Italienischer Brotpudding

Das Rezept haben wir auf Facebook bei der lieben Christine Hochpöchler gesehen. Es hat uns auf Anhieb so gut gefallen, dass wir es schnellstens nachmachen mussten.
Da traf es sich doch gut, dass wir sowohl reichlich trockenes Baguette (aus dem Urlaub), wie auch noch Äpfel aus der letztjährigen Ernte im Keller hatten.

Zugegeben, besonders fotogen ist dieser Nachtisch nicht, aber LECKER!!

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Baguettebrötchen – „Klappe, die dritte“

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Die Brötchen haben wir nach dem Rezept „Aromatische Weizen-Baguettes“ von Björn, „Der Brotdoc„, gebacken.
Dieses Rezept verwenden wir schon seit Jahren hin und wieder um super leckere Baguettes zu backen.
Nun haben wir daraus mal keine Baguettes, sondern Baguette-Brötchen gebacken.

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Baguette de tradition française

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Immer auf der Suche nach dem ultimativen Baguette-Rezept sind wir bei lapâticesse.com auf ein Rezept gestoßen, das uns sofort angesprochen hat und auch gleich ausprobiert werden musste.

Auf der Seite von La Pâticesse findet man sehr ausführliche Angaben zur Berechnung der optimalen Teigtemperatur unter Berücksichtigung von Raum-, Mehl- und Wassertemperatur – lesenswert!

Zutaten für 6 Baguette:

Pâte fermentée:

  • 125 g Mehl
  • 85 g Wasser
  • 1 g Frischhefe
  • 2 g Salz

Hauptteig:

  • 1 kg Weizenmehl T65
  • 680 g Wasser
  • 18 g Salz
  • 10 g Hefe
  • 100 g Pâte fermentée

Zubereitung:

Für das Pâte fermentée die Zutaten gut verkneten (mind. 3 Min.) und für 1 Std. bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend für 12 – 48 Stunden in den Kühlschrank stellen. Soll das Pâte fermentée länger aufbewahrt werden wieder mit etwas Mehl und Wasser „füttern“ und im Kühlschrank lagern.

Für den Hauptteig Mehl und temperiertes Wasser auf kleiner Stufe etwa 3 Minuten, auf mittlerer Stufe 5 Minuten kneten. Abgedeckt mind. 20 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhezeit fein zerkrümelte Hefe, Salz und Pâte fermentée zum Teig geben, 6 Minuten auf kleiner Stufe und 4 Minuten auf mittlerer Stufe kneten.

Den Teig 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Aus der Schüssel nehmen, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat ausziehen. Ein Drittel des Teiges zu Mitte hin einschlagen, das dritte Drittel darüber schlagen nochmals zu einem Quadrat auseinander ziehen und wieder wie zuvor beschrieben falten. Zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel legen, mit Folie abdecken und bei Raumtemperatur eine weitere Stunde (wir: bei 17 Grad weitere 2,5 Stunden) gehen lassen.

Den Teig in 6 Portionen teilen.

Jeden Teigling zu einem Rechteck auseinander ziehen, dabei möglichst wenig Luft aus dem Teig drücken. Oberes Drittel des Rechtecks in der Längsachse zu Mitte hin legen und vorsichtig festdrücken, diesen Vorgang noch zweimal wiederholen. Auch hier darauf achten möglichst wenig Luft aus dem Teig zu drücken. Die entstandene „Teigrolle“ auf der Arbeitsfläche noch etwas hin und her rollen damit sich der Schluss schön schließt, dabei die Enden etwas spitz formen. Die Baguette mit Schluss nach oben auf bemehltem Bäckerleinen abgedeckt bei Raumtemperatur für 45 – 60 Minuten zur Gare stellen.

Den Backofen rechtzeitig auf 240 Grad vorheizen.

Baguette vorsichtig aus dem Bäckerleinen nehmen und mit Schluss nach unten auf Backpapier setzen. Mit einer Rasierklinge ca. 1 cm tief 3 – 4 Schnitte anbringen. Die Baguette mit Dampf einschießen. Ist der Ofentrieb abgeschlossen, Dampf ablassen und die Temperatur auf 220 Grad reduzieren.
Gesamtbackzeit ca. 22 – 25 Minuten.

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Autor: Carmen

Baguette mit Lievito Madre

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Auch wenn die liebe Marlene sich weigert, diese Brot „Baguette“ zu nennen und statt dessen den Ausdruck „Brotstangen“ vorzieht, wir nennen sie „Baguette“.

Gebacken haben wir diese Baguettes nach dem Rezept „Brotstangen mit Madre“ aus dem Forum „Der-Sauerteig.com.

@ Marlene, danke für das Rezept. Wir waren begeistert. Unser erstes Backwerk mit Lievito Madre!
…aber garantiert nicht das letzte!!

