Kichererbsenchips

Gesehen haben wir die Kichererbsenchips bei Karlheinz Hauser und wussten sofort, diese Chips müssen wir probieren. Das beste Ergebnis haben wir nach unten stehender Methode erzielt.
Diese Chips kann man herrlich „so nebenbei“, z. B. bei einem leckeren Gläschen Wein knabbern oder aber, wie oben im Bild, zu einer Spargelmousse servieren.

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Schweineschwartenchips

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Chips…Kartoffelchips, Brotchips, Bananenchips, Krabbenchips, Apfelchips, Gemüsechips…
So viele Chips, aber eine Sorte fehlte uns bisher in unserer „Sammlung“ noch!
Die Idee dazu entstand beim „Wursteln“ (Wurst machen). Für div. Wurstsorten benötigt man, um eine gewisse „Bindung“ in der Wurstmasse zu erzeugen, Schweineschwarte.
Wir haben mal wieder Krakauer (Brühwurstsorte, benannt nach der polnischen Stadt Krakau) hergestellt. Dazu benötigt man eben diese Schwarte. Wir hatten ein bisschen zu viel. Zum Wegwerfen viel zu schade. Dann haben wir an die schöne, „krachende“ Schwarte bei Schweine-Krustenbraten gedacht. Na, und was dann kam, das könnt ihr euch sicher denken…

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Dinkel-Grissini

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„Warum Grissini aus Dinkelmehl?“ werden sich wohl einige fragen.
Ganz einfach, kleine Kinder sollen möglichst kein oder zumindest nicht viel Weizenmehl essen.
Unser Enkel ist jetzt ein Jahr alt und „heftig“ am Zahnen. Er kaut auf allem herum um sich Linderung zu verschaffen.
Diese Grissini sollen ja von Natur aus sehr hart sein, also genau das Richtige für den kleinen Mann.
Und, davon konnten wir uns mittlerweile überzeugen, sie scheinen ihren Zweck zu erfüllen…und nebenbei auch noch zu schmecken.

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Rugelach

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Nach diesem Rezept haben wir bereits einmal erfolgreich Nusshörnchen gebacken. Ulrike von „Kraut & Rüben“ hat uns dann netterweise darauf aufmerksam gemacht, dass diese kleinen, leckeren Teilchen Rugelach heißen.

Und noch einmal mussten wir sie backen: Diesmal mit 3 verschiedenen Füllungen.

Zutaten für 120 Stück:

  • 250 g Butter, kalt
  • 375 Mehl Typ 405
  • 250 g Mascarpone (ersatzweise Frischkäse oder Doppelrahmfrischkäse)

Füllung Nr. 1:

  • 75 g Zucker, braun; wir: Demerara Zucker
  • 50 g Cashewkerne, gemahlen
  • 80 g Nuss-Nougat-Creme

Füllung Nr. 2:

  • 100 g Zucker, braun; wir: Demerara Zucker
  • 50 g Mandeln, gemahlen

Füllung Nr. 3:

  • 40 g Zucker, braun; wir: Demerara Zucker
  • 40 g grüne Pistazien, gemahlen
  • 30 g Honig

Zubereitung:

Die kalte Butter und das Mehl verkneten bis nur noch ganz kleine Krümelchen vorhanden sind (geht super mit dem Mixbecher). Anschließend den Mascarpone unterkneten. Aus dem Teig fünf gleiche Teile abwiegen zu Kugeln formen, etwas platt drücken und in einem Gefrierbeutel verpackt mind. 2 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank legen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ca 30 Minuten akklimatisieren lassen.

Zwischenzeitlich den Zucker und die gemahlenen Cashewkerne mischen. Die Hälfte davon auf ein Stück Backpapier geben.
Ein Teigstück etwas flacher drücken und auf die Zucker-Cashewkernmischung legen.
Mit dem Nudelholz dünn zu einem Teigfladen von ca. 30 cm ausrollen. Dabei darauf achten, dass die Nussmischung unter dem Teig bleibt. Nuss-Nougat-Creme in der Mikrowelle leicht erwärmen (damit sie sich besser verstreichen lässt). Den ausgerollten Teigfladen ganz dünn mit der Nuss-Nougat-Creme bestreichen.

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Den Teigfladen in 24 „Tortenstücke“ schneiden – geht super mit einem „Pizzaschneider/Pizzaroller“.

