Nussnudeln mit Bratapfelmus

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Gesehen haben wir dieses Rezept auf der Seite ich koche.at.

Bei uns gab es diese Nussnudeln als Nachtisch, super lecker.
Für das nächste Mal – und es wird bestimmt ein nächstes Mal geben –  werden wir die Zutatenmengen so wie unten angegeben anpassen.

Zutaten als Dessert für 8 Personen
(Als süße Hauptspeise für 3 Personen)

Nudeln:

  • 250 g Topfen 20%
  • 80 g Toastbrotwürfel, ohne Rinde
  • 3 EL Schmand
  • 2 EL Butter, flüssig
  • 2 EL Puderzucker
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 1 Eigelb
  • 1 EI
  • 30 g Weizendunst
  • 40 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Speisestärke

Nussbrösel:

  • 55 g Semmelbrösel
  • 1 1/2 EL Vanillezucker
  • 1 1/2 EL Zucker
  • 30 g Walnüsse, gemahlen
  • 55 g Butter

Bratapfelmus:

  • 6 Äpfel; wir Jona Gold
  • 4 1/2 EL braunen Zucker
  • 3 EL Butter, geschmolzen
  • 1 Prise Zimt
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Für das Bratapfelmus die Schale der Äpfel längs vom Stiel bis zum Blütenansatz ca. 6 – 8 mal einritzen. Die Äpfel mit der geschmolzenen Butter einpinseln und im Zucker wälzen.

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In eine gefettete Auflaufform setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-Oberhitze ca. 40 Minuten weich schmoren. Heraus nehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend die Schale der Äpfel abziehen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel vom Kerngehäuse lösen. Fruchtfleisch mit Zimt und Zitronensaft abschmecken.

Für den Nudelteig den Topfen zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, alles gut verrühren und für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Nudelteig zu Rollen mit einem Durchmesser von ca. 3 cm formen. Stücke von ca. 1 bis 1,5 cm abstechen und vorsichtig zwischen den Handflächen zu Nudeln formen.

Für die Nussbrösel Butter in einer Pfanne erhitzen, restlichen Zutaten in die Pfanne geben, braten bis die Brösel eine schöne hellbraune Farbe angenommen haben.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Nudeln ins kochende Wasser geben, ziehen lassen bis sie nach oben steigen.

Nudeln aus dem Wasser nehmen und in der Bröselmischung wenden.

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Die Nudeln mit Bratapfelmus auf Tellern anrichten.

Wer mag kann auch noch etwas Puderzucker darüber geben.

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Bratapfel-Likör

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Es geht auf Weihnachten zu: zum einen ist das die typische“Bratapfelzeit“ und zum anderen braucht man für Weihnachten wieder ein paar Geschenke 😉

Und, unter uns, wir verschenken nichts, was wir nicht selbst probiert haben…aber nach dem Probieren haben wir uns gefragt, ob wir den wirklich verschenken wollen 😉

Zutaten:

  • 2,7 kg Äpfel, Nettogewicht ohne Kerngehäuse
  • 4 TL gemahlenen Zimt
  • 4 Zimtstangen
  • 8 Gewürznelken
  • 140 g Rosinen
  • 165 g braunen Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 1/2 Sternanis
  • 3 1/4 l Wodka

Zubereitung:

Noch sind unsere „Apfelvorräte“ gut gefüllt. Wir haben hier eine Mischung aus folgenden Apfelsorten verwendet: Roter Boskoop, Goldparmäne, Jamba 69, Kaiser Wilhelm (Kaiser-Wilhelm-Apfel), Red River, Roter Berlepsch und Rubinette.

Äpfel vierteln, Kerngehäuse entfernen, evtl. „Makel“ aus der Schale heraus schneiden.

Apfelviertel auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen – mit der Schale nach unten – und mit dem gemahlenen Zimt bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200Grad Unter-/Oberhitze ca. 20 bis 25 Minuten backen. Die Äpfel sollen weich sein, aber nicht „zerfallen“. Wir haben mit einem Holz-Zahnstocher die Festigkeit überprüft: kann man ohne großen Widerstand hinein stechen, sind die Äpfel fertig.

Apfelviertel etwas abkühlen lassen.

Vanilleschote aufschneiden.

Zucker in ein geeignetes Gefäß geben und mit ca. 1/2 l Wodka so lange verrühren, bis der Zucker gelöst ist.

Nun die Apfelviertel abwechselnd mit den Gewürzen/Rosinen in dem Gefäß schichten.

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Den restlichen Wodka über die Äpfel gießen.

Gefäß dicht verschießen und an einem dunklen und kühlen Ort mind. 3 Wochen ziehen lassen; dabei täglich mind 1x „schütteln“.

Abhängig davon, inwieweit sich die Äpfel „aufgelöst“ haben, den Likör durch Filterwatte (so haben wir es gemacht) oder ein mehrllagiges Mulltuch filtern. Der Likör sollte nach dem Filtern auf jeden Fall recht „klar“ sein!

Ein zur Filterung verwendetes Mulltuch sollte vor der Filterung gründlich mit klarem Wasser ausgewaschen werden (!!) damit der Likör nicht nach Waschpulver schmeckt 🙂

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