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Hier hatten wir versucht ein Baguette zu formen, dass oben der Länge nach einmal komplett „aufreißt“. Dieses ist uns leider nicht so ganz geglückt. Geschmeckt hat es trotzdem und so haben wir einen Grund es nochmals zu versuchen 🙂

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Der Ausbund war trotzdem sehenswert 🙂

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„U-Boot“

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„U-Boot“, so hießen diese leckeren, reichlich belegten Baguettes in meiner früheren „Stammkneipe“. Abends – meist doch eher nachts – zu einem letzten Bier solch ein U-Boot und man war gerüstet für den Heimweg – zu Fuß natürlich!
Auch heute noch essen wir sie natürlich gerne.
Wir fahren ja ein bis zwei Mal im Jahr zu einem eintägigen Einkaufstripp nach Frankreich, dann stellt solch ein belegtes Baguette immer unser Mittagessen dar…das wir dort immer in der gleichen Bar holen 🙂

Zutaten für 6 Stück:

Fertigstellung:

Tomaten in Scheiben schneiden.

Baguette halbieren und waagrecht aufschneiden.

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Baguettestücke mit Butter bestreichen.

Auf die jeweils unteren Baguettestücke ein paar Stücke Salat geben.

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Schinken darauf legen.

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Anschließend mit Käse belegen.

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Als Abschluss einige Tomatenscheiben auf den Käse legen.

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Den „Deckel“ der Baguettes auflegen.

Und fertig ist ein herrliches Essvergnügen!

Brotchips

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Etwas herrlich herzhaftes zum Knabbern.
Noch dazu kann man hier hervorragend auch Reste von altbackenen Brötchen, Weißbrot oder Baguette verarbeiten.

Zutaten:

  • 1 Baguette (250 g)
  • 40 g Butter, weich
  • 2 Zehen Knoblauch, nach Möglichkeit frischen
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

Das Baguette in gleichmäßige 5 mm dünne Scheiben schneiden. (bitte wirklich gleichmäßig schneiden, sonst werden sie im Ofen später ungleichmäßig braun!).

Knoblauch fein würfeln und mit dem Salz zu einer Paste zerdrücken. Knoblauchpaste unter die weiche Butter rühren.

Die Baguettescheiben mit der Knoblauchbutter bestreichen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze hellbraun backen. Die Scheiben sollten dann ganz trocken und knusprig sein.

Für Knoblauchliebhaber kann man sicher die Baguettescheiben noch etwas dicker mit der Knoblauchbutter bestreichen.

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Pitka – „Die Krone der Köchin“

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Die Idee/Form stammt aus dem sehr schönen Blog „Lecker mit Geri“ und heißt dort ebenfalls „Pitka – Die Krone der Köchin“.

Wir haben etwas „Besonderes“ als Brot zur Einweihung unseres neuen Grills gesucht – und haben es in diesem Brot gefunden. Optisch ein absoluter „Hingucker“.
Macht sich sicher auch sehr gut auf jedem Buffet…

Dabei ist die Herstellung relativ einfach.
Wir haben diese Krone allerdings nicht, wie im Originalrezept von Genka, in einer Form gebacken, sondern „frei“.

Zutaten für 1 Krone:

900 g Baguetteteig; wir haben die (geschenkte 🙂 ) Backmischung „Feinstes Baguettemehl“ der Firma Häussler verwendet, man kann aber auch jeden anderen Baguetteteig, der etwas fester ist („Stand hat“) verwenden.

Zubereitung:

Den Teig nach jeweiligem Rezept zubereiten.

Nach der Gare den Teig teilen: 1/4 : 3/4. Die 3/4 des Teiges nun in 8 gleiche Portionen teilen (auf dem Bild unten fehlt ein Achtel 🙂 ); diese rund „schleifen“.

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Das restliche Teigviertel nun rund ausrollen – Durchmesser ca.22 cm.
Die 8 Teigkugeln nun gleichmäßig auf dem Rand verteilen, so dass sie gut zur Hälfte aus dem Teigboden sitzen und knapp zur Hälfte überstehen.

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Den Teigboden nun ähnlich einer Torte in 8 Segment teilen (Pizzaroller), dabei außen aber jeweils ca. 2 cm nicht durchtrennen.

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Nun von der Mitte her die einzelnen Segmente über die 8 Teigkugeln schlagen und etwas andrücken.

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Diese übergeschlagenen Teigsegmente mit Mehl bestäuben (mit einem Teesieb) und beliebig verzieren (Muster mit scharfem Messer einbringen). Ist auf dem Bild nach dem Backen besser sichtbar…

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Die nicht von den übergeschlagenen Teigsegmenten bedeckten Teile der Kugeln mit kaltem Wasser bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze im knapp 30 Minuten goldbraun backen.

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Wenn schon, denn schon…also haben wir gleich 2 Kronen gebacken…

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