Ziegenrücken mit Rosmarin-Portwein-Sauce

Je mehr wir von der Ziege probieren desto mehr „ärgern“ wir uns, dass das ganze Tier nur 5 Kilogramm schwer war.
Wobei richtigerweise müsste man das Fleisch „Kitzfleisch“ nennen, denn bei 5 Kilogramm Gewicht kann es keine „alte“ Ziege gewesen sein.
Einfach köstlich das Fleisch!
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Kräutergefüllte Ziegenkeule

Die Ziegenkeule hatte zwar nur ein Gewicht von 800 g (das ganze Tier nur 5 Kilo), aber dafür ist das Fleisch „butterzart“ – einfach ein Traum.
Die Keule entbeint und statt der Knochen frischen Rosmarin und Thymian hineinpassen (vielleicht merkt es ja keiner 🙂 ), dazu noch etwas Knoblauch – zu Ziege muss das einfach sein!
Super Fleisch, tolles Kräuter-Knoblauch-Aroma.

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Ziegenhals aus dem Slow Cooker

Wir bereiten viele Gerichte als „Schmorgerichte“ zu. Das lange und sanfte Schmoren vereinigt die Aromen der einzelnen Zutaten wesentlich besser als man das bei „Minutengerichten“ hinbekommen könnte.
Gulasch, Rinderbraten, Ossobuco, Sauerbraten, Rinder- und Kalbsbäckchen, Böfflamott, Bigos, Ochsenschwanz, Lammschmortopf, Rinderrouladen, Coq au vin, Brasato, Sifado…aber auch Sachen wie Pulled Pork oder -Duck, Baeckeoffe u.v.m. sind nun mal Gerichte, die lange geschmort werden sollten, damit sie ihren Geschmack voll entfalten können.
Aus diesem Grund gehen wir schon lange mit dem Gedanken schwanger uns einen „Schongarer“ oder neudeutsch „Slow Cooker“ zuzulegen.
Nun ergab sich die Möglichkeit einen Slow Cooker leihweise zu testen. Vielen Dank dafür nochmals an „Howegethealthy“, die uns ihren für einige Zeit überlassen haben.
Und dann kam alles so, wie wir es erwartet hatten: wir waren begeistert von den Eigenschaften des Slow Cookers.
In aller Regel gibt man die Zutaten in den Slow Cooker, wählt die Zeit, schaltet ihn ein…das war’s! Kein Umrühren, keine Flüssigkeit nachfüllen, kein „Aufpassen, dass es nicht anbrennt“, kein Ausschalten, wenn man das Haus verlässt…
Man kann aber genau so gut das Fleisch erst anbraten, um die gewünschten (und geliebten) Röstaromen zu erzeugen, dann alles in den Slow Cooker geben und diesem dann das sanfte Schmoren zu überlassen.

Schon nach dem ersten Test – diesem Ziegenhals – stand für uns fest, dass wir uns einen Slow Cooker zulegen werden.

Und eines noch: schaut ruhig mal bei „Howegethealthy“ rein, dort findet ihr auch viele interessante Rezepte.

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Ziegenragout

Wir haben uns dieses Jahr mal wieder eine Ziege gegönnt.
Und dann muss das ja auch irgendwann gegessen werden…
Jetzt muss ich aber doch noch ein paar Worte zum Ziegenfleisch verlieren: wir werden oft gefragt: „Schmeckt Ziegenfleisch so, wie Ziege riecht??“
Ganz klare Antwort: „NEIN“.
Wir kaufen nur das Fleisch von Ziegen, die maximal 12 Monate alt sind.
Das Fleisch ist rosa bis hellrot – je nach Alter, je älter das Tier desto dunkler das Fleisch.
Und was man wissen sollte: das Fleisch von männlichen Tieren – egal wie alt und ob kastriert oder nicht –  kann man nicht essen!!
Ansonsten ist es ein sehr schmackhaftes Fleisch.
Einige Leute behaupten, geschmacklich erinnert es an Lammfleisch oder auch Wild. Dem können wir uns nicht so ganz anschließen, es hat einen angenehmen Eigengeschmack.

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Ziegenkeule auf mediterranem Gemüse im Grill geschmort

Nach längerer „Ziegenfleisch-Abstinenz“, haben wir uns dieses Jahr mal wieder für eine Ziege entschieden. Wie immer kaufen wir „am Stück“, also ein ganzes Tier und wie immer natürlich auch bei einem uns seit Jahren bekannten Züchter. Bei ihm wissen wir, wie die Tiere gehalten werden. Da kauft man nicht „die Katze im Sack“.

Wir hatten uns aufgrund des Wetters dazu entschlossen, die Ziegenkeule auf dem Gasgrill zuzubereiten. Dazu muss der Gasgrill natürlich eine Haube/Deckel haben!
Anstelle auf dem Grill kann man die Ziegenkeule natürlich auch im Backofen zubereiten
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Ziegenkeule im Kräuter-Speckmantel

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Das Fleisch stammte von einer sehr jungen Ziege, daher war die Keule nicht sehr groß/schwer, aber für 4 Personen ausreichend. Das Fleisch war wunderbar zart und hatte nicht den Hauch jenes Geschmacks, den lebende Ziegen verbreiten und der viele davon abhält, dieses wunderbar aromatische Fleisch zu kosten. Zugegeben, es ist gar nicht so leicht, in Deutschland an frisches Ziegenfleisch zu kommen. Meist wird nur aufgetaute Ware, vornehmlich aus Frankreich, angeboten – ja, die lieben Franzosen, die wissen was gut schmeckt :). Wem sich aber die Gelegenheit erschließt, an frisches Ziegenfleisch zu kommen, dem kann ich nur raten „greif zu. lass dir die Chance nicht entgehen“.

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Lamm-Ziegen-Innereien-Schmortopf

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Da ich in aller Regel nur „ganze Tiere“ kaufe, gehören dazu auch die Innereien. Einzel reichen die meist nicht für eine komplette Mahlzeit, aber „alle zusammen“ ergeben einen herrlichen „Innereien-Schmortopf“ (wobei wir bei diesem Schmortopf ein wenig „mogeln“ mussten und ihn mit Lammfleisch „gestreckt“ haben).

Zutaten:

  • 1 Lamm-Herz
  • 2 Lamm-Nieren
  • 1 Lamm-Zunge
  • 1 Scheibe Lamm-Leber
  • 1 Ziegen-Herz
  • 2 Ziegen-Nieren
  • 1 Ziegen-Leber
  • 500 g durchwachsenes Lammfleisch (Hals)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Wurzelgemüse
  • 1 EL Butterschmalz
  • 100 ml Rotwein, trocken (wir; Dornfelder)
  • 1 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 TL Thymian, getrocknet
  • 500 ml Lamm-Fond

Zubereitung:

Nieren putzen: halbieren, weiße Haut (Nierenbecken einschl. Seitenkanälen) entfernen; ca. 1 Stunde wässern, dabei das Wasser mehrmals wechseln; anschließend würfeln.
Herzen putzen: Herzkranzfett entfernen, Herz aufschneiden, waschen, grobe/feste Häute entfernen, würfeln.
Zunge waschen.
Leber und Fleisch in Würfel schneiden.
Zwiebel, Knoblauch würfeln.
Wurzelgemüse fein würfeln.

Butterschmalz in einem Schmortopf (möglichst Gusseisen) erhitzen. Fleisch und Innereien portionsweise anbraten dabei salzen und pfeffern. Herausnehmen, warm stellen.

