Kreolisches Curry mit Seeteufel und Mango

Die guten Vorsätze…da nimmt man sich etwas vor und dann macht man es doch nicht…aber daran sind wir ja selbst schuld!
Wir haben schon einige Gerichte aus der kreolischen Küche gekocht und haben uns – warum wohl? – vorgenommen bald mal wieder etwas „Kreolisches“ zu kochen.
Bei dem Vorsatz ist es dann leider für viel zu lange Zeit geblieben.
Aber jetzt…und dann warten wir nicht wieder so lange!!!

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Gebratener Seeteufel

Eines vorweg: früher verwendete man Zitronensaft zu Fisch um den Fischgeruch „zu vertreiben“ bzw. zu kräftigen Fischgeschmack etwas zu mildern.
Das war früher auch oft nötig, da die Kühlkette nicht so genau eingehalten werden konnten bzw. da die Transportzeiten erheblich länger waren.
Heute sollte Fisch so frisch beim Verbraucher ankommen, dass kein Zitronensaft mehr nötig ist.
Wir finden aber, dass Zitronensaft nicht nur unerwünschten Geruch bzw., Geschmack mildert, nein, er passt an sich recht gut zu Fisch, weshalb wir ihn oft trotz sehr frischem Fisch verwenden.

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Seeteufel mit Rucola-Pinienkern-Kruste

Es dürfte ja bekannt sein, dass wir Salzwasserfische bevorzugen.
Und einer unserer Lieblinge dort ist der Seeteufel.
Ob dieser furchteinflößende Name „Seeteufel“ daher rührt, dass er so „teuflisch gut schmeckt“?
Das Originalrezept zu diesem Gericht stammt von „Deutsche See“. Wir haben es etwas verändert.

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Seeteufel-Medaillons mit Curry-Sahne-Wirsing

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Vom letzten Aufenthalt an der Nordseeküste (und den dort obligatorischen „Vorratskäufen“ 🙂 ) schlummerte noch ein Filet vom Seeteufel in den Tiefen unser Tiefkühltruhen. Erneut „eingefangen“ und vom „Eis befreit“, durfte es sich in der mollig warmen Pfanne gut gehen lassen…
Der Name Seeteufel, den der Fisch aufgrund seines düsteren, mache sagen auch „hässlichen“, Aussehens erhalten hat, ist nur einer seiner vielen Namen. Unter anderem trägt er noch den Namen Anglerfisch, der sich davon ableitet, dass er getarnte und regungslos auf dem Meeresgrund liegt und mit dem verlängerten ersten Strahl seiner Rückenflosse, die am Ende verdickt ist, was wie ein Beutestück wirkt, vor seinem Maul „herumwedelt“. Andre Fische werden davon angelockt und dann ist seine Chance da: ein „ansaugen“ und gleichzeitiges „schnappen“ befördern die Beute in sein Maul. Er kann dabei Fisch fangen und verschlingen, die fast so groß sind wie er selbst. Sehr spitze und scharfe, nach innen gerichtete Zähne verhindern dabei, dass die Beute wieder entwischen kann.
Außerdem wird der Fisch auch noch Lotte genannt, aber woher dieser Name stammt wissen wir auch nicht.
Lange Rede, kurzer Sinn, dass wichtigste ist, dass er hervorragend schmeckt!
Sein weißes, im rohen Zustand weiches Fleisch wird erst beim Braten fest.
Man muss bei der Zubereitung darauf achten, dass man alle sieben (!!) Hautschichten entfernt, da diese beim Braten fest/zäh werden!
Und noch einen riesen Vorteil hat dieser Fisch: er hat, außer der Wirbelsäule, keine Gräten.
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Meeresfrüchtetopf mit gebratenem Seeteufel

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Dies ist eines unserer „Urlaubsrezepte“. Im Urlaub (Frankreich) stehen wir öfters vor dem Problem, dass man auf der einen Seite wirklich ganz tolle Lebensmittel kaufen kann, auf der anderen Seite aber in den „Möglichkeiten“ beim Kochen, gegenüber der heimischen Küche, doch recht eingeschränkt ist. Dies kann uns aber nicht daran hindern ein leckeres Essen zu kochen. Hier ein Beispiel dafür.

