Erdbeer-Ananas-Carpaccio mit Holunderblütensorbet

„Widerstand zwecklos…nimm mich mit“ sprach mich die Ananas an…
ich habe sie mir von allen Seiten angeschaut – hübsch,
an ihr geschnuppert – tolles Aroma,
ihr ein Blatt aus dem Blattschopf herausgezogen – sie gab es fast widerstandslos her
…also, warum nicht, folgen wir dem Wunsch der Ananas nach einem Ortswechsel.
Zuhause dann war die Freude meiner besseren Hälfte nicht ganz so groß: „…es gibt frische Erdbeeren aus dem Garten…“
So ist das halt, man kann es nicht allen recht machen 🙂
Letztendlich kam es dann doch zu einem glücklichen (sprich: köstlichen) Ende.

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Ananas-Kiwi-Kokos-Konfitüre

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Zum Abschluss unserer Kiwi-Konfitüren-Tetralogie gibt es heute eine Sorte mit Ananas und Kokos.
Vielleicht müssen wir ja aus der Tetralogie („Vierteiler“) auch noch eine Pentalogie („Fünfteiler“) machen, da trotz aller Anstrengungen immer noch eine unübersehbare Menge an Steigen mit Kiwis im Keller lagert. Mal schauen…

Angelehnt an das Rezept Südsee-Zauber von Autor Detti1x1 bei CK ist unsere Konfitüre entstanden.

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Ananas-Hähnchen-Curry

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Im Titel steht mit Absicht die Ananas an erster Stelle, denn diese „führt“ bei den Zutaten. Ein sehr fruchtiges Curry…und aus frischer, reifer Ananas zubereitet einfach ein Traum.

Zutaten:

  • 500 g frische Ananas, Nettogewicht
  • 375 g Hähnchenbrust
  • 10 Litschis (Dose)
  • 150 ml Ananassaft (alternativ Saft der Litschis aus der Dose)
  • 1/2 bis 1 TL Curry, je nach gewünschter Schärfe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 EL Cocoscreme (Asialaden)
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Backofen auf 120 Grad vorgeheizten.

Die Ananas und Litschis in mundgerechte Stücke schneiden

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrust bei großer Hitze von jeder Seite schön braun anbraten (~ 3 Min.). Hähnchenbrust nach dem Braten salzen und leicht pfeffern. In den Backofen legen.

Hitze auf dem Herd reduzieren. Im Bratfett der Hähnchenbrust das Curry kurz anrösten.
Den Fruchtsaft in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze auf etwa die Hälfte reduzieren.

Man könnte es auch bei großer Hitze reduzieren, aber dann wäre am Ende die Hähnchenbrust nicht fertig 🙂

Nun die Fruchtstücke und die Cocoscreme dazu geben.
Unter gelegentlichem Rühren die Fruchtstücke erhitzen und die Cocoscreme auflösen.

Die Hähnchenbrust aus dem Backofen nehmen, in mundgerechte Stücke schneiden, wieder in die Pfanne geben.

Abschmecken, umrühren und servieren.

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Puten-Ananas-Curry-Spieße

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Die Kombination von Pute und Ananas ist einfach etwas herrliches – und wenn dann beide noch vereint werden mit Curry…das kann nur super gut schmecken.

…und das hat es auch.

Zutaten:

  • 1 frische Ananas
  • 600 g Putenfleisch (wir: Putenschnitzel)
  • 1 1/2 leicht gehäufte TL Currypulver
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/2 TL Cumin, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 4 EL Olivenöl (alternativ: Ananassaft)

Zubereitung:

Ananas schälen, „Augen“ entfernen, in mundgerechte Stücke schneiden.
Putenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

Abwechselnd Ananas und Putenfleisch auf Spieße stecken.

Die Gewürze mit dem Olivenöl gut verrühren und die Spieße damit einpinseln.

Abgedeckt 1/2 Stunde stehen lassen >> nicht länger! Das in der Ananas enthaltene Enzym Bromelain (eigentlich sind es ja zwei Enzyme, aber wir wollen hier keine Chemiestunde abhalten 🙂 ) „zerstört“ die Zellstrukturen des Putenfleisches. Diese Eigenschaft kann man sich zunutze machen um „festes“ Fleisch weich/zart zu bekommen; deshalb werden diese Enzyme auch als „Fleischzartmacher“ verwendet. Da aber Putenfleisch im Allgemeinen sehr zart ist, ist eine lange „Einwirkzeit“ hier nicht angebracht.

