Apfel-Müsli-Kekse

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Und hier gleich noch ein Apfel-Rezept: Apfel-Müsli-Kekse von der Seite allrecipes.com. Dieses haben wir noch durch ein paar getrocknete Cranberries aufgepeppt. Die passen geschmacklich herrlich zu den Äpfeln. Durch die Nüsse und Kerne in der Müslimischung haben die Kekse einen schönen „Biss“.

Einhellige Meinung: diese „Apfelkekse“ besser als die „Bratapfelkekse“ von gestern.

Zutaten für ca. 45 Stück:

  • 2 Äpfel (wir: Boskoop)
  • 220 g Mehl Typ 1050
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Butter
  • 60 g Zucker, braun
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 75 g Müsli (wir: ungesüßtes Röstmüsli mit Nüssen, Kokoschips, Sesam und Sonnenblumenkernen)
  • 50 g getrocknete Cranberries, gehackt
  • 1 Ei
  • 4 EL Milch

Zubereitung:

Äpfel entkernen, mit Schale in ca. 0,5 cm Würfel schneiden.

Butter und Zucker schaumig schlagen, Ei zufügen und unterrühren. Restliche Zutaten zugeben und zu einem glatten Rührteig verarbeiten.

Mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, ca. 2 cm Abstand zwischen den Keksen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Unter-/Oberhitze ca. 20 Minuten backen, bis die Unterseite der Kekse leicht braun ist.

Herausnehmen und auf Kuchengittern auskühlen lassen.

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Cranberry-Makronen

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Als Anregung diente ein Heftchen von Essen&trinken aus 2006.

Zutaten:

  • 2 Eiweiß, kalt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 130 g Zucker
  • 100 g Cranberrys, getrocknet
  • 4 Tropfen Speisefarbe, rot
  • 1 TL Zitronenschale, gerieben

Extra:

  • 15 Cranberrys, getrocknet, halbiert

Zubereitung:

Eiweiß mit Zitronensaft sehr steif aufschlagen, Zucker einrieseln lassen, weiter schlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Cranberrys grob hacken und zusammen mit der Speisefarbe und der Zitronenschale unter den Eischnee ziehen.

Backblech mit Backpapier auslegen, mit zwei feuchten Teelöffeln kleine Häufchen darauf setzen. Je eine halbe Cranberry oben auf die Makronen setzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 120 Grad Umluft 40 – 50 Minuten trocknen lassen.

Aus dem Ofen nehmen, das Backpapier mitsamt den Makronen auf eine kalte Fläche (Granit- oder Marmorplatte) ziehen, kurz abkühlen lassen. So lösen sich die Makronen wunderbar vom Backpapier.

In verschlossenen Dosen aufbewahren.

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Nashi-Cranberry-Strudel

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Angefangen hat alles vor vielen Jahren damit, dass unsere Nachbarn in Urlaub gefahren sind.
Die Nachbarin war eine Asiatin. Aus ihrer Heimat kannte und liebte sie Nashi. Deshalb hat sie sich auch hier, wann immer möglich, von einem Großhändler eine Kiste Nashi der besten Klasse schicken lassen. Und von der letzten Kiste war vor ihrem Urlaub noch gut die Hälfte übrig. Also hat sie sie uns gegeben. Diese Nashi waren einfach super: große Früchte, nicht zu süß, eher süß-säuerlich, richtig „knackig“ im Biss, so wie ich es auch bei Äpfeln liebe, tolles Aroma irgendwo zwischen Birne, Apfel, Melone und mit einer leichten Rosennote.

