Pellkartoffeln, Hausmacher Wurst und Gewürzgurken

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Eines unserer absoluten Lieblingsgerichte!!
Wobei ich einschränken muss, dass ich zu den Pellkartoffeln und Gurken nur Leberwurst esse! Jetzt wisst ihr auch, wessen Teller ich oben fotografiert habe.
Dieses Gericht ist mindestens 2x im Jahr ein absolutes MUSS: wenn wir frische Hausmacher Wurst gemacht haben und wenn es die ersten eigenen Kartoffeln aus dem Garten gibt.

Zutaten:

Was soll ich hier über die Zubereitung sagen??

Pellkartoffeln kochen, abgießen, kurz ausdampfen lassen.
Traditionell schält sich jeder seine Kartoffeln selbst.
Dazu gibt es dann nach Belieben Wurst und Gurken.

Keine große „Küchenkunst“ aber SOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO lecker.

Ach so, eines habe ich vergessen: wir brauchen nach dem Essen immer (!) eine „Verteiler“.

Nicht, dass ihr jetzt denkt, wir „wollen“ immer so reichlich essen, nein, das ergibt sich immer…entweder hat man noch Wurst übrig und keine Kartoffeln mehr und da man ja bekanntlich Wurst nicht ohne – in diesem Fall kein Brot – Kartoffeln essen soll, nimmt man sich noch eine Kartoffel. dann ist die Wurst gegessen, man hat aber noch Gurke und Kartoffel übrig…“trockene“ Kartoffeln schmecken ja auch nicht so, also noch etwas Wurst dazu…dann ist Gurke übrig…oder Kartoffel und Wurst…oder…irgendwie geht es nie auf…

Hausmacherwurst 2015

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Am letzten Wochenende war es (endlich 🙂 ) mal wieder so weit: Hausmacherwurst machen war angesagt.

Hausmacherwurst, das heißt bei uns Leberwurst, Blutwurst, Presskopf und Oberhessische Leberwurst.

Am Freitag ging es los: Fleisch holen. Da wir dieses Mal nur relativ – für unsere Verhältnisse – wenig Wurst gemacht haben, reichten schon:

  • 2 Schweineschultern
  • 3 Schweinebäuche
  • 3 halbe Schweineköpfe
  • 5 kg Schwarte
  • 8 kg Speck
  • 3 kg Schweineleber
  • 3,5 l Schweineblut

Fleisch zerlegen, hier am Beispiel einer Schulter:

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Stich/Leiterchen (oben links), Füßchen (unten links), Haspel (unten Mitte) Schulter schier (rechts):

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ausbeinen (Knochen auslösen):

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abschwarten (Speck von Schwarte trennen):

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Fleischstücke sortieren (hier Schweinebauch, mit Schwarte; für Leberwurst)

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Dann stand noch das „Präparieren“ der Därme (spülen, säubern, abbinden) und das Spülen der Gläser samt Deckel an.

Am Samstag ging es dann früh (5.45 Uhr) los:
Fleisch, je nach Wurstsorte, erst kochen (Leberwurst, Oberhessische Leberwurst) oder erst durch den Fleischwolf mahlen (Presskopf) und dann weiter verarbeiten.

Die Rezepte, einschl. genauer Beschreibung siehe:

>> Leberwurst

>> Blutwurst

>> Presskopf

>> Oberhessische Leberwurst

In dem Wasser, in dem das Fleisch, die Schwarten gekocht und der Speck gegart wurden, werden die fertig abgefüllten Därme und Blasen gegart.

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Und DAS hat man sich dann nach der ganzen Arbeit und dem Garen der Wurst redlich verdient: die erste Verkostung der frischen Wurst – und als echter Frankfurter – gibt es dazu natürlich „einen Schoppen“ (Apfelwein)

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Leberwurst:

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Presskopf (zur ersten Verkostung füllen wir einige Mitteldärme mit Presskopf ab, der Rest, der nicht in Gläser eingekocht wird, wird in Schweineblasen abgefüllt):

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Oberhessische Leberwurst:

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Blutwurst: (Anschnittbild muss ich nachreichen).

Die „Gesamt-Ausbeute“:

137 Gläser Hausmacher Wurst (wer nachzählt wird feststellen, dass ich zu langsam mit den Fotos war, meine bessere Hälfte hatte schon einige Gläser „ins Regal“ geräumt):

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Die „Darmwust“ (17 Ringe Leberwurst, 5 Blasen und 5 Därme mit Presskopf, 8 Ringe Blutwurst und 9 Därme Oberhessische Leberwurst) ist ganz oben im Bild zu sehen.

…und nun heißt es wieder „ein Jahr zu warten“ bis wieder Hausmacher Wurst auf dem Programm steht 😦

Unser Beitrag zu Sinas “Montagsschweinereien”

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