Pulpo-Salat

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Da der Pulpo, den wir für „Pulpo galizische Art“ gekauft hatten, doch ein „ordentlicher Kerl“ war, blieb auch noch etwas für andere Gerichte übrig, so z. B. für diesen leckeren Polpo-Salat, den wir mit Sicherheit bald wieder einmal machen werden.

Einfach eine tolle Vorspeise!

Zutaten für 4 Personen zur Vorspeise:

  • 1/2 Kopfsalat
  • 400 g Pulpo, gegart, Zubereitung Pulpo siehe „Pulpo auf galizische Art
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Meersalz
  • geräuchertes Paprikapulver, möglichst Pimentón de la Vera
  • 1 Zitrone
  • 4 EL Mojo picón

Zubereitung:

Kopfsalat putzen, in mundgerechte Stücke zupfen.

Pulpo in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.

Zitrone vierteln.

Kopfsalat auf den Tellern verteilen, den Pulpo darauf setzen, mit Meersalz und Paprikapulver bestreuen. Olivenöl darüber träufeln. Den Salat mit einem Zitronenviertel und Mojo picón anrichten.

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Sommerlicher Gemüse-Kartoffelsalat

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Zugegeben, das Bild ist nicht so toll. Dafür hat der Salat aber ganz toll geschmeckt. Ich denke, jeder Salat, der mit Mayonnaise, Crème fraîche, Schmand o. ä. zubereitet wird, sieht auf Bildern nicht sonderlich appetitlich aus. Wir könnten hier natürlich „Foodstylist“ spielen…aber das wäre dann ja genau so ein Etikettenschwindel wie bei (fast) allen Fertigprodukten – außen hui, innen…
Nein, dann stellen wir lieber Bilder ein, wie es „in Natura“ aussieht!

Ich liebe, speziell im Sommer, die Kombination aus kaltem Kartoffelsalat und warmem Fleisch oder warmer Wurst. Diesen Salat gab es z. B. zu einem gegrillten Rollbraten vom gefüllten Schweinebauch.

Zutaten:

  • 750 g Salatkartoffeln (festkochend)
  • 3 Karotten/Möhren
  • 250 g grüne Busch-/Filetbohnen
  • 150 g Erben, frisch (nicht aus der Dose!) und gepalt (gepult; ohne Schoten)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Sherry-Essig
  • 2 Eier
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 EL Crème fraîche

Zubereitung:

Kartoffeln als Pellkartoffeln in Salzwasser kochen. Abkühlen lassen.
Eier hart kochen, abschrecken und erkalten lassen.

Die Karotten/Möhren schälen und in Würfel von ca. 5×5 mm schneiden.
Bohnen waschen putzen und ich ca. 3 – 4 cm lange Stücke schneiden.
Nacheinander die Karotten/Möhren, Bohnen und die Erbsen in Salzwasser so lange garen, dass sie noch „Biss“ haben. Nicht ganz gar kochen!
Jeweils kurz in reichlich kalten Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen.

Kartoffeln pellen, große Kartoffeln halbieren oder vierteln und in nicht zu dünne Scheiben oder Würfel schneiden; in eine Schüssel geben; mit dem Essig beträufeln.

Eier schälen, würfeln und zusammen mit dem Gemüse zu den Kartoffeln geben.
Knoblauch würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.
Knoblauch, Mayonnaise und Crème fraîche vermischen und zum Salat geben.
Mit Salz und Pfeffer würzen; vorsichtig mischen.

Nudel-Lachs-Salat

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Zutaten:

  • 300 g Nudeln, Muscheln oder Spirelli o.ä.
  • 280 g Erbsen TK
  • 1 EL Olivenöl
  • 4 Eier, hart gekocht
  • 400 g Räucherlachs
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 200 g Crème Fraîche
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 Bund Dill

Zubereitung:

Die Nudeln in gesalzenem (möglichst Meersalz) Wasser gar kochen. Zwei Minuten vor Ende der Garzeit Erbsen zufügen und mit garen. Abgießen mit einem Esslöffel Olivenöl mischen und erkalten lassen.

Eier pellen und sechsteln.
Lachs in breite Streifen schneiden.
Joghurt, Crème fraîche, Zitronensaft verrühren mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker mischen.
Dill waschen und fein hacken.

Nudeln, Erbsen, Lachs und Eiern mischen, Sauce darüber gießen und nochmals vorsichtig umrühren. Dill darüber streuen.

Salat mindestens 1/2 Stunde durchziehen lassen.

