Macarons mit Himbeerbutter

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Jetzt kommt wieder so plötzlich und überraschend der Jahreswechsel und wir haben es nicht wie geplant geschafft die vier Macaron-Rezepte zu veröffentlichen.
Aber, sehen wir es positiv, so haben wir für Euch noch ein süßes Rezept gleich Anfang nächsten Jahres 🙂
Und zum Abschluss des Jahres bekommt Ihr noch ein paar leckere Macarons mit Himbeerbutter.

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Zucchini-Tagliatelle in italienischer Butter

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Ennnndddlllliiiich fängt auch bei uns im Garten die Zucchinisaison richtig an. Wurde ja auch Zeit 🙂
Und heute gibt es davon gleich eine schnelle aber schmackhafte Beilage.
Wir haben bisher diese Zucchini-Tagliatelle immer mit Tomatensauce gemacht, ist aber gar nicht nötig. Ein bisschen Butter mit italienischen Kräutern reicht vollkommen aus.
(Ja, zu einer „richtigen“ italienischen Butter fehlt es hier eigentlich noch an den getrockneten Tomaten, aber sehen wir hier und heute mal großzügig darüber hinweg)

Zutaten:

  • 1 Zucchini von ca. 600 g; ergibt ca. 500 g Nettogewicht, also ohne Kerne und Kernträgergewebe  (das weiche, die Kerne umgebende, Fruchtfleisch)
  • 35 g Butter
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer, frische gemahlen
  • „Italienische Kräuter“: Oregano, Rosmarin, Thymian, Basilikum
  • 1 – 2 TL Zitronensaft
  • geröstete Pinienkerne, wer mag
  • Frisch geriebenen Parmesan

Zubereitung:

Pinienkerne trocken (Pfanne ohne Fett) rösten, bis sie beginnen intensiv zu duften. Vom Herd nehmen abkühlen lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Bei der Zucchini Siel- und Blütenansatz entfernen, halbieren die Kerne samt Kernträgergewebe entfernen. Mit einem Sparschäler die Zucchini längs in dünne Streifen schneiden, dabei darauf achten, dass möglichst an jedem Streifen etwas von der Schäle ist – sieht einfach schönes aus.

Die Butter in einem möglichst breiten Topf erhitzen.
Bei kleiner bis mittlerer Hitze die Zwiebel- und Knoblauchwürfel andünsten; wenn sie beginnen braun zu werden, Oregano, Rosmarin, Thymian, Basilikum und die Zucchinistreifen in den Topf geben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Hitze erhöhen und im offenen Topf die Zucchini unter gelegentlichem Wenden in ca. 4 Minuten bissfest garen.
Den Zitronensaft über die Zucchini träufeln, vorsichtig verrühren.

Auf Teller verteilen, mit den Pinienkernen bestreuen, etwas Parmesan darüber reiben.

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Diese „Zucchini-Tagliatelle in italienischer Butter“ (im nachfolgenden Bild allerdings noch ohne Parmesan) gab es bei uns zu gebratenem Steinbuttfilet und Kokos-Curry-Sauce mit „four-spices-leaves“ – Rezept folgt.

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Spargel mit Petersilie-Knoblauch-Butter

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Ich weiß, die Kombination mit Spargel und Knoblauch wird sicher nicht jedem gefallen, aber wer „Knobi“ mag, dem wird sicher auch dieses Gericht gefallen. Auch oder gerade weil die Kombination von Knoblauch und Petersilie so köstlich ist.

Zutaten für 4 Personen als Hauptgericht:
(als Gemüse-Beilage etwa die Hälfte)

  • 1,6 bis 2 kg Spargel; Zubereitung Spargel siehe >hier<
  • 100 g Butter
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz

Zubereitung:

Spargel zubereiten, ausführliche Beschreibung siehe >hier<.

Die Butter in einem Topf schmelzen – nicht erhitzen/kochen, die Butter soll nur warm werden.
Die Knoblauchzehen halbieren und einige Minuten (6 – 8 Minuten) in der Butter „ziehen lassen“.

In dieser Zeit die Petersilie hacken – sie muss gar nicht sehr fein gehackt werden, es darf ruhig etwas gröber sein.

Den Knoblauch aus der Butter nehmen, die gehackte Petersilie hinein geben, leicht salzen (nicht zu viel Salz verwenden, nur „eine gute Prise“), kurz erhitzen.
Zusammen mit dem Spargel servieren.

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Bei uns gab es „normale“ Salzkartoffeln dazu.

Spargel – gebraten in Orangenbutter

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Auf der Suche nach Alternativen zur traditionellen Sauce hollandaise bzw. béarnaise haben wir diese Zubereitungsart kennen und lieben gelernt.

