Flammkuchen „Elsässer Art“ II

Manchmal sind es gerade die kleinen, feinen Sachen, die große Wirkung erzielen.
So bei uns dieser Flammkuchen!
Wir hatten schon längere Zeit keinen mehr gebacken, aber jetzt MUSSTE es mal wieder sein und dann hatten wir doch noch dieses neue Rezept dafür im Petto.

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Gemischte Spieße mit Lammfleisch

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Irgendwie denken wir bei Sommer immer auch gleich an „Grillen“.
Ich glaube, das merkt man auch 🙂
Es gibt natürlich sooooo viele Sachen, die man grillen kann…und die auch alle gut schmecken, aber gemischte Spieße haben eben den Charme, dass sie quasi der „Eintopf vom Grill“ sind. Man hat nicht nur eine Sorte, nein, man hat fast das komplette Essen auf einem Spieß.

Zutaten  für 8-9 Spieße:

  • 400 g Lammfleisch, wir: Schulter vom Rhönschaf
  • 12 mittelgroße braune Champignons
  • 125 g Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck
  • 2 große Zwiebeln
  • 12 Cocktail-Tomaten
  • 1 (große) rote Paprika
  • Braai-Würzmischung *)
  • Olivenöl

*) Südafrikanische Gewürzmischung für Grillgerichte („Braai“ ist der südafrikanische Ausdruck für „grillen“).
Diese Gewürzmischung haben uns unsere lieben Nachbarn aus ihrem Südafrika-Urlaub mitgebracht.
Sie besteht aus: Meersalz, braunem Zucker, Koriander, Paprika, schwarzem Pfeffer, Nelken.

Zubereitung:

Lammschulter in Würfel schneiden, Würfel nicht zu groß schneiden!
Die Champignons halbieren.
Zwiebel halbieren, die einzelnen Schalen („Schichten“) auseinander lösen; die äußeren Schalen nochmals teilen.
Paprika schälen und in Stücke schneiden.
Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck würfeln.

Die Zutaten nun abwechselnd auf Spieße stecken.

Verwendet man Holzspieße, sollte man diese vor der Verwendung kurz wässern. Die Spieße splittern dann wenigen und das Grillgut hält besser (beim Drehen/Wenden).

Man kann diese Spieße natürlich sowohl auf dem Holzkohlegrill wie auch auf dem Gasgrill zubereiten, wir haben uns, aufgrund der knappen Zeit, für den Gasgrill entschieden und die Spieße bei nicht zu großer Hitze (190 Grad) 15 Min. gegrillt.

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Rösti mit Käse und krossem Bauchspeck (als Hauptgericht)

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Heute mal keine Rösti als Beilage, sondern heute darf die Rösti mal die Hauptrolle spielen.
Rösti aus rohen Kartoffeln mit Käse überbacken und als geschmackliches Highlight mit gebratenem Bauchspeck vom Wollschwein („Mangalica-Schwein“).

Es heißt laut Duden übrigens „DIE“ Rösti und nicht, wie oft angenommen, „DAS“ oder „DER“ Rösti!

Zutaten:

Zubereitung:

Herstellung Rösti siehe >> hier <<.

Zwischenzeitlich den geräucherten Bauchspeck in einer Pfanne – ohne zusätzliches Fett – bei mittlerer Hitze „richtig kross“ braten.
Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp zum Entfetten legen.

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Wenn die Rösti fertig gegart sind, diese aus der Pfanne nehmen, auf einen (hitzebeständigen) Teller geben, mit dem Käse bestreuen und unter den Grill stellen bis der Käse Blasen bildet.
Rösti aus dem Ofen nehmen, mit den Fingern den krossen Bauchspeck etwas „zerbrechen“ und über die Rösti streuen.

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Flammkuchen II

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Wir haben ja schon ein Rezept für Flammkuchen geposted. Bei dem nachfolgenden Rezept hat der Teig eine ganz andere Rezeptur. Eines haben aber beide Rezepte gemeinsam: sie schmecken sehr gut!

Zutaten für 6 Stück:

  • 20 g Hefe
  • 8 EL Wasser
  • 500 g Mehl Typ 550
  • 200 ml Buttermilch
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Für den Belag:

  • 200 g Schmand oder Crème fraîche
  • 300 g geräucherter Bauchspeck
  • 2 kleine Zwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Hefe mit 1/2 TL Zucker in lauwarmen Wasser auflösen; 10 Min. stehen lassen.

Buttermilch in der Mikrowelle etwas erwärmen, sie sollte handwarm sein.

Hefewasser, Buttermilch, Mehl, Salz und Olivenöl zu einem glatten, elastischen Teig verkneten, zugedeckt 2 Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und fein würfeln. Bauchspeck ebenfalls fein würfeln.