Für solche Spieße empfiehlt sich die Zubereitung auf einem Grill, egal ob Elektro-, Gas- oder Holzkohlegrill. Aus der Pfanne, so finden wir jedenfalls, schmecken sie bei weitem nicht so gut.

Wer uns kennt, weiß natürlich wofür wir uns bei der Zubereitung entschieden haben 🙂

Bei mittlerer Hitze ca. 10 bis 12 Min. grillen.

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Entencurry mit Ananas

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Von Zeit zu Zeit „muss“ es einfach mal etwas Asiatisches sein. Die Zutaten, die Gewürze, die Saucen, die Zubereitung…das ist eben doch etwas vollkommen anderes…zwar anders, aber auch oder gerade deshalb (?) gut. Egal, uns schmeckt es.

Zutaten:

  • 2 Entenbrüste, je ca. 500 g
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 g Ananas, frisch
  • 5 Kaffir-Limettenblätter
  • 20 Cocktailtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Fischsauce
  • 2 EL Sojasauce, hell
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Currypaste, rot
  • 1 EL Zucker, braun
  • 10 Stängel Koriander
  • 2 EL Erdnussöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Die Haut der Entenbrustfilets rautenförmig einschneiden; dabei darauf achten, dass zwar die Haut vollkommen durchtrennt, das Fleisch aber möglichst nicht eingeschnitten wird.

Knoblauchzehen fein würfeln, Koriander hacken, mit Sojasauce, Honig, Salz, Pfeffer verrühren. Entenbrustfilets in der Sauce wenden und 2 Stunden marinieren.

Ananas vorbereiten >> siehe Ananas schälen und schneiden.
Ananas würfeln.

Entenbrustfilets aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und mit der Hautseite nach unten in die kalte (!) Pfanne legen.

Jetzt den Herd anschalten. Bei etwa 60-65% Heizleistung des Herdes ca. 6-8 Min braten. Auf keinen Fall wenden. In dieser Zeit brät das Fett unter der Haut heraus. Wenn die Haut anfängt braun zu werden, die Hitze auf 85-90% erhöhen. Die Hautseite so lange braten lassen, bis sie schön braun ist (ca. 2 Min.). Jetzt erst die Entenbrüste wenden. Ca. 2 Min auf der Fleischseite braten lassen, gerade so lange, dass diese schön braun ist. Die Brüste aus der Pfanne nehmen und mit der Hautseite nach oben (!) auf den Gitterrost im Backofen (80 Grad) setzen.

Limettenblätter in feine Streifen schneiden.

1 EL Öl im Wok erhitzen, Currypaste dazu gebe, unter Rühren anbraten, mit Kokosmilch ablöschen, aufkochen lassen.  Ananaswürfel, Limettenblätter, Fischsauce und Zucker zugeben. 10 Minuten köcheln lassen.

Tomaten halbieren, Entenbrust in Scheiben schneiden in die Sauce legen; nur kurz erwärmen; nochmals abschmecken und servieren.

Bei uns gab es dazu Klebreis

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Ananas schälen und schneiden

Um eine frische Ananas verzehrfertig zu machen, haben wir zwei Möglichkeiten:
entweder mit einem Ananasschneider:

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Vorteile:

  • geht schnell
  • ergibt gleichmäßige Scheiben

Nachteil:

  • verhältnismäßig viel Abfall

oder die gute, alte Handarbeit:

Kopf und Strunk abschneiden

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Schale möglichst dünn abschälen

comp_CR_CIMG6234_Ananas_vorbereiten

„Augen“ entfernen

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vierteln, Mittelstrunk entfernen, dann nach Belieben achteln und würfeln…

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Vorteil:

weniger Abfall

„saftige“ Finger, die man ablecken kann 🙂

Nachteil:

mehr Arbeit

Ananas-Kokos-Eis

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Vorn links Ananas-Kokos-Eis, rechts Ananas-Sorbet und im Hintergrund Mango-Kokos-Eis.

