Erdbeer-Bier

Erdbeer-Bier? Alleine der Name hat uns neugierig gemacht und da wir dieses Jahr reichlich, sehr reichlich, Erdbeeren haben, warum also nicht mal ausprobieren.
Heraus kam ein „Bier“, das mehr nach Ingwer als nach Erdbeeren schmeckt, aber lecker und erfrischend ist.
Gefunden haben wir dieses Rezept bei lecker.de.

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Schweinshaxe in Biersauce auf bayrische Art

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Gut, eines gleich vorweg: in Bayern werden Schweinshaxen eigentlich immer aus Hinterhaxen gemacht. Wir haben aber trotzdem lieber Vorderhaxen bzw. eine Vorderhaxe verwendet, da wir nur zu zweit waren.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Haxen, ca. 2,5 kg
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren
  • Kümmel – wer mag; wir verwenden keinen
  • 15 schwarze Pfefferkörner
  • 1/2 l helles Bier
  • 1/2 l Wasser
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung:

Für die Zubereitung empfiehlt sich ein gusseiserner Bräter!

Backofen auf 160 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Zwiebeln achteln, Knoblauch fein würfeln, beides in den Topf geben.
Ebenso Lorbeerblätter, Kümmel (wer mag), Wacholderbeeren und Pfefferkörner in den Topf geben.

Nun darüber je die Hälfte des Biers und des Wassers geben.

Die Schwarte der Haxen ringsum rautenförmig einschneiden.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und in den Topf geben.
Deckel schließen.
Für zunächst 1 1/4 Stunden in den Backofen schieben.

Nach dieser Zeit den Deckel abnehmen, das restliche Bier und Wasser in den Topf geben, die Temperatur auf 180 Grad erhöhen. Weitere 75 Minuten ohne Deckel im Backofen braten.

Den Topf aus dem Backofen nehmen.
Die Haxen auf den Rost des Backofens legen und

  • entweder möglichst hoch im Backofen wieder hinein schieben, damit die Schwarte durch die Oberhitze schön „kross“ wird
  • oder, wenn vorhanden, den Grill anschalten, dann den Rost in der Mitte des Backofens platzieren

bei beiden Arten darauf achten, dass die Haxen nicht verbrennen! Haxen gelegentlich wenden.

Wir haben den Grill verwendet. Es hat ca. 10 Minuten gedauert, bis die Schwarte „kross“ war.

In dieser Zeit den Bratensaft aus dem Bräter durch ein Sieb gießen, Bratensaft in einen Topf geben, evtl. noch etwas einreduzieren.
Die Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen und den Bratensaft damit binden.
Man braucht dazu nicht die gesamte Speisestärke!
Einfach in den kochenden Bratensaft so viel einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

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Dazu passen Semmelknödel.

Schweinegulasch in Schwarzbiersauce

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Vor einigen Jahren schon waren wir in Erfurt – Sightseeing. Sehr schöne und interessante Stadt…

Aber darum geht es hier nicht. An einem Abend haben wir in der Stadt in einem netten Lokal, die ihr eigenes Bier gebraut haben, gegessen. Normalerweise bin ich kein Freund von Schwarzbier, aber dort hat es mich gereizt, das Gulasch in Schwarzbiersauce zu testen. Es war keine falsche Entscheidung.

Serviert wurde das ganze dann auch noch in einem ausgehöhlten Brotlaib…sieht einfach toll aus.

Wir haben es zwar nicht in einem Brotlaib serviert, aber gut war es trotzdem.

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Unser erstes selbst gebrautes Bier

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(In den Flaschen ist kein „Mönchshof-Bier“; ich brauchte „Bügelverschluss-Flaschen“ und z. B. Mönchshof hat diese 🙂 )

Vor ca. 8 Wochen, zur „Feier“ unseres 1.000 Post hier, habe ich geschrieben, dass wir uns ein neues Hobby zu eigen gemacht haben.

Gut Ding braucht bekanntlich Weile und so brauchte auch unser neues „Baby“ einige Zeit, bis es das Licht der Welt erblickte – oder besser gesagt, bis ich es aus dem Keller holen konnte.

Aber alles der Reihe nach.

Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk fanden wir ein Set um Bier selbst zu brauen. Die Idee erschien uns sehr schön und passend.
Aber warum immer alles nur verschenken? Also haben wir gleich zwei Bierbrau-Sets bestellt…

Zugegeben ein kleines bisschen wird bei dem Set „gemogelt“. Einige Arbeiten braucht man nicht selbst zu machen.