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Die Keile vom Rand beginnend zur Mitte hin locker aufrollen.

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Mit einem zweiten Teigstück genauso verfahren.

Für die zweite Runde den Zucker und die gemahlenen Mandeln mischen. Die Hälfte davon auf ein Stück Backpapier geben.
Ein Teigstück etwas flacher drücken und auf die Zucker-Mandelmischung legen.
Mit dem Nudelholz dünn zu einem Teigfladen von ca. 30 cm ausrollen. Dabei darauf achten, dass die Nussmischung unter dem Teig bleibt.
Den Teigfladen mit dem Pizzaroller in 24 Keile schneiden.
Die Keile vom Rand beginnend zur Mitte hin locker aufrollen.

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Mit einem zweiten Teigstück genauso verfahren.

Für die dritte Füllung den Zucker und die gemahlenen Pistazien mischen, auf ein Stück Backpapier geben.
Ein Teigstück etwas flacher drücken und auf die Zucker-Pistazienmischung legen.
Mit dem Nudelholz dünn zu einem Teigfladen von ca. 30 cm ausrollen. Dabei darauf achten, dass die Nussmischung unter dem Teig bleibt. Honig in der Mikrowelle leicht erwärmen (damit er sich besser verstreichen lässt). Den ausgerollten Teigfladen ganz dünn mit dem Honig bestreichen.
Den Teigfladen mit dem Pizzaroller in 24 Keile schneiden.
Die Keile vom Rand beginnend zur Mitte hin locker aufrollen.

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Die fertigen Hörnchen auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen.

Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze 25 – 30 Minuten backen, bis die Hörnchen schön braun und knusprig und der Zucker leicht karamellisiert ist.

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Fazit: alle sind wunderbar lecker geworden, nur die mit Honig neigten zum Auslaufen 😦

Autor: Carmen

Nusshörnchen

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Die Nusshörnchen auf der Seite von Monika („Tortentante.blogspot.de“) haben uns sofort angesprochen. Da gab es kein langes Überlegen, die mussten wir sofort backen. Und was sollen wir sagen, sie sind ratzfatz gemacht und noch schneller in den Mündern verschwunden. Vielen Dank für das tolle Rezept.
Nicht von der Optik täuschen lassen, jedes Nusshörnchen ist nicht größer als eine halbe Walnuss!

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Brotchips

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Etwas herrlich herzhaftes zum Knabbern.
Noch dazu kann man hier hervorragend auch Reste von altbackenen Brötchen, Weißbrot oder Baguette verarbeiten.

Zutaten:

  • 1 Baguette (250 g)
  • 40 g Butter, weich
  • 2 Zehen Knoblauch, nach Möglichkeit frischen
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

Das Baguette in gleichmäßige 5 mm dünne Scheiben schneiden. (bitte wirklich gleichmäßig schneiden, sonst werden sie im Ofen später ungleichmäßig braun!).

Knoblauch fein würfeln und mit dem Salz zu einer Paste zerdrücken. Knoblauchpaste unter die weiche Butter rühren.

Die Baguettescheiben mit der Knoblauchbutter bestreichen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze hellbraun backen. Die Scheiben sollten dann ganz trocken und knusprig sein.

Für Knoblauchliebhaber kann man sicher die Baguettescheiben noch etwas dicker mit der Knoblauchbutter bestreichen.

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Ritz-Cracker – Hausgemacht

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Es standen wieder so viele Geburtstage an… da darf natürlich gerne auch etwas selbst gemachtes verschenkt werden. Da kamen uns die Hausgemachten Ritz Cracker aus dem Blog „Küchenlatein“ gerade recht. Immer nur Süßes verschenken will man ja auch nicht…

Also haben wir uns mal heran gewagt.

Zutaten:

  • 250 g Keksmehl *)
  • 14 g Weinsteinbackpulver
  • 15 g Zucker (1 EL)
  • 3 g Salz (1/2 TL)
  • 90 g Butter
  • 30 g Rapsöl
  • 100 ml Wasser

*) Keksmehl, ist ein Weizenmehl Typ 550 das aus besonders stärkehaltigem Weizen hergestellt wird. Durch den höheren Stärkeanteil ist es sehr gut für “feines Gebäck” und Biskuit geeignet. Alternativ „normales“ Weizenmehl Typ 550 verwenden.

