RSS

Schlagwort-Archive: Basmati

Curry-Erdnuss-Pfanne mit gebratenen Putenbrustwürfeln und Kurkuma-Basmati-Reis

Knackiges Gemüse in aromatischer Erdnuss-Sahne-Sauce mit knusprig-zartem Putenfleisch und farbenfrohem Reis – das kann doch nur lecker sein.
War es auch!

Read the rest of this entry »

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Gewürzreis mit Berberitzen und gebratenen Fadennudeln

 

Wir haben lange überlegt, ob wir das Rezept für diesen Reis einfach zum Hauptgericht, dem „Lammschmortopf mit Kürbis“, dazu packen.
Aber nein, dieser Reis passt auch zu vielen anderen Gerichten, wer braucht sich nicht hinter dem Lammschmortopf verstecken 🙂
Bei den gebratenen Nudeln haben wir erst überlegt, ob es Sinn ergibt rohe, trockene Nudeln zu braten?
Aber ja, sie verleihen dem ansonsten ja weichen Reis einen tollen „Crunch“.

Read the rest of this entry »

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Zitronenreis mit Curryblättern nach Ottolenghi

comp_CR_IMG_2572_Zitronenreis_Curryblätter

Diesen Reis wird es sicher bei uns nun öfter geben!!
Der schmeckt sooooo gut.
Den können wir uns auch gut als Beilage zu div. asiatischen Gerichten vorstellen.

Das Rezept ist aus dem Buch „Vegetarische Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi.

Zutaten:

  • 400 g BasmatiReis
  • 10 g Zimtstange(n), ~ 2 Zimtstangen à 7 cm
  • 10 Gewürznelken
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb und 1 EL Saft
  • 35 getrocknete Curryblätter oder 3 Stängel frische Curryblätter
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL weißen Pfeffer, frisch gemahlen
  • 60 g Butter

Zubereitung:

Reis unter fließendem kalten Wasser abspülen, in eine Schüssel geben und mit reichlich kaltem Wasser bedecken; 15 Min. stehen lassen. Nach dieser Zeit in ein Sieb gießen und abtropfen lassen. In eine Auflaufform geben.

Die Zimtstangen in mehrere Teile verbrechen und zusammen mit den Gewürznelken, dem Zitronenschalenabrieb, den Curryblättern, dem Salz und dem frisch gemahlenen Pfeffer in einen Topf geben. 680 ml (!) Wasser darüber geben und möglichst schnell erhitzen. Sobald es kocht, vom Herd nehmen.

Das Wasser über den Reis gießen.
Die Auflaufform mit einem Blatt Backpapier abdecken. Dann, quasi als Deckel, die Auflaufform mit einem Stück Alufolie verschließen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-Oberhitze 25 Min. backen.

Wir haben den Reis zusammen mit dem „Kürbis mit Kardamom und Schwarzkümmel“ im 220 Grad heißen Backofen 22 Min. gebacken.

Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und („verschlossen“) noch 8 bis 10 Min. quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter in einem kleinen Topf zerlassen, vom Herd nehmen, den Zitronensaft hinein geben.

Die Alufolie und das Backpapier entfernen, den Reis mit der heißen Zitronenbutter beträufeln.
Den Reis mit einer Gabel etwas auflockern und servieren.

Serviert man den Reis mit Nelken, Zimt und Curryblätter, muss man diese natürlich beim Essen heraus sortieren, aber es sieht bei Weitem dekorativer aus!

Bei und gab es den Reis zusammen mit Kürbis mit Kardamom und Schwarzkümmel“ ebenfalls von Ottolenghi.

comp_CR_IMG_2591_Kürbis_Kardamom_Schwarzkümmel

 

Schlagwörter: , , , , ,

Reis

Reis? Was ist schon Reis?

Als Kind kann ich mich nur an Kochbeutelreis erinnern, ja, den mit dem nett dreinschauenden, älteren Mann negroider Abstammung…

Diesen Reis gab es immer dann, wenn einem „nichts besseres“ eingefallen ist – so zumindest kam es mir oft vor.

Gut, wenn man bedenkt, wie dieser vorgegarte Kochbeutel-Reis (parboiled) schmeckt, durchaus verständlich, dass man diesen nur dann gekocht hat, wenn einem wirklich „nichts besseres“ einfiel.