Und hier ist er, der „dritte Streich“.

Die Ananas vom Ananas-Sorbet war so groß, dass es locker für noch ein Eis reichte.

Und da wir es noch nicht geschafft haben, Kokospalmen in unserem Garten anzubauen, müssen wir dafür auf „Dosenfrüchte“ zurückgreifen. Für das Mango-Kokos-Eis brauchten wir nur etwa eine halbe Dose, also war noch Kokosmilch übrig. So kam es zu diesem Rezept.

Zutaten:

  • 300 g vollreife Ananas
  • 1 EL Zitronensaft
  • 75 g Zucker
  • 1 EL Eiweiß
  • 150 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Ananas pürieren; mit Kokosmilch, Zucker und Zitronensaft verrühren.

Eiweiß steif schlagen und unter das Fruchtpüree heben.

In die Eismaschine füllen und in etwa 45 Min. zu einem leckeren Eis verrühren lassen.

Ananas-Sorbet

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Vorn links Ananas-Sorbet, rechts Mango-Kokos-Eis und im Hintergrund Ananas-Kokos-Eis.

Als ich beginnen wollte, dieses Rezept zu schreiben, musste ich irgendwie an das Kinderbuch „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch denken „…dieses war der zweite Streich, doch der dritte folgt sogleich…“

Drei neue Eissorten an einem Tag, das haben wir bisher auch noch nicht geschafft.

Aber irgendwann ist immer das erste Mal…

…und wer sagt, dass nicht auch mehr als drei geht?? 🙂

Zutaten:

  • 700 g vollreife Ananas
  • 75 g Zucker
  • 2 EL Eiweiß
  • 1 EL Rum – wenn das Eis nicht für Kinder bestimmt ist. Ansonsten einfach weglassen.

Zubereitung:

Ananas pürieren, mit dem Zucker und dem Eiweiß verrühren und in die Eismaschine geben.

Nach etwa 45 Min. ist ein herrlich erfrischendes Sorbet entstanden.
So einfach kann gut sein!

Gegrillte Ananas

Wenn der Grill doch schon mal an ist…
…warum nicht für ein bisschen Karibik-Gefühl sorgen.

Zutaten:

  • 1 vollreife Ananas
  • 3 EL brauner Rum
  • 2 EL Rohrzucker
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 4 EL zerlassene Butter

Zubereitung:

Blatt und Stielende der Ananas abschneiden.
Ananas in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Mit einem Kerngehäuseausstecher den mittleren, holzigen Teil ausstechen.
Die Schale der Scheiben abschneiden und die verbleibenden Augen mit der Messerspitze herausziehen.

Rum und Rohrzucker verrühren – so lange, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
Ingwerpulver und Butter zufügen und gut verrühren.

Die Ananasscheiben von beiden Seiten mit der Rummischung einpinseln.
Bei möglichst großer Hitze von jeder Seite 3-4 Min. grillen.
Während des Grillens die Scheiben mit der restlichen Marinade einstreichen.

Bei uns war der Grill nicht mehr so heiß (haben zu lange fürs Essen des Hauptganges gebraucht 🙂 ), deshalb sieht man nicht die charakteristischen Streifen des Grillrostes auf den Ananasscheiben…das nächste Mal wird es besser 😉

Obstsalat

An warmen bzw. heißen Tagen, die wir schließlich diese Woche hatten, hier in Frakfurt waren es lt. Wetterdienst 29,6°C, ein herrlich erfrischender Nachtisch.

Ein Stück frische Ananas war noch da.

Eine Mango, eine Orange und zwei Bananen ebenso.

Kiwis und Äpfel haben wir noch von der eigenen, letztjährigen Ernte im Keller.

Ebenso Himbeeren, allerdings lagern dies in der TK.

Also, was liegt da näher als einen leckeren Obstsalat zu machen…

Das Obst schälen, in Stücke schneiden, etwas Zitronensaft, zwei EL Vanillzucker, normalen Zucker nach Geschmack dazu, vorsichtig mischen. Fertig

Bei sehr warmem Wetter den Obstsalat für 1 – 2 Std. in den Kühlschrank stellen.