Lammschulter auf Ofengemüse

Sag mir wo die Zeit hin ist, wo ist sie geblieben?
Es ist schon ein paar Tage her, dass wir diese Lammschulter auf Ofengemüse gemacht haben…und wie das immer so ist, wenn man etwas nicht gleich erledigt, so ging es auch hier…“aus den Augen aus dem Sinn“ oder so ähnlich.
Wir haben die Bilder nicht gleich vom Foto auf den PC geladen, wir haben das Rezept nicht gleich geschrieben…und so musste alles etwas warten – aber das hat es wirklich nicht verdient!!
Ein einfach zuzubereitendes Gericht, super aromatisches Gemüse und super saftige und mürbe Lammschulter!

Weiterlesen

Kräutergefüllte Ziegenkeule

Die Ziegenkeule hatte zwar nur ein Gewicht von 800 g (das ganze Tier nur 5 Kilo), aber dafür ist das Fleisch „butterzart“ – einfach ein Traum.
Die Keule entbeint und statt der Knochen frischen Rosmarin und Thymian hineinpassen (vielleicht merkt es ja keiner 🙂 ), dazu noch etwas Knoblauch – zu Ziege muss das einfach sein!
Super Fleisch, tolles Kräuter-Knoblauch-Aroma.

Weiterlesen

Rosmarin-Knoblauch-Wedges

Die Kartoffelernte ist eingefahren, nun wollen wir natürlich auch die neuen Kartoffeln verwenden.
Neue Kartoffeln lassen sich gut mit Schale zubereiten, da diese noch dünn und zart ist. Erst im Laufe der Zeit wird die Schale der Kartoffel durch Austrocknung dicker/fester.
Wedges haben den Vorteil, dass man sie vorbereiten und dann, zu gegebener Zeit, einfach in den Backofen schieben kann und sich um nichts mehr kümmern muss.
…und wenn sie dann noch so lecker nach frischem Rosmarin und Knofi duften und auch schmecken… 🙂

Weiterlesen

Backofen-Pommes – DIY

Wir haben in letzter Zeit selten frittierte Pommes zubereitet.
Das hat mehrere Gründe, die wesentlichen davon sind aber zum einen der hohe Fettgehalt und zum anderen, dass anschließend „das ganze Haus“ nach Pommes „duftet“. Letzteres ist der Grund, warum wir seit Jahren Pommes nur noch im Sommer zubereiten, dann werden sie auf der Terrasse zubereitet.
Nun haben wir uns aber mal an die Pommes aus dem Backofen gewagt.
Und nach zwei Versuchen ist das Ergebnis gar nicht so schlecht. Klar, sie schmecken nicht ganz so wie aus der Fritteuse, aber sie enthalten auch bei weitem nicht so viel Fett und es duftet nicht im ganzen Haus nach Pommes.

Weiterlesen

Ofen-Apfelmus

comp_CR_IMG_1191_OfenApfelmus

Bei „grain de sel“ sind wir über das Rezept „karamellisiertes Ofenapfelmus“ gestolpert. Was uns daran so gefallen hat, war, dass kein Zucker dafür benötigt wird. Einfach nur Äpfel im Bräter oder Römertopf im Backofen backen – backen – backen…5 Stunden lang. Durch dieses lange Backen karamellisiert der Fruchtzucker und gibt dem Apfelmus (oder Apfelbrei – wie wir Hessen sagen) diese dunkle Farbe. Michaela von „grain de sel“ schreibt, dass sie das Apfelmus sogar bis zu 7 Stunden im Backofen lässt. Wir haben mal mit 5 Stunden angefangen…

Wir haben die Zutaten („Gewürze“) ein wenig verändert. Heraus kam ein herrliches Apfelmus, dass uns geschmacklich sehr stark an Bratapfel erinnert hat – aber das ist ja nichts schlimmes 🙂

Zutaten:

  • 2.100 g Äpfel; Nettogewicht, ohne Schalen und Kerngehäuse
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 1 Stück Schale von der Bio-Orange (2 x 4 cm)
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, die Apfelviertel noch 1 oder 2x durchschneiden.

