Kürbis-Risotto (Hokkaido-Kürbis)

comp_CR_IMG_3323_Kürbisrisotto

Früher mochten wir Kürbis überhaupt nicht. Wir kannten ihn nur von unseren Großeltern als „süß-sauer eingelegten Kürbis“. Dass man Kürbis auch „anders“ (sprich: „gut“ 🙂 ) zubereiten kann, haben wir erst viel später gemerkt. Aber jetzt, wo wir das wissen, da gibt es kein Halten mehr. Auf geht’s zu neuen Kürbis-Erlebnissen…und dieses hier war ein sehr bemerkenswertes Erlebnis!

Zutaten (für 2 Hauptgerichte oder 4 x Beilage)

  • 2 x 15 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 (kleine) Zwiebel
  • 200 g Risottoreis (“Carnaroli”)
  • 325 g Hokkaido-Kürbis, Nettogewicht
  • ca. 750 ml Hühnerbrühe
  • 100 ml Weißwein, trocken
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 35 g Parmesan, frisch gerieben
  • 20 g Butter

Zubereitung:

125 g Hokkaido-Kürbis erst in Spalten und anschl. in dünne Scheiben schneiden.

200 g Hokkaido-Kürbis in Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 1,5 cm schneiden.

Zwiebel fein würfeln.

Hühnerbrühe erhitzen.

In einen möglichst breiten Topf 15 g Butter und 1 EL Olivenöl geben und erhitzen.
Die Zwiebeln darin glasig dünsten.
Die 125 g Kürbisscheiben dazu geben und 2 bis 3 Minuten dünsten.
Den Reis zufügen und alles verrühren.
Mit dem Weißwein ablöschen, und diesen vollständig einkochen lassen.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Wer mag, kann auch Chili verwenden!

Nach und nach die Hühnerbrühe schöpfkellenweise dazu geben, immer wieder unter rühren einkochen lassen.

Parallel dazu in einer Pfanne 15 g Butter erhitzen und die Kürbiswürfel darin braten – sie dürfen ruhig ein wenig Farbe annehmen – knapp weich braten (dauerte bei uns ca. 12 Min.), mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn der Risottoreis gar ist – und die Kürbisscheiben zerfallen sind, die restlichen 20 g Butter und den Parmesan zufügen und unterrühren.

Die gebratenen Kürbiswürfel vorsichtig unterheben.

Abschmecken und servieren – entweder „solo“

comp_CR_IMG_3313_Kürbisrisotto

oder als Beilage, z. B. zu „Seeteufel mit Rucola-Pinienkern-Kruste“

comp_CR_IMG_8308_Seeteufel_mit_Rucola_Pinienkern-Kruste_Kürbis_Risotto

Risotto mit Bärlauchpesto

comp_CR_CIMG2364_Risotto_Bärlauchpesto

Nachdem wir im Frühjahr reichlich Bärlauch gesammelt und diesen u.a. zu Bärlauchpesto verarbeitet haben, muss dieses ja nun auch „an den Mann gebracht“ werden. Warum also nicht mal ein Risotto damit aromatisieren?

An dieser Stelle ein Dank an Noémi, die uns darauf gebracht hat, dass man Pesto euch in kleine Gläser abfüllen und einfrieren kann.

Zutaten:

  • 400 g Risotto-Reis (“Carnaroli”)
  • 2 EL Butter
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Weißwein, trocken
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen (wer mag)
  • 50 g Parmesan
  • 950 ml Geflügelbrühe
  • 25 g Butter
  • 4 TL Bärlauchpesto (natürlich kann man auch ein anderes Pesto verwenden)

Zubereitung:

Die Brühe erhitzen, bis kurz unter dem Siedepunkt; warm halten.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Die zwei Esslöffel Butter in einem Topf erhitzen.
Zwiebel- und Knoblauchwürfel bei geringer Hitze glasig dünsten. Sie sollen keine Farbe annehmen!
Den Reis dazu geben und gut umrühren, so dass der Reis rundum mit der Butter benetzt ist.

Hitze leicht erhöhen *); mit dem Weißwein ablöschen; diesen fast vollständig einkochen lassen.

*) Hitze sollte während des gesamten Kochens so sein, dass der Risotto leicht köchelt, nicht mehr!

Nun in kleinen Mengen (Suppenkelle, nur 1/2 bis 3/4 gefüllt) die Brühe angießen. Erst wenn die Brühe fast vollständig eingekocht ist, die nächste angießen. Dabei immer wieder umrühren.

Nie zu viel Brühe auf einmal in den Topf geben.

Wenn die gesamte Brühe zugefügt – und wieder verkocht – ist, den Topf vom Herd nehmen.
Den frisch geriebenen Parmesan, Salz und Pfeffer (wer mag) in den Topf geben und verrühren.
Butter (25 g) in 4 bis 5 Würfel teilen und unter das Risotto rühren.
Jetzt das Bärlauchpesto unter das Risotto rühren, abschmecken und servieren.

comp_CR_CIMG2361CIMG2336_Kaninchenrücken_Salbeibutter

Bei uns gab es dieses Risotto zu „Kaninchenrücken in Salbeibutter“.

Risotto alla milanese

comp_CR_CIMG5731_Seeteufel_im_Schinkenmantel

Auf dem Bild ist neben dem Risotto noch „Seeteufel im Schinkenmantel“ zu sehen.

Zutaten:

  • 400 g Risotto-Reis (wir verwenden „Carnaroli“)
  • 1 Zwiebel
  • 1 1/2 EL Butter
  • 100 ml Weißwein, trocken
  • 1.300 ml Brühe (Gemüse- oder Hühnerbrühe)
  • 40 Safranfäden
  • Salz
  • 80 g Parmesan, frisch gerieben
  • 70 g Butter

Zubereitung:

Die Brühe in einem separaten Topf erhitzen – bis kurz vor dem Kochen.

Safran in 3 bis 4 EL warmem Wasser einweichen.

Zwiebel fein würfeln.

Butter im Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten/glasig werden lassen – die Zwiebel soll keine Farbe annehmen.
Den Reis dazu geben kurz mit dünsten, dabei ständig rühren.
Mit 50 ml Weißwein ablöschen.
Wenn der Wein komplett verdampft ist, die zweite Hälfte Wein dazu geben; wieder komplett verdampfen lassen.

Nun nach und nach immer wieder (heiße!) Brühe angießen, aber immer nur etwa ein halbe Suppenkelle oder einen Saucenlöffel voll, nie mehr auf einmal!

Die Temperatur sollte so gewählt werden, dass das Risotto immer leicht köchelt – nicht mehr!
Häufig umrühren!
Erst wenn die Brühe wieder fast verkocht/verdampft ist neue nachfüllen.

Nach etwa 18 bis 20 Min. sollte die gesamte Brühe aufgebraucht sein und der Reis sollte noch ein wenig „Biss“ haben.

Nun den Safran samt Einweichwasser dazu geben und verrühren.
Salz und Parmesan dazu geben und unterrühren.
Zum Schluss die Butter in Flocken dazu geben und in das Risotto rühren.