Marokkanischer Bohnensalat

Bohnen „mal ganz anders“…
nicht so, wie wir sie kennen, sondern sowohl mit „ein bisschen scharf“, „ein bisschen sauer“ und auch „ein bisschen süßlich-bitter…“, so ganz typisch eben für die Maghreb-Region.

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Knackiger Frühlingssalat mit Erbsen & Bohnen

Einmal Garten und zurück – so könnte man diesen Salat auch nennen. Wir waren einmal im Garten und aus dem, was wir mitgebracht haben, entstand dieser herrlich frische, leichte, knackige Salat. Na gut, den Feta haben wir nicht aus dem Garten, den haben wir gekauft…
Da fällt mir ein, man könnte doch ein Geschäft eröffnen mit dem Namen „Garten“, dann könnte jeder sagen: „das kommt frisch aus dem Garten“ 🙂

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Cassoulet (Französischer Bohneneintopf)

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Cassoulet, auch wenn man es kaum glauben mag, ist DAS Nationalgericht der Franzosen.
Nicht, Coq au Vin, nicht Zwiebelsuppe oder Bouillabaisse auch nicht Flammkuchen oder Baeckeoffe, nein Cassoulet macht das Rennen.

Es gibt sicher viele Variationen von Cassoulet, die einen verwenden hauptsächlich Schweinefleisch, andere Kaninchen oder Ente oder Gänsefleisch oder auch Mischungen daraus.
Wir haben uns für eine Mischung aus Ente und Dörrfleisch/geräuchertem Bauchspeck entschieden.

Zutaten für 2 Personen:

  • 325 getrocknete, weiße Bohnen
  • 2 Entenkeulen
  • 150 g mageres Dörrfleisch/geräucherter Bauchspeck, wir: mit Scharte!
  • 12 schwarze Pfefferkörner
  • 3 Pimentkörner
  • Salz
  • 2 Lorbeerblätter, wir: frische Lorbeerblätter
  • 1/2 Bund Thymian
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/4 Stange Lauch
  • 1 Karotte/Möhre
  • 1/2 Scheibe Sellerie
  • 150 ml Weißwein, trocken; wir: Silvaner
  • 400 g Tomaten, wir: Dose gehackte Tomaten
  • 20 g Butter
  • 4 EL Paniermehl/Semmelbrösel
  • 2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Die Bohnen mind. 12 Stunden in reichlich kaltem Wasser einweichen; 325 g getrocknete Bohnen ergeben nach dem Einweichen ca. 1 Liter, also ein ausreichend großes Gefäß wählen.

Die Bohnen über ein Küchensieb abgießen und unter fließendem kalten Wasser nochmals gut abspülen.
In einem Topf mit ca. 2 Liter kaltem Wasser erhitzen und 10 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Danach wieder abgießen und in kaltem Wasser kurz (1 Min) abkühlen lassen.
Abgießen und abtropfen lassen.

An Entenkeulen sind meist sichtbare größere Fettstücke „anhängend“. Diese vorsichtig lösen/abschneiden und in einer Schmorpfanne (möglichst aus Gusseisen) bei mittlerer Hitze auslassen.
In der Zwischenzeit die Oberschenkelknochen aus den Entenkeulen auslösen und abtrennen.
Zusätzlich die Haut und Sehnen oberhalb des Fußgelenks vollständig durchtrennen.
Die Entenkeulen nun im ausgelassenen Entenfett ringsum goldbraun anbraten.
Wenn das Entenfett in der Pfanne beginnt braun zu werden, dieses entfernen.

In der Zwischenzeit die Pfeffer- und Pimentkörner in einem Mörser grob zerstoßen.
Zwiebel, Karotte/Möhre und Sellerie grob würfeln – 1cm-Würfel.
Lauch in dünne Ringe schneiden – 3 mm.
Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.

Die rundum goldbraun angebratenen Entenkeulen aus der Pfanne nehmen und beiseite legen.

Es sollten jetzt in der Schmorpfanne noch ca. 3 EL vom Entenfett verbleiben, evtl. überschüssiges Fett entfernen.

Zwiebel, Karotte/Möhre, Sellerie, Lauch, zerstoßenen Pfeffer und Piment in die Pfanne geben und 4 bis 5 Minuten, unter häufigem rühren, anbraten. In den letzten 2 Minuten den Knoblauch zufügen.
Kräftig mit Salz würzen – wirklich „kräftig“ würzen; weder Fleisch, noch Bohnen, noch die später zuzufügenden Tomaten sind gesalzen!
Mit dem Weißwein ablöschen, wieder erhitzen und den Wein auf die Hälfte einreduzieren.
Die Tomaten und Bohnen zufügen, alles gut mischen.