Zutaten als Beilage für 2 Personen:

  • 6 weiße Spargel; die Stangen sollten etwa gleich dick sein!
  • 30 g Butter
  • Orangenschalenabrieb von 1/8 Bio-Orange
  • Salz
  • Pfeffer, weiß , frisch gemahlen
  • 50 ml Geflügelbrühe, alternativ: kann man einen Teil der Brühe durch Orangensaft ersetzen

Ich habe ausnahmsweise mal „Pfeffer, weiß“ geschrieben. Wir verwenden fast ausnahmslos schwarzen Pfeffer. Wir finden, er ist einfach aromatischer/kräftiger. Uns stört es auch nicht, wenn in einer hellen Sauce o. ä. schwarze „Krümel“ sind. Wir wissen ja, was es ist. Aber hier haben sogar wir mal weißen Pfeffer verwendet. Viel wichtiger als „schwarz oder weiß“ ist unserer Überzeugung nach, dass man Pfeffer immer frisch gemahlen verwendet!

Man kann diese Spargel natürlich auch als (vegetarisches) Hauptgericht servieren, dann sollte man pro Person 400 bis 500 g Spargel rechnen.

Zubereitung:

Butter in einer ausreichend großen Pfanne (die Spargelstangen sollten alle auf dem Boden aufliegen) erhitzen.
Bei mittlerer Hitze – die Butter soll nicht braun werden!! – die Spargel einige Minuten von allen Seiten braten.

Dann etwas Flüssigkeit – wir haben eine „leichte“ Geflügelbrühe verwendet. Man kann alternativ aber auch Orangensaft verwenden.

Die Spargel mit dem Abrieb – wir haben feinste Zesten verwendet – der Bio-Orange, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

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Nach ca. 15 Min. sollte die Geflügelbrühe/der Orangensaft vollständig „verkocht“ und die Spargel gar sein. Falls die Flüssigkeit zu früh verdampft ist, etwas Wasser nachgießen.

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Bei uns gab es diesen Spargel zu „Kalbshaxe“ (nicht im Bild) und „Süßkartoffelpüree“.

Kaninchenrücken in Salbeibutter

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Einmal auf den Geschmack gekommen, möchte man die Salbeibutter immer wieder einsetzten.
Hier mal wieder ein toller Einsatzort dafür 🙂

Zutaten für 2 – 3 Personen:

  • 600 g Kaninchenrücken
  • 75 g Butterschmalz *)
  • 12 – 15 frische Salbeiblätter
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

        *) wir verwenden Butterschmalz anstelle Butter, da man dieses höher erhitzen kann.
           Wenn der Rücken damit übergossen wird, sollte das Fett richtig heiß sein!!

Zubereitung:

Wir haben die Rückenfilets absichtliche nicht ausgelöst/ausgebeint. Zum einen hatten wir keine Zeit um aus den Parüren, einen Fond zu ziehen, zu anderen schützt diese „Hülle“ das zarte Filet beim Braten/Backen. Wer dieses zugegeben, etwas festere Fleisch, nicht mag, kann es ja nach dem Backen/Braten entfernen.

Damit das Fleisch im Backofen gleichmäßiger gart, schneide ich es meist rechts und links vom Dornfortsatz der Wirbel bis auf die Rippenknochen ein.

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Backofen auf 200 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und in eine Schmorpfanne o.ä. setzten.

Das Butterschmalz in einem Topf langsam erhitzen.
Knoblauch in feine Scheiben schneiden, zusammen mit den Salbeiblättern in das flüssige, aber noch nicht zu heiße Butterschmalz geben. Nun die Hitze erhöhen. Wenn die Knoblauchscheiben beginnen braun zu werden, diese entfernen.
Die Salbeiblätter so lange im Fett lassen, bis sie knusprig sind. Herausnehmen und in den Schmortopf geben. Das Butterschmalz weiter erhitzen bis es fast „rauchheiß“ ist. Nun damit den Kaninchenrücken übergießen. Dabei darauf achten, dass das gesamte Fleisch benetzt ist.

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Deckel auf die Schmorpfanne geben und für 23 bis 25 Min. in den Backofen schieben.

Ofen ausschalten und das Fleisch 5 Min. ruhen lassen.

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Dazu gab es ein Risotto mit Bärlauchpesto.

„Haushofmeisterbutter“

…schau doch mal bei Wiki (Wikipedia) nach…
Bei uns lief diese Art der „Kräuterbutter“ bisher immer unter „schnelle, selbstgemachte Kräuterbutter“…bisher.
Jetzt habe ich mal nachgesehen, was Wikipedia dazu meint. Die meinen, dass diese Butter richtig „Hausmhofmeisterbutter“ (Beurre maître d’hôtel) heisst.
Gut, dann gibt es zukünftig bei uns eben keine „schnelle Kräuterbutter“ mehr 😉

Zutaten:

  • 25 g weiche Butter
  • 1 1/2 TL fein gehackten Petersilie
  • 1/2 TL Schnittlauchröllchen
  • 1/4 Knoblauchzehe (kleine Zehe! es soll wirklich nur ein Hauch Knobi dran)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitrone

Zubereitung:

Knoblauch fein hacken und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Alle Zutaten gut mischen.

Das ist schon alles.