Kleinrussische Krautsuppe mit Herz

Ein erstes „Überfliegen“ des Rezeptes weckte Erinnerungen an „Borschtsch„.
Der Name „Kleinrussische Krautsuppe…“ nährte diese Vermutung noch…
Aber nein, dieser Eintopf ist keine Variante des Borschtsch, er ist ein absolut eigenständiges Gericht und erinnert auch geschmacklich nicht im Geringsten an diesen!
Neben dem Kulinarischen gleich noch etwas für die Bildung: Kleinrussland bezeichnet etwa das Gebiet der heutigen Ukraine.

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Schwedische Hacksteaks à la Lindström

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Ab und zu ist es ganz nett, wenn einem alte Bücher – hier Kochheftchen – wieder mal in die Hand fallen.
Längst in Vergessenheit geraten, lagen noch einige dieser „Kochheftchen“, die vornehmlich direkt an den Supermarktkassen feilgeboten werden, im Bücherregal…natürlich nicht vorne, gut sichtbar, nein, hinter anderen Bücher, gut versteckt – vor der eigenen Neugier 🙂
…aber kürzlich doch wieder entdeckt…

Aus dem Büchlein „Vielseitige Hackfleischküche“ (mfi) von 1991.

Zutaten für 6 Personen:

  • 500 g Hackfleisch, gemischt Rind und Schwein >> Anmerkung Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Kapern (im Vorratsschrank waren keine mehr, also musste es ohne gehen)
  • 2 kleine eingelegte Gurken
  • 100 g rote Bete
  • 3 Eigelb
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 6 Eier
  • 6 Sardellenfilets (waren leider auch aus)
  • 4 EL Butter
  • 1 EL Öl

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln.
(Kapern abtropfen lassen, hacken.)
Gurken fein würfeln.
Rote Bete schälen und fein raffeln.

Hackfleisch in eine Schüssel geben, Zwiebeln, (Kapern), Gurken, Rote Bete und Eigelb zugeben mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Gut durchkneten und aus der Masse 6 Frikadellen formen.

Jetzt beim Schreiben fällt mir gerade auf, dass die Zwiebeln vorher in der Butter glasig gedünstet werden sollten.
Das haben wir überlesen… 😦

2 EL Butter und 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Frikadellen von jeder Seite ca. 6 Minuten braten.

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Restliche Butter zerlassen und 6 Spiegeleier darin braten. Salzen und pfeffern und auf die Frikadellen setzen.

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Dieses Abendessen hat mal wieder bewiesen, dass manchmal einfach der Wurm drinnen ist. Im Vorratsschrank fehlten Sardellenfilets – für über die Spiegeleier – ebenfalls fehlten auch noch Kapern – für in die Frikadellen; beim Zubereiten vergisst man Arbeitsschritte – und damit die Sache „rund“ wird – stellt man beim Essen fest, dass es besser gewesen wäre, die Rote Bete zusammen mit der Zwiebel zu dünsten – auch wenn das im Rezept nicht so angegeben ist.

Aber: die Rote Beete-Raspeln waren zwar noch recht „bissfest“, geschmeckt hat es trotzdem und satt sind auch alle geworden!
Und so haben wir wenigstens Verbesserungspotential für das nächste Ma(h)l.

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Autor: Camen

Thüringer Bratkartoffel-Pfanne

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Heute mal kein „Eintopf“-Gericht, sondern ein „Einpfannen“-Gericht 🙂

Gesehen haben wir dieses Rezept in einem Sonderheft vom Mfi. Wir haben es aber etwas an unseren Geschmack angepasst.

Zutaten:

  • 600 g Pellkartoffeln vom Vortag
  • 600 g Rosenkohl
  • 4 Thüringer Bratwürste
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 Eier
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Butter

     außerdem für den Dip:

  • 150 g Schmand
  • 2 – 3 EL groben Senf

Zubereitung:

Bratwürste in der Butter braten; aus der Pfanne nehmen, etwas abkühlen lassen und in ca. 2 cm Stücke teilen.

Kartoffeln pellen und in nicht zu kleine Stücke schneiden.
Rosenkohl putzen, Röschen halbieren, in kochendem Salzwasser ca. 5-7 Minuten blanchieren, in Eiswasser abschrecken, abtropfen lassen..
Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.

Schmand mit dem Senf verrühren, salzen und pfeffern.

Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, die Zwiebelspalten darin braun braten, herausnehmen und beiseite stellen.
Die Kartoffeln in die Pfanne geben und braten.

Rosenkohl, Zwiebeln und Bratwürste zurück in die Pfanne geben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, ca. 10 Min. braten.

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Alles mit Petersilie bestreuen.

4 Mulden in der Pfanne machen, in jede Mulde ein Ei schlagen, leicht salzen, stocken lassen.

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Zusammen mit dem Dip servieren.

Deftiges Schweineschnitzel

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Das darf man ja eigentlich gar nicht erzählen, aber dieses Schnitzel bzw. das Bild stammt noch aus dem letzten Herbst/Winter. Es ist irgendwie „untergegangen“ und erst jetzt wieder aufgetaucht…

In der kalten Jahreszeit darf es ja auch gerne mal etwas deftiger sein, schon gar, wenn man bei kaltem Wetter den ganzen Tag im Garten gearbeitet hat – so wie das bei uns der Fall war.

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