
  • 1 – 2 EL Schnittlauchröllchen
  • 1 – 2 EL Petersilie, fein gehackt
  • 1/2 EL Dill, fein geschnitten (man sagt immer „fein gehackt“; aber Dill sollte man schneiden, nicht hacken)
  • Milch

Zubereitung:

Salz und Zucker im Weißweinessig auflösen.

Senf dazu geben und verrühren; nun das Olivenöl dazu geben und mit einem Schneebesen zu einer glatten Emulsion verrühren.

Die Kräuter dazu geben und unterrühren.

Mit Milch „verdünnen“, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist – wir: ca 75 ml Milch.

Fertig!

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Ein gemischter Salat mit einem „erfrischenden“ Dressing, genau das Richtige für heiße Tage (gestern 32°).

Nudel-Lachs-Salat

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Zutaten:

  • 300 g Nudeln, Muscheln oder Spirelli o.ä.
  • 280 g Erbsen TK
  • 1 EL Olivenöl
  • 4 Eier, hart gekocht
  • 400 g Räucherlachs
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 200 g Crème Fraîche
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 Bund Dill

Zubereitung:

Die Nudeln in gesalzenem (möglichst Meersalz) Wasser gar kochen. Zwei Minuten vor Ende der Garzeit Erbsen zufügen und mit garen. Abgießen mit einem Esslöffel Olivenöl mischen und erkalten lassen.

Eier pellen und sechsteln.
Lachs in breite Streifen schneiden.
Joghurt, Crème fraîche, Zitronensaft verrühren mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker mischen.
Dill waschen und fein hacken.

Nudeln, Erbsen, Lachs und Eiern mischen, Sauce darüber gießen und nochmals vorsichtig umrühren. Dill darüber streuen.

Salat mindestens 1/2 Stunde durchziehen lassen.

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Gurkensalat

Für die Zubereitung von Gurkensalat gibt es wahrscheinlich mehr Rezepte als Gurken im Handel sind 🙂

Wir unterschieden im Wesentlichen nach drei Zubereitungsarten:

Gurke in dünne Scheiben hobeln und direkt zubereitet.

  • Vorteil: geht schnell
  • Nachteil: zieht schnell und viel Wasser; Salatsauce wird sehr wässrig.

Gurke halbieren, Kerne entfernen, in etwas dickere Stücke schneiden und direkt zubereiten.

  • Vorteil: Gurken bleiben „knackig“
  • Nachteil: mehr „Abfall“, muss von Hand geschnitten werden.

Gurken in dünne Scheiben hobeln, salzen, durchziehen lassen, ausgetretenes Wasser abschütten.

  • Vorteil: Salatsauce wird nicht verwässert
  • Nachteil: Zubereitung dauert länger, Gurken sind nicht mehr so „knackig“

Für alle drei Zubereitungsarten gilt:

  • geschälte Gurken bereiteten weniger Probleme (wie bei Paprikaschoten geschält – ungeschält)
  • wir lieben Gurkensalat mit saurer Sahne
  • an Gurkensalat sollte immer Dill
  • ebenso sollte man immer etwas Senf an den Salat geben
  • Borretsch heißt nicht umsonst „Gurkenkraut“…also sollte man ihn zum Würzen von Gurkensalat verwenden.

Bei dem Salat auf dem Bild oben, haben wir uns, wie man sehen kann, für die zweite beschriebene Zubereitungsart entschieden.

Zutaten:

  • 1 Salatgurke
  • 100 g Saure Sahne
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Olivenöl
  • 3/4 EL Zitronensaft
  • 2 Blätter Borretsch
  • 2 EL gehackten Dill
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Gurke schälen, halbieren und die Kerne (mit einem Löffel) entfernen.
Gurkenhälften in ca. 3-4 mm dicke Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben
Dill und Borretsch fein hacken.
Alle Zutaten zu den Gurkenscheiben geben und gut vermischen.

Der Salat sollte möglichst frisch gegessen werden.

Da wir natürlich öfters mal Gurkensalat zubereiten, wechseln wir auch in den verschiedenen Zubereitungsarten.
Hier ein Salat nach ersten oben beschriebenen Art und Weise:

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