Der komplette Prozess des Bierbrauens in Kurzform:

Der erste Schritt ist das Mälzen, dazu wird Getreide (meist Gerste) eingeweicht, zur Keimung gebracht und anschließend getrocknet; die dabei im Getreide gebildeten Enzyme sind notwendig für den gesamten weiteren Brauprozess.

Das getrocknete Malz wird geschrotet.

Nun folgt das Maischen, dazu wird Wasser auf 60 Grad erhitzt und das geschrotete Malz zugefügt.

Danach wird das Gemisch in mehreren Schritten (mit Pausen dazwischen) auf 75 Grad erhitzt. Wann, wie oft und wie lange Pausen beim Erhitzen eingefügt werden bestimmt maßgeblich den späteren Biergeschmack.

Beim Maischen wandeln die beim Mälzen entstandenen Enzyme die Stärke des Getreides in Malzzucker um.

Es folgt das Läutern; im Wesentlichen wird der Treber/Malztreber (die festen Bestandteile; Reste des geschroteten Malzes) von den flüssigen Bestandteilen, der Würze, getrennt.

Diese Würze, bekommt man in konzentrierter Form zu kaufen. Und genau das haben wir getan, das war das, was ich mit „ein bisschen gemogelt“ meinte.

Die konzentrierte Würze haben wir mit Wasser auf „Normalstärke“ verdünnt, anschl. erhitzt und Hopfen zugesetzt.

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Alles eine Stunde köcheln lassen, dann durch ein Filtertuch abgießen. Diese Flüssigkeit nennt man Anstellwürze. Sie muss nun auf etwa 25 Grad abkühlen, kommt dann in einen Gärbehälter mit entspr. Gärverschluss (dieser lässt Gärgase raus, aber keine Luft hinein).

Nach dem Zusetzten von Hefe setzt die Gärung ein.
Abhängig von der Raumtemperatur beim Gären (und der verwendeten Hefe) spricht man von „obergärigem“ (Temperatur > 17 Grad) oder „untergärigem “ (< 15 Grad) Bier.

Die Hauptgärung ist nach 5 bis 8 Tagen abgeschlossen.

Die vergorene Würze („Jungbier“) wird danach in Flaschen gefüllt.

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Übrig bleibt dabei am Boden des Gärbehälters die Hefe.

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Damit es in den Flachen zu einer Nachgärung kommt, bei der die Kohlensäure gebildet wird, die später für die Schaumbildung im Glas sorgt, muss nun nochmals Malz („Deutsches Reinheitsgebot“) oder Zucker („naturrein“) zugesetzt werden.

Danach wird das Bier für etwa 1 Woche bei 18 bis 24 Grad gelagert (damit die Nachgärung in Schwung kommt), danach für weitere 6 bis 8 Wochen in einem möglichst kühlen Ort (Keller, bei < 12 Grad).

Und dann:

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Ein herrliches, naturtrübes, kräftig gehopftes, malziges Bier!!

Eibauers Bierbrot

Das Rezept zu diesem Brot ist uns in div. Brotforen schon so oft „über den Weg gelaufen“ und schon so oft habe ich gedacht, „…dass musst du unbedingt nachbacken“. Endlich hat es geklappt. Und jetzt muss ich ehrlich sagen „wie konnte ich nur so lange warten?“. Ein sehr schön „kräftiges“ Brot, das hervorragend zu Schinken und/oder Wurstplatten passt.

Verwendet haben wir das Rezept „Eibauers Bierbrot“ von Ketex 

Bierteig

Bierteig eignet sich hervorragend „zum Verpacken“ von Fisch, Gemüse oder auch Obst.

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 100 ml Bier (helles oder dunkler, nach Belieben)
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Eier und Salz mit dem Mehl zu einem glatten Teig verrühren. 30 Min. quellen lassen.

Nach und nach vorsichtig das Bier unterrühren – je weniger Kohlensäure beim Unterrühren aus dem Bier entweicht, desto lockerer wird der Bierteig beim Ausbacken.

Das Gargut erst mehlieren, dann in den Bierteig tauchen. In reichlich Fett („schwimmend“) ausbacken oder frittieren. Beidseitig backen bis der Teig goldbraun ist.

Eine Variante ist der Weinteig, der beim Backen/Frittieren etwas knuspriger wird. Dazu einfach das Bier durch Wein ersetzen.