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Japchae (Koreanischer Glasnudelsalat)

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Unsere frühere Nachbarin war Koreanerin (daher der koreanische Name „Japchae“). Bei ihr gab es oft diesen tollen Glasnudelsalat. Leider ist sie weggezogen 😦

Was bleibt uns also anderes übrig, als den Salat selbst zu machen. Ich muss sagen, es war gleich beim ersten Versuch ein Volltreffer.

Zutaten:

  • 5 EL Sojasauce
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Sesam, geröstet
  • 1 EL Sesamöl, dunkel
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Chili – Flocken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer, ca. 2 cm
  • Salz, zum Abschmecken
  • Öl zum Braten
  • 250 g Dangmyeon-Nudeln (koreanische Glasnudeln, aus Süßkartoffelmehl, sind etwas dicker als normale Glasnudeln)
  • 1 Gemüsezwiebel oder 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 200 g Kimchi (oder auch Gimchi; milchsäurevergorener Chinakohl, scharf; im Asia-Laden)
  • 8 – 12 getrocknete Shitakepilze (je nach Größe)
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 2 rote Paprika
  • 250 g Rindfleisch aus der Hüfte (für die vegetarische Version weglassen)

Zubereitung:

Pilze mit heißem Wasser übergießen und 1 Stunde einweichen lassen.

Die Glasnudeln nach Packungsanleitung ca. 5 Minuten kochen, gut abspülen und abtropfen lassen. Mit einer Küchenschere in ca. 8 – 10 cm Stücke schneiden.

Zwiebel halbieren und in Spalten schneiden. Möhren in Stifte schneiden ca. 4 mm Kantenlänge. Frühlingszwiebeln in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Pilze abgießen , den harten Stiel entfernen und die Köpfe in dünne Streifen schneiden. Paprika schälen; anschl in dünne Streifen schneiden. Das Fleisch in dünne Streifen schneiden (wie für „Geschnetzeltes“)..

Zwiebeln, Lauch, Pilze, Paprika, Fleisch und zuletzt die Möhren nacheinander bei mittlerer Hitze mit je 1 TL Öl ca. 2 – 3 Min. anbraten. Das Gemüse sollte knackig sein. Jeweils mit einer Prise Salz würzen. Fleisch zusätzlich pfeffern.

Kimchi in 2 – 3 cm breite Streifen schneiden. Alle gebratenen Zutaten zum Kimchi in eine große Schüssel geben. Zum Schluss die gut abgetropften Glasnudeln und alle Gewürze zufügen. Knoblauch mit dem Messerrücken grob zerstoßen, dann mit der Klinge fein hacken, zufügen. Ingwer schälen, fein hacken oder reiben und ebenfalls zufügen.

Alles gut aber vorsichtig durchmischen, am besten von Hand (Einmal-Handschuh überziehen).

Die Sojasauce sollte die Nudeln in einem schönen Karamellton färben. Nicht zu hell und nicht zu dunkel. Daher den letzten EL Sojasauce evtl. weglassen. Ist eine schöne Farbe erreicht, aber alles noch nicht richtig würzig genug, nur noch mit Salz und evtl. Chili abschmecken.

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Kartoffelsalat – American Style

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Ich liebe diesen Kartoffelsalat – aber eigentlich im Sommer. Gut gekühlt und dann zu gegrilltem Schweinenacken/-hals.

Aber…was soll man machen, wir hatten Pellkartoffeln übrig (und gerade keinen gegrillten Schweinebraten zur Hand), dann gab es ihn eben zu Würstchen…

Da zur Zeit Winter ist, gab es auch im Garten keinen frischen Stangen-/Staudensellerie, weshalb wir dann ganz darauf verzichtet haben. Im Sommer ist er aber ein absolutes MUSS in diesem Salat.

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Zungensalat

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Zungensalat? Ja, Zunge!

Ich wollte ein neues Rezept ausprobieren (Würzfleisch) und dazu brauchte ich Zunge, genauer gesagt: Schweinezunge; ungepökelt.

Zunge ist heute frisch ja gar nicht mehr so leicht zu bekommen. Im Großhandel habe ich sie bekommen. Aber nicht einzeln. Ich musste gleich ein ganzes Päckchen nehmen.

Also, was mit der (gegarten) Zunge machen, die nicht ins Würzfleisch wanderte? Klar, probieren 🙂 auch wenn mich dabei, nebst meiner Frau, unser Hund tatkräftig unterstützte, konnten wir doch nicht alles „probieren“. Einen Teil haben wir in dünne Scheiben geschnitten. Der findet Verwendung als Brotbelag.

