Sonnenblumen-Cashew-Cracker

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Das Rezept haben wir bei blogleindeckdich gefunden. Dort heißt es Paleo Sonnenblumen-Cashew-Cracker. Eine super Idee, schmecken echt toll. Demnächst werden wir das Mal mit anderen Nüssen/Kernen ausprobieren. Eine echte Alternative zu Chips und Co.

Zutaten:

  • 120 g Sonnenblumenkerne
  • 120 g Cashewkerne
  • ca. 200 ml Wasser
  • 1,5 TL Salz
  • 1,5 geh. TL Oregano, getrocknet

Zubereitung:

Sonnenblumen- und Cashewkerne 2 Stunden in Wasser einweichen. Anschließend gründlich abspülen. Die Kerne im Mixer unter Zugabe von Wasser pürieren.

Soviel Wasser dazu geben, dass sich die Kerne zu einer homogenen Masse mixen/pürieren lassen; wir haben 200 ml zugefügt.

Die Masse mit Salz und Oregano würzen.

Zwischen zwei Blättern Backpapier die Masse so dünn wie möglich ausrollen; bei uns ca. 35 x 40 cm. Mit einem Pizzaschneider/-roller die Teigplatte in Stücke teilen; so lassen sich die Cracker nach dem Backen besser zerteilen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen, danach die Temperatur auf 210 Grad erhöhen und die Cracker backen bis sie knusprig und braun sind.

Die Dauer der Backzeit bei 210 Grad ist stark davon abhängig wie viel Wasser man beim Pürieren der Kerne verwendet!

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Nashi-Cranberry-Strudel

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Angefangen hat alles vor vielen Jahren damit, dass unsere Nachbarn in Urlaub gefahren sind.
Die Nachbarin war eine Asiatin. Aus ihrer Heimat kannte und liebte sie Nashi. Deshalb hat sie sich auch hier, wann immer möglich, von einem Großhändler eine Kiste Nashi der besten Klasse schicken lassen. Und von der letzten Kiste war vor ihrem Urlaub noch gut die Hälfte übrig. Also hat sie sie uns gegeben. Diese Nashi waren einfach super: große Früchte, nicht zu süß, eher süß-säuerlich, richtig „knackig“ im Biss, so wie ich es auch bei Äpfeln liebe, tolles Aroma irgendwo zwischen Birne, Apfel, Melone und mit einer leichten Rosennote.

Getreu unserem Motto „Besser: selbstgemacht“ war diese quasi der Startschuss um die umliegenden Baumschulen nach einem Nashi-Baum abzuklappern. Damals war es noch gar nicht so einfach einen entspr. Baum hier in Deutschland zu bekommen. Aber wir hatte dann doppeltes Glück, erstens haben wir in einer kleinen Baumschule einen Nashibaum gefunden und zweitens war das auch noch zufällig der „Richtige“.
Nashis waren hier noch nicht so verbreitet und bekannt, also war Nashi eben Nashi. Erst später haben wir erfahren, dass es verschiedene Sorten gibt.
Grob gesagt, gibt es 4 Sorten: grün- und gelbschalige und diese jeweils rau- und glattschalig. Von unserer Nachbarin hatten wir glattschalig gelbe Nashi bekommen. Vollkommen unwissend, aber mit einer gehörigen Portion Glück, haben wir genau solch eine Sorte erworben.

Wir haben einen Zwerg- bzw Buschbaum gekauft. Die Vorteile dieser Baumform: sie bleiben recht klein/kompakt bleiben – Höhe max. 2,5 m, „Kronendurchmesser“ etwa 1,5 m – und dass die Erträge recht schnell einsetzen – oft schon im ersten Jahr nach der Pflanzung.

Ein Jahr später, als unser Bäumchen die ersten Früchte getragen hat, war unsere Nachbarin so angetan davon, dass man die Nashi auch hier ziehen kann, dass sie sich sofort auch ein Bäumchen gekauft hat. Sie wusste wohl aber auch nicht, dass es davon verschiedene Sorten gibt, denn sie hat eine rauschalig grüne Sorte erwischt :).

Ich vermute fast, dass selbst die Baumschulen zu dieser Zeit nicht so genau wussten, was sie da im Sortiment hatten, ansonsten hätten sie sicher ein paar Worte darüber verloren.

Mittlerweile haben wir regelmäßige, für die Baumgröße, hohe Erträge: jedes Jahr zwischen 20 bis 35 kg.

Was man über Nashi noch wissen sollte: sie sind nicht lange haltbar; im kühlen, dunklen Keller max. 4 Wochen.

Zutaten:

  • 1 Portion Strudelteig
  • 800 g Nashi
  • 250 g Cranberrys, frisch
  • 100 g Zucker
  • 100 g Cashewkerne
  • 200 g Frischkäse
  • 4 EL Milch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 g Butter

Zubereitung:

Strudelteig wie unter dem Beitrag Strudelteig beschrieben herstellen.

Nashi schälen, Kerngehäuse entfernen, achteln und in dünne Scheiben schneiden.
Cranberrys waschen, gut abtropfen lassen, zu den Nashis geben.
Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett unter wenden hellbraun rösten bis sie intensiv duften. Anschließend grob hacken, zu den Nashi geben.
Zucker und Zitronensaft zufügen und alles gut mischen.

Frischkäse mit der Milch verrühren.

Butter in einen kleinen Topf geben und bei kleiner Hitze schmelzen lassen.
Den ausgerollten/-gezogenen Strudelteig mit einem Teil der Butter dünn einpinseln.

Auf eine Längsseite die Nashi-Cranberry-Nuss-Mischung geben.

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Den angerührten Frischkäse oben darauf setzen.

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Den Frischkäse vorsichtig über der Füllung verstreichen.

Anschließend den Anfang des Strudelteigs mit Hilfe des Handtuchs auf die Füllung legen. Die Seiten einschlagen.

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Den Strudel nun aufrollen – dazu einfach vorne das Handtuch vorsichtig anheben, so dass der Teig nach hinten aufgerollt wird. Auf dem Handtuch sollte das Teigende oben sein.

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Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Strudel mit Hilfe des Handtuchs auf das Blech transportieren und vom Handtuch herunter rollen lassen. Das Teigende sollte unten zu liegen kommen.

Den Strudel dünn mit zerlassener Butter einpinseln.

Den Strudel im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 40 Min. backen. Während des Backens den Strudel mit der restlichen Butter und dem austretenden Saft einpinseln.

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Wir mussten den Strudel „biegen“, da das Backblech nicht groß genug war 🙂