Zutaten:

  • 1/2 kg frische Miesmuscheln (Pfahlmuscheln)
  • 500 g frische Tintenfischringe
  • 500 g Filet vom Seeteufel (Lotte, Anglerfisch)
  • 125 g Krabbenfleisch
  • 2 mittelgroße Karotten (Möhren)
  • 1 Stück Sellerie (~1/16 Sellerieknolle)
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Weißwein, trocken (wir: Riesling)
  • 2 Tomaten
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Miesmuscheln putzen.
Tintenfischringe in mundgerechte Stück schneiden.

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Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Paprika schälen und würfeln.
Sellerie und Karotten in kleine Würfel schneiden.
Lauch in ca. 2 mm breite Ringe schneiden.
Tomaten häuten, Stielansatz entfernen und in Stücke schneiden.

Butter in einem Topf erhitzen; Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin dünsten bis sie glasig sind.

Die Karotten, Sellerie, Lauch und Paprika in den Topf geben und 2 bis 3 Min. dünsten. Tomaten und Lorbeerblatt zufügen.
Mit Wein und Brühe ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Mit geschlossenem Deckel 10 Min. köcheln lassen.

Die Hitze erhöhen, so dass es „richtig“ kocht; die Miesmuscheln zufügen

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mit geschlossenem Deckel so lange kochen, bis die Muscheln sich geöffnet haben, das dauert ca. 2 bis 5 Min.
Geöffnete Muscheln aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen.

Muscheln die nicht deutlich geöffnet sind entsorgen!! Nicht jede Muschel, die sich nicht öffnet ist schlecht/verdorben, aber jede schlecht/verdorbene Muschel öffnet sich nicht!! Deshalb immer „auf Nummer sicher gehen“ und nicht geöffnete Muscheln entsorgen.

Wenn alle Muscheln aus dem Topf gefischt sind, die Hitze reduzieren – warmhalten.

Das Muschelfleisch aus den Schalen lösen.

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Nun parallel das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Muschelsud wieder zum Kochen bringen.

Die Filets vom Seeteufel in die Pfanne geben – die Seeteufelfilets sollten, je nach Dicke, nur ca. 3 bis 5 Min. gebraten werden.

Den Tintenfisch und das Krabbenfleisch in den Muschelsud geben und Deckel schließen. Nach etwa 1 Min. das Muschelfleisch zufügen.
Der Tintenfisch und das Krabbenfleisch sollten im Muschelsud insgesamt nur ca. 2 Min. kochen.

Das Braten der Fischfilets und das Kochen von Tintenfisch und Krabben so „timen“. dass beides gleichzeitig fertig ist.

Die Fischfilets salzen und pfeffern.

Auf Tellern anrichten und servieren.

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Bei uns gab es dazu „normalen“ Langkornreis.

Seeteufel – gebraten

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Im Bild mit Safran-Sahne-Sauce.

Ach, was ist es an der See so schön 🙂 – zwar nicht nur wegen dem frischen Fisch, aber auch…so man denn heute überhaupt noch welchen bekommt :(.

Zutaten:

  • 8 Medaillons vom Seeteufel (oder auch „Lotte“, „Anglerfisch“ genannt)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Medaillons mit Salz und Pfeffer würzen; mit dem Zitronensaft beträufeln.

Butterschmalz in der Pfanne erhitzen – gute Mittelhitze, nicht heißer.

Die Medaillons je Seite ca. 3 bis 4 Min. braten – je nach Dicke.

Ich muss gestehen, dass die Medaillons auf dem Bild ruhig hätten etwas mehr Farbe annehmen dürfen! Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass ich diese im Urlaub, auf einem fremden Herd gebraten habe.
Auf dem heimischen Herd klappt das besser!

Wichtig ist aber vor allem, dass man Seeteufel nie zu lange brät. Er muss in der Mitte noch glasig sein!

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