Aus dem Teig in 6 gleiche Teile abwiegen. Teigstücke abdecken, nacheinander auf Backpapier möglichst dünn ausrollen.

Auf jedem Teigfladen 1 – 1 1/2 EL Schmand verteilen (der Teigfladen sollte nur ganz dünn bestrichen sein), salzen und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Je 2 EL Zwiebeln und Bauchspeck auf den Fladen geben.

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Im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze ca. 5 – 6 Min. backen bis der Flammkuchen am Rand etwas Farbe bekommt.

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Quiche Lorraine

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Ich liebe Quiche Lorraine – aber nicht nur die… 🙂

Zutaten

Hefeteig:

  • 400 g Mehl
  • 25 g Frischhefe
  • 180 ml Milch, lauwarm
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 50 g Butter

Belag:

  • 500 g Zwiebeln
  • 250 g geräucherten Bauchspeck/Dörrfleisch
  • 10 g Butter
  • 400 g Crème fraîche (wir verwenden meist die mit Kräutern!!)
  • 4 Eier
  • 375 g geriebenen Gouda
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:

Für den Hefeteig: Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hinein bröckeln. Eine Prise Zucker zugeben, die Hefe mit etwas Milch zu einem Vorteig verrühren, abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen. Restliche Zutaten in die Schüssel geben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit geräucherten Bauchspeck würfeln oder in kleine Streifen schneiden.

Zwiebeln schälen, halbieren und in ca. 2 – 3 mm dicke Scheiben schneiden.

In einer Pfanne etwas Butter zerlassen und den gewürfelten Bauchspeck darin bei kleine Hitze langsam knusprig braten, herausnehmen und beiseite stellen. In das verbliebene Fett die Zwiebelscheiben geben und bei milder Hitze glasig dünsten, sie sollen keine Farbe annehmen. Etwas abkühlen lassen.

Crème fraîche, Eier und Gouda in einer Schüssel verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Ein tiefes Backblech einfetten und den Hefeteig darauf ausrollen. Darauf achten, dass ein ca. 2 cm hoher Rand entsteht.

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Zuerst den Bauchspeck gleichmäßig auf dem Hefeteig verteilen.

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Darauf die Zwiebeln geben.

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und zum Schluss die Crème fraîche – Masse darüber gießen, glatt streichen.

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Im Backofen bei 160 Grad Umluft ca. 35 – 40 Minuten goldbraun backen.

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Dazu passt, auch hier wieder: ein gutes Gläschen Wein 🙂

Gemischte Spieße

Das passiert uns öfter…da wollen wir nur mal ein paar ganz einfache gemischte Spieße machen und bis alles aufgespießt ist, reicht es für eine Großfamilie…

Nachdem jetzt, bedingt durch das Wetter, wieder eine lange Grillpause war, wollte jeder wieder seine Lieblingszutaten auf den Spießen haben: Zucchinistücke/-scheiben, Cocktailtomaten, Hähnchenbrust, Champignons. Paprika, Rindersteakfleisch, geräucherten Bauchspeck/Dörrfleisch. Damit es nicht zu viel wird ( 🙂 ) haben wir sogar die sonst obligatorischen Zwiebeln weg gelassen. Aber ich glaube fast, auf die wäre es auch nicht mehr angekommen.

Zubereitung:

Alles in mundgerechte Stück schneiden, aufspießen und los geht es mit dem Grillen.

Zum Würzen verwenden wir eine Marinade aus (bei der Menge): 6 EL Olivenöl, 1 leicht gehäufter TL frisch gemahlener Pfeffer, 2 leicht gehäufte TL Salz, 1 TL Paprika, 1/2 TL Cumin, 1/4 TL Curry. Alles gut verrühren und während dem Grillen die Spieße damit einpinseln.

Die Hitze beim Grillen sollte nicht zu groß sein. Die Spieße öfter wenden.

Flammkuchen „Elsässer Art“

Der Name „Flammkuchen“ stammt daher, dass er beim Brot backen als „Versuchsobjekt“ in den Ofen mit den noch lodernden Flammen geschoben wurde um zu testen ob die richtige Temperatur fürs Bortbacken erreicht ist. Wurde er zu schnell braun, wurde sofort „ausgekehrt“ (aus dem Backraum das restliche Brennholz entfernen – mit einem Kupfer-Besen, daher „auskehren“) und der Ofen vor dem „Einschießen“ (Brot in den Backraum einbringen) erst noch etwas abkühlen lassen. Dauerte es zu lange bis er braun wurde, musste noch Holz nachgelegt und der Ofen weiter aufgeheizt werden. War er in der richtigen Zeit gut, wurde ausgekehrt, der Flammkuchen gegessen und dann eingeschossen.
So konnte man die Temperatur bestimmen und hatte so ganz nebenbei ein „Frühstück“ für die Bäckerinnen und Bäcker.

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