Nun in der Mitte etwas Platz schaffen und die Entenkeulen in die Schmorpfanne legen.
Das Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck in 4 bis 5 Stücke teilen und zusammen mit den Lorbeerblättern in die Pfanne geben. Darauf achten, dass alles von der Bohnenmischung bedeckt ist.
Den Thymian dazu geben.

Nun die Pfanne so weit mit kochendem Wasser auffüllen bis die Bohnen knapp mit Wasser bedeckt sind.

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Die Pfanne nun für 3 Stunden in den auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen geben.

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Wenn sich während der Backzeit auf der Oberfläche eine „harte Kruste“ bildet, diese mit einem Löffel „runter drücken“.

Bei uns waren die Entenkeulen nicht ganz mit der Bohnen-Gemüsemasse bedeckt, deshalb haben wir ca. alle 20 bis 30 Minuten etwas von der Flüssigkeit in der Pfanne über die Entenkeulen gegossen.

In der Zwischenzeit die Petersilie fein hacken.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen; Semmelbrösel/Paniermehl dazu geben und unter rühren leicht anbräunen.

Die Schmorpfanne aus dem Ofen holen, mit den leicht gerösteten Semmelbrösel und anschl mit der Petersilie bestreuen.
Für ca. 20 bis 30 Minuten – bis die Semmelbrösel schön braun sind – zurück in den Ofen geben.

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Burritos

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Nach längerer Zeit gelüstete es uns mal wieder nach etwas aus der „Tex-Mex-Ecke“.
Es mussten also mal wieder ein paar  Burritos *) gemacht werden.

*) siehe dazu separaten Post „Tortilla, Burrito, Fajita und Co. – Was ist was?“

Zutaten für 6 Wraps:

  • 6 Weizentortillas, Fertigprodukt
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, mittelgroß
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 400 g Mais (Dose)
  • 255 g Kidneybohnen (Dose)
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen
  • Chili, nach Belieben
  • einige Blätter Eissalat
  • 2 – 3 Tomaten
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen.

Tomaten in dünne Scheiben schneiden.

Das Rinderhackfleisch bei großer Hitze krümelig anbraten.

In den letzten 2 – 3 Minuten Zwiebel und Knoblauch zufügen.

Die gehackten Tomaten in den Topf geben.

Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Cumin und Chili würzen.

Die Flüssigkeit vom Mais abgießen; den Mais in die Tomatensauce geben.

Bei mittlerer Hitze kochen bis fast keine Flüssigkeit mehr im Topf ist – dabei öfter umrühren. Wir haben immer mal wieder einen Schuss Wasser dazu gegeben. Insgesamt hat es bei uns ca. 15 Min. gekocht.

Etwa 5 Min. vor Ende der Kochzeit die Kidneybohnen unter fließendem Wasser abwaschen und in den Topf geben.

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Die Butter schmelzen, nacheinander die Tortillas dünn mit der Butter bestreichen und für 45 Sekunden bei 1000 Watt in der Mikrowelle erhitzen. Alternativ kann man die Tortillas auch bei großer Hitze kurz in einer Pfanne erhitzen.

Wer mag, kann die Tortillas als erstes mit etwas saurer Sahne oder Schmand bestreichen, haben wir nicht gemacht.
Etwas Salat auf die Tortillas geben; darauf einige Tomatenscheiben verteilen. Als Letztes von der Hackfleisch-Gemüsemasse darauf geben.

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Die beiden Seiten der Tortilla etwas einschlagen und die untere Hälfte über die obere schlagen.

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Oder aber die Burritos „aufrollen“ – dazu sollte man den Salat aber in Streifen schneiden und nicht zu viel „Füllung“ hinein geben:

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Paprika-Kidneybohnen-Salat

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Der Salat war eine „Verlegenheitslösung“. Wir hatten noch 3 kleine, rote Paprika aus dem eigenen Garten, die verarbeitet werden wollten. Für einen „reinen“ Paprikasalat etwas wenig, also mussten sie „gestreckt“ werden. Aber für einen „gestreckten Paprikasalat“ hat es gar nicht schlecht geschmeckt 🙂

Zutaten:

  • 3 (kleine) rote Paprika
  • 1 Dose Kidneybohnen (480 ml)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Sherryessig
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Paprika schälen, in Stücke/Würfel schneiden.

Kidneybohnen unter fließendem Wasser gut abspülen.

Zwiebel fein würfeln.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen.

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