Zum Bestreichen:

  • 45 g Butter, geschmolzen
  • 3 g Salz

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Öl und Butter in Flöckchen dazugeben, kneten bis eine krümelige Masse ähnlich Streuseln entsteht. Jetzt nach und nach Wasser unterkneten bis ein weicher homogener Teig entsteht.

Mit Hilfe von zwei Leisten haben wir den Teig 3 mm dünn ausgerollt, dann mit dem Ravioliausstecher Cracker ausgestochen.

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Cracker auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzten, viel Abstand zueinander brauchen die Cracker nicht, da sie nur sehr wenig in die Breite gehen.

Jetzt noch mit der Pralinengabel Löcher in die Kekse stechen. Im vorgeheizten Backofen bei 205 Grad Ober-/Unterhitze in 12 – 15 Minuten hell braun backen.

Die geschmolzene Butter mit dem Salz verrühren. Die noch heißen Cracker damit bestreichen.

Fazit: Schöne mürbe Cracker, das nächste Mal würden wir sie jedoch noch etwas dünner (2 bis 2,5 mm) ausrollen und die Butter zum Bestreichen mit etwas mehr Salz versetzen.

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Kartoffelchips

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Ja, jetzt kann man lang diskutieren…Kartoffelchips ja, aber aus dem Backofen…oh nein, aus der Mikrowelle…oder doch… wie auch immer. Wir sagen: „jeder soll sie so machen, wie sie ihm am besten schmecken!“

Wir führen diesen Blog nun seit über 3 Jahren und haben bisher noch keinen Post über Kartoffelchips. Das hat einen einfachen Grund: wir haben in der gesamten Zeit noch keine Kartoffelchips gemacht (und schon gar keine gekaufte gegessen). Wenn wir aber (alle paar Jahre) mal Kartoffelchips machen, dann richtig: richtig „fett“, richtig „knusprig“, richtig „würzig“, einfach „richtig gut“.

Zutaten:

  • Kartoffeln, festkochend *)
  • Fritteuse
  • Salz
  • Ungarisches Paprika

*) Die „richtige“ Kartoffelsorte für Chips sollte einen Stärkeanteil von 20 bis 22% und wenig Zucker (<0,15%) haben.
Soweit die Theorie, in der Praxis verwenden wir unsere altbewährte Sorte „Selma“. Früher haben wir spezielle Sorten für die Zubereitung von Pommes und Chips angebaut. Da wir aber mittlerweile beides nur noch äußerst selten zubereiten, rentiert sich der Anbau dieser speziellen Sorten für uns nicht mehr.  

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und mittels eines Hobels in möglichst dünne Scheiben hobeln („wie Gurkensalat“).

In eine Schüssel oder in die Spüle ausreichend heißes Wasser (~ 55 bis 60 Grad) geben. Die Kartoffelscheiben in das heiße Wasser geben und „umrühren“. So wird aus der obersten Kartoffelschicht Stärke ausgespült und die Chips werden knuspriger (sollte man auch bei Pommes machen!). Nach 30 bis 45 Sekunden, die Kartoffelscheiben aus dem Wasser nehmen und in ein Sieb geben; gut abtropfen lassen.

Manche Leute trocknen die Kartoffelscheiben auch zwischen Handtüchern oder mit Küchenkrepp ab. Wir finden, dass dies nicht nötig ist; gut abtropfen (dabei etwas schütteln) reicht vollkommen aus.

Die Fritteuse auf 170 Grad vorheizen.

Nun die Kartoffelscheiben einzeln (!!) aber zügig in das heiße Fett geben. Nicht zu viele Scheiben auf einmal. Unsere Fritteuse fasst 1,5 Liter Frittierfett, da hinein geben wir max. 15 Scheiben in einem Gang.

Deckel schließe und die Scheiben etwa 2 Min frittieren. Dann den Deckel öffnen und die Chips unter gelegentlichem Rühren (Metallgabel) weitere 2 Min bei offenem Deckel fertig frittieren.

Chips aus dem Fett nehmen, gut abtropfen lassen und im noch heißen Zustand mit Meersalz und ungarischem Paprika bestreuen.

Auf diese Art portionsweise nun alle Kartoffelscheiben zubereiten.

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