Getreu unserem Motto „Besser: selbstgemacht“ war diese quasi der Startschuss um die umliegenden Baumschulen nach einem Nashi-Baum abzuklappern. Damals war es noch gar nicht so einfach einen entspr. Baum hier in Deutschland zu bekommen. Aber wir hatte dann doppeltes Glück, erstens haben wir in einer kleinen Baumschule einen Nashibaum gefunden und zweitens war das auch noch zufällig der „Richtige“.
Nashis waren hier noch nicht so verbreitet und bekannt, also war Nashi eben Nashi. Erst später haben wir erfahren, dass es verschiedene Sorten gibt.
Grob gesagt, gibt es 4 Sorten: grün- und gelbschalige und diese jeweils rau- und glattschalig. Von unserer Nachbarin hatten wir glattschalig gelbe Nashi bekommen. Vollkommen unwissend, aber mit einer gehörigen Portion Glück, haben wir genau solch eine Sorte erworben.

Wir haben einen Zwerg- bzw Buschbaum gekauft. Die Vorteile dieser Baumform: sie bleiben recht klein/kompakt bleiben – Höhe max. 2,5 m, „Kronendurchmesser“ etwa 1,5 m – und dass die Erträge recht schnell einsetzen – oft schon im ersten Jahr nach der Pflanzung.

Ein Jahr später, als unser Bäumchen die ersten Früchte getragen hat, war unsere Nachbarin so angetan davon, dass man die Nashi auch hier ziehen kann, dass sie sich sofort auch ein Bäumchen gekauft hat. Sie wusste wohl aber auch nicht, dass es davon verschiedene Sorten gibt, denn sie hat eine rauschalig grüne Sorte erwischt :).

Ich vermute fast, dass selbst die Baumschulen zu dieser Zeit nicht so genau wussten, was sie da im Sortiment hatten, ansonsten hätten sie sicher ein paar Worte darüber verloren.

Mittlerweile haben wir regelmäßige, für die Baumgröße, hohe Erträge: jedes Jahr zwischen 20 bis 35 kg.

Was man über Nashi noch wissen sollte: sie sind nicht lange haltbar; im kühlen, dunklen Keller max. 4 Wochen.

Zutaten:

  • 1 Portion Strudelteig
  • 800 g Nashi
  • 250 g Cranberrys, frisch
  • 100 g Zucker
  • 100 g Cashewkerne
  • 200 g Frischkäse
  • 4 EL Milch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 g Butter

Zubereitung:

Strudelteig wie unter dem Beitrag Strudelteig beschrieben herstellen.

Nashi schälen, Kerngehäuse entfernen, achteln und in dünne Scheiben schneiden.
Cranberrys waschen, gut abtropfen lassen, zu den Nashis geben.
Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett unter wenden hellbraun rösten bis sie intensiv duften. Anschließend grob hacken, zu den Nashi geben.
Zucker und Zitronensaft zufügen und alles gut mischen.

Frischkäse mit der Milch verrühren.

Butter in einen kleinen Topf geben und bei kleiner Hitze schmelzen lassen.
Den ausgerollten/-gezogenen Strudelteig mit einem Teil der Butter dünn einpinseln.

Auf eine Längsseite die Nashi-Cranberry-Nuss-Mischung geben.

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Den angerührten Frischkäse oben darauf setzen.

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Den Frischkäse vorsichtig über der Füllung verstreichen.

Anschließend den Anfang des Strudelteigs mit Hilfe des Handtuchs auf die Füllung legen. Die Seiten einschlagen.

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Den Strudel nun aufrollen – dazu einfach vorne das Handtuch vorsichtig anheben, so dass der Teig nach hinten aufgerollt wird. Auf dem Handtuch sollte das Teigende oben sein.

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Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Strudel mit Hilfe des Handtuchs auf das Blech transportieren und vom Handtuch herunter rollen lassen. Das Teigende sollte unten zu liegen kommen.

Den Strudel dünn mit zerlassener Butter einpinseln.

Den Strudel im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 40 Min. backen. Während des Backens den Strudel mit der restlichen Butter und dem austretenden Saft einpinseln.

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Wir mussten den Strudel „biegen“, da das Backblech nicht groß genug war 🙂