In dem festen Glauben, dass Reis nun mal SO schmeckt, haben wir auch nie viel Augenmerk darauf gelegt. Unseren Reis haben wir, je nach Verwendung, im Großmarkt gekauft (Langkornreis, parboiled; aber lose, keine Kochbeutel) oder im Asia-Laden (Sushi-, Basmati-, Jasmin-Reis) oder im Supermarkt (Milchreis). Ab und zu noch mal ein Päckchen „Wildreis“, wobei ich heute weiß, dass das, was wir als „Wildreis“ gekauft und verzehrt haben, gar keine Reis war, sondern die Fruchtkörper von Süßgräsern. Aber das ist ein anderes Thema.

Durch einen glücklichen Umstand sind wir dann zu einem Probepaket mit verschiedenen Reissorten gekommen. Wir haben sie noch nicht alle zubereitet, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es mit Reis genau so ist, wie mit (fast) allem anderen: es gibt riesige Geschmacksunterschiede!

Ich hätte das nicht für möglich gehalten…aber wie sagte meine Großmutter immer „man wird so alt wie eine Kuh, lernt aber immer noch dazu“. Recht hat sie.

Es gibt sicher auch andere Händler, die guten Reis vertreiben, aber aufgrund der super Qualität hat uns das junge Startup-Unternehmen Reishunger absolut überzeugt und ist zu unserem neuen „Haus- und Hoflieferanten“ geworden.

Der Reis zeichnet sich durch ein sehr gutes Aroma, sehr gleichmäßiges Korn und keinen „Bruch“ (kaputte Reiskörner) aus. Außerdem sind die meisten Reissorten in Bio-Qualität erhältlich.

Die Erfahrungen, die wir bisher bei den Reissorten gesammelt haben (ich werde die Liste nach und nach erweitern):

Schwarzer Reis („echter“ schwarzer Reis, kein „Wildreis“): kräftiger Vollkorn-Geschmack mit einem ausgeprägten Nussaroma. Für mich bisher die größte Überraschung. Zu beachten ist aber die lange Kochzeit/Gardauer: 10 Min einweichen und 40 bis 45 Min. kochen/köcheln. Wir haben ihn zu geschmortem Ziegenfleisch genossen. Tipp: Nach dem Kochen ein Stück Butter unter den Reis gerührt und er hat fast die Konsistenz von einem Risotto. Wir haben ihn z. B.zu Geschmortes Ziegenfleisch oder Lammbällchen mit Saubohnen serviert. Er passt zu allen Fleisch-, Fisch-, Gemüserezepten oder sehr dekorativ im Reissalat.

Roter Reis: schöner Vollkorngeschmack mit erdig, leicht nussigem Aroma. Darf nur mit ganz wenig Salz gekocht werden! Auch er hat eine lange Garzeit: 10 Min. einweichen und 45 bis 50 Min. köcheln. Geeignet für alle Fleisch- und Fischgerichte mit wenig Sauce, z. B. Putengeschnetzeltes mit Brokkoli und Champignons oder in Gemüserezepten oder in Reissalat.

Milchreis: sehr angenehmer Geschmack, die Reiskörner haben trotz Gare noch leichten „Biss“, ergibt einen cremigen Milchreis, ohne eine „einheitliche Masse“ („verkleistern“) zu werden >>> Milchreis mit Erdbeeren.

Basmati-Reis: nach dem Schwarzen Reis die zweite große, angenehme Überraschung; gleichmäßiger, sehr langkorniger Reis mit intensivem, leicht erdigen Aroma. Geeignet für alle Fleisch- und Fischgerichte mit Sauce, z. B. Bananen-Curry oder in Gemüsegerichten.

Risottoreis: Egal, was manche Reisanbieter einem erzählen wollen, für Risotto sollte man immer die Sorte “Carnaroli” verwenden. Kein anderer Reis hat einen so hohen Anteil wasserlöslicher Stärke, die dafür sorgt, dass der Reis auch nach dem Kochen seinen bissfesten Kern behält, gleichzeitig aber das Risotto so cremige („schlotzig“) wird. Siehe z. B. Risotto mit Bärlauchpesto, Kürbis-Risotto, Risotto alle milanese, Pilzrisotto.

Fortsetzung folgt.

 
 

Schlagwörter: , , , , , ,