Apfelmus/Apfelbrei schmeckt uns am besten, wenn er nicht nur aus einer Apfelsorte zubereitet wird, sondern aus mehreren/vielen Sorten. Da unsere „Apfelvorräte“ noch sehr gut gefüllt sind, haben wir hier eine Mischung aus folgenden Apfelsorten verwendet: Roter Boskoop, Goldparmäne, Jamba 69, Kaiser Wilhelm (Kaiser-Wilhelm-Apfel), Red River, Roter Berlepsch und Rubinette.

Das Stück Orangenschale haben wir eigentlich nur verwendet um die Gewürznelken hineinzustecken, damit wir diese später schneller wiederfinden 🙂

Die Hälfte der Apfelstücke in einen Römer- oder Schmortopf (wir: gusseisernen Schmortopf) geben.
Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark auskratzen; Mark und ausgekratzte Vanilleschote, sowie alle anderen Gewürze zu den Äpfeln geben. Nun die restlichen Äpfel darauf geben.

Da das Apfelmus im Backofen „kocht“, den Topf nicht zu voll machen!!

Deckel schließen und den Topf für 5 Stunden in den 160 Grad heißen Backofen (Unter-/Oberhitze) geben.
Nach der Backzeit Vanilleschote, Sternanis. Zimt, Orangenschale mitsamt Gewürznelken aus dem Apfelmus „fischen“.

Einen Teil des Apfelmus haben wir direkt nachdem es aus dem Backofen kam in Gläser (Twist-off) gefüllt und diese (mit Hilfe von Einmachtropfen) verschlossen.

Je länger der Topf im Backofen bleibt, desto dunkler wird der Apfelbrei!

comp_CR_IMG_1203_OfenApfelmus

Dorade in Papier gegart

comp_CR_CIMG2280_Dorade_in_Backpapier

Glücklicherweise ist mein Arbeitsplatz nun nur noch 5 Gehminuten vom unserem Lieblings-Feinkostladen entfernt. Nebst italienischen Feinkostartikeln hat er eine der besten Fischtheken in Frankfurt. Das muss man ausnutzen 🙂

Zutaten:

  • 4 Doraden, wir haben ganze (nicht ausgenommene) Doraden von je 500 g gekauft
  • 2 Bio-Zitronen
  • 12 Zweige Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 Blatt Backpapier

Zubereitung:

Zitronen in dünne Scheiben schneiden.
Doraden ausnehmen und die Schuppen entfernen, unter klarem Wasser abwaschen, trocken tupfen.
Die Fische auf jeder Seite 2x quer einschneiden.

Die Fische innen salzen und leicht pfeffern; jeweils einen Rosmarinzweig hineinlegen.
Auf jedes Blatt Backpapier in der Mitte 2 – 3 Zitronenscheiben aneinander legen, darauf jeweils einen Rosmarinzweig legen.
Die Fische außen von beiden mit Salz und Pfeffer würzen und auf die Zitronenscheiben mit dem Rosmarin geben.
Nun auf die Fische jeweils einen Rosmarinzweig und anschl. wieder 2 – 3 Zitronenscheiben legen.

comp_CR_CIMG2247_Dorade_in_Backpapier

Das Backpapier über die Fische schlagen und die Enden zusammen falten. Sollten diese nicht halten, kann man sie entweder mit einem Faden zubinden oder mit einem Hefter zusammen klammern.

comp_CR_CIMG2257_Dorade_in_Backpapier

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad 25 Min. garen.

comp_CR_CIMG2275_Dorade_in_Backpapier

Spargel aus dem Backofen

comp_CR_CIMG0785_Spargel_Backofen

Durch Werners Blog cucina e piu sind wir auf die Zubereitung von Spargel im Backofen aufmerksam geworden. Klingt ja eigentlich logisch: im Wasser (oder Milch oder Milch-Wasser-Mischung) gegart, gibt der Spargel Inhaltsstoffe/Aromen an das Wasser ab. Im Backofen, fest in Alufolie verschlossen, behält der Spargel diese Aromen.
So weit die Theorie…
Aber „Theorie und Praxis liegen in der Praxis oft weiter auseinander als in der Theorie“. Also heißt es testen.

Weiterlesen