Zwetschgenknödel aus Brandteig

Wir hätten ja nicht gedacht, dass man Brandteig kochen kann!
Aber auf der Suche nach einem Rezept für Marillenknödel sind wir auf dem Blog „Brigittas Kulinarium“ (www.brigittaskulinarium.bonappetit.blog) der lieben Brigitta auf dieses Rezept gestoßen.
Da wir bekanntlich sehr neugierig und experimentierfreudig sind, mussten wir es natürlich ausprobieren.
Wir waren sehr angenehm von diesen Knödeln überrascht!

Vielen Dank liebe Brigitta!

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Spritzkuchen

Am besten schmecken sie ganz frisch!! Mit jedem Tag, ja mit jeder Stunde, die sie liegen, verlieren sie an Aroma, „Knackigkeit“ und Frische.

Manches Mal muss man halt Opfer bringen – aber wer opfert sich nicht gerne, wenn die Spritzkuchen aufgegessen werden müssen 😉

Zutaten:

  • Brandteig >> Rezept: Brandteig – Grundrezept
  • 100 g Puderzucker
  • 100 g Aprikosenkonfitüre
  • Frittierfett
  • Pergamentpapier („Butterbrotpapier“; Achtung: Backpapier funktioniert nicht!!)
  • Etwas Butter

Zubereitung:

Aus dem Pergamentpapier ca. 15 Quadrate von 15×15 cm schneiden.
Eine Seite mit der Butter einfetten.

Frittierfett auf 170 Grad erhitzen.

Den Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle geben.
Mit dem Spritzbeutel auf die gefetteten Pergamentquadrate Ringe von ca. 8 – 9 cm Durchmesser spritzen.

Die Ringe nun kopfüber mit dem Papier vorsichtig ins heiße Fritterfett geben; das Papier (löst sich sofort von den Spritzkuchen) gleich entfernen.

Die Spritzkuchen von jeder Seite in ca. 3 Min. goldbraun ausbacken.

Aus dem Fett nehmen, gut abtropfen lassen und zum Entfetten auf einige Blätter Küchenpapier geben.

Die Konfitüre erwärmen, evtl. mit etwas Wasser verdünnen und auf den Spritzkuchen verteilen. 
Trocknen lassen.

Mit dem Puderzucker bestäuben oder Puderzucker mit etwas Zitronensaft oder Rum verrühren und die Spritzkuchen mit der Oberseite hineintauchen.

Möglichst frisch verzehren.

Brandteig – Grundrezept

Brandteig kann als Grundlage für viele Arten von Gebäck verwendet werden. Einige Beispiele:

  • Windbeutel
  • Knödel
  • Spritzkuchen
  • Brötchen
  • Krapfen
  • Nockerl
  • Profiteroles
  • Eclairs
  • div. Torten (Paris Brest, Flockentorte, Tarte St.-Honoré…)
  • Tortenboden
  • Backerbsen

Zutaten:

  • 1/4 l Milch
  • 100 g Butter
  • 230 g Mehl
  • 7 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker

Zubereitung:

Milch, Butter, Salz und Zucker in einen Topf geben und unter häufigem Rühren aufkochen.

Das Mehl auf einmal dazu geben, kräftig weiterrühren; so lange, bis sich ein Kloß bildet und auf dem Topfboden ein weißer Belag entsteht.

Topf vom Herd nehmen; abkühlen lassen.

1 Ei dazu geben und so lange rühren bis es sich vollständig mit der Masse verbunden hat.

Jeweils ein weiteres Ei dazu geben und  unterrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist – immer nur ein Ei nach dem anderen unterrühren!!

Am Ende erhält man eine glatte und weiche Masse.

Diese je nach Rezept weiterverarbeiten, z. B. für Spritzkuchen.

Dauphine-Kartoffeln

Zutaten (Beilage für 4 Personen):

  • 800 g Salzkartoffeln
  • 200 ml Wasser
  • 30 g Butter
  • 2 Eier
  • 125 g gesiebtes Mehl
  • Salz
  • Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:

Für den Brandteig das Wasser mit der Butter und dem Salz aufkochen. Das gesiebte Mehl auf einmal in das kochende Wasser schütten, solange kräftig rühren bis sich ein Kloß gebildet hat. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Ein Ei in die Masse rühren, das zweite Ei erst dann zugeben wenn das erste sich ganz mit dem Kloß verbunden hat. So lange rühren bis der Teig eine einheitliche, glänzende Masse ergibt. 

Die Kartoffeln gar kochen, abgießen und abdampfen lassen. Noch warm durch eine Presse zu dem Brandteig drücken und unterrühren, mit Salz und Muskat würzen.

Frittierfett auf 160 Grad erhitzen.

Mit Hilfe von 2 Eßlöffeln Nocken abstechen und im heißen Fett ca. 7 – 8 Minuten goldbraun frittieren. Auf Küchenkrepp abfetten, im Backofen warm stellen bis alle Kartoffelbällchen gebacken sind.