Und aus dem Rest machen wir Zungensalat. Eigentlich ist Zungensalat nichts anderes als Fleischsalat nur eben mit Zunge anstelle …???. Na, wer weiß es? Aus was wurde ursprünglich Fleischsalat hergestellt? Heute wird dafür „Fleischbrät“ verwendet, aber der „richtige“ Fleischsalat ??   >> Demnächst machen wir mal wieder Fleischsalat aus Fleischwurst, dann verrate ich auch, was eigentlich hineingehört.

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Geflügelsalat

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Ein schön fruchtiger Geflügelsalat. Meist machen wir ihn, wenn von gegrillten Hähnchen etwas übrig bleibt. Das sind dann bei uns in aller Regel die Hähnchenbrüste. Dieses mal allerdings haben wir die Brust von dem gebackenen Fleischhahn im Speckmantel mit Lorbeer verwendet. Der Hahn war mit seinen 3,5 kg doch etwas zu groß für eine Mahlzeit für 4 Personen 🙂

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Kartoffelsalat

Kartoffelsalat! Klingt so einfach…Aber wo bekommt man heute noch einen wirklich guten Kartoffelsalat? Ja, bei Oma… oder bei Muttern, aber sonst?

Das Wichtigste bei einem Kartoffelsalat sind die Kartoffeln. Und damit fangen die Probleme dann schon an. Welche Sorte nimmt man? Wo bekommt man gute (nicht überdüngte) Kartoffeln her?

Wir machen es uns da recht „einfach“: wir bauen unsere eigenen Kartoffeln an. Da weiß man, was man hat. Speziell für Kartoffelsalat haben wir eine Sorte, die „Rosa Tannzapfen“ heißt. Diese Sorte ist im Handel nur sehr selten zu bekommen.

Für Kartoffelsalat sollte man auf jeden Fall eine Sorte wählen, die „festkochend“ ist. Ansonsten sollte man ausprobieren, welche Sorte einem am besten schmeckt.

Und so machen wir (klassischen) Kartoffelsalat:

Zutaten für 4 Personen:

  • 1kg Kartoffeln
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Olivenöl
  • 100 – 150 ml Fleischbrühe (genaue Menge hängt von der Feuchtigkeit der Kartoffeln ab)
  • 150 g geräucherten Bauchspeck
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Abgiessen und auskühlen lassen – möglichst über Nacht offen stehen lassen.

Geräucherten Bauchspeck fein würfeln; in einer Pfanne (ohne Fett) bei mittlerer Hitze auslassen (knusprig braten). Etwas abkühlen lassen.

Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Die Kartoffeln schälen und in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben schichtweise in eine Schüssel geben, dabei über jede Lage etwas Öl und Fleischbrühe geben.

Zum Schluss den ausgelassenen Bauchspeck mitsamt dem ausgebratenem Fett, Salz (vorsichtig salzen, Bauchspeck ist salzig) Pfeffer und die Schnittlauchröllchen darüber geben und vorsichtig mischen.

Tipp: die Kartoffelscheiben bleiben am besten erhalten, wenn man den Kartoffelsalat mit den Händen mischt. Das ist schonender als mit jedem Salatbesteck!

Mexikanischer Schichtsalat

Ein toller Salat für Party’s.

Zutaten:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Dose Kidneybohnen (ca. 425 g)
  • 1 Flasche Salsa Sauce (750 ml)
  • 1 Becher Crème fraîche (200 ml)
  • 200 g geriebenen Käse (Emmentaler)
  • 1 Eissalat
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Cumin (gem. Kreuzkümmel)
  • Chili
  • 3 EL Olivenöl

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.

Olivenöl im Topf oder einer hohen Pfanne erhitzen. Hackfleisch kräftig anbraten; mit Salz und Pfeffer würzen: Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Mit der Salsa Sauce ablöschen; Tomatenmark zufügen. Alles so lange kochen, bis die Flüssigkeit auf etwa die Hälfte eingekocht ist.

Bohnen abgießen und gut abspülen und zusammen mit dem abgegossenen Mais zu der Sauce geben.

Mit Cumin, Paprika und Chili abschmecken.

Abkühlen lassen.

Den Eissalat belesen, waschen und gut abtropfen lassen.

Nun in eine ausreichend große Schüssel die Hälfte des Salates geben; darauf die Hälfte der Hackfleischsauce geben und verteilen; darüber 1/2 der Crème fraîche verstreichen; zum Abschluss die Hälfte des gerieben Käses darüber streuen.

Dies noch 1x wiederholen.

Zum Abschluss die grob zerbrochenen Tortilla-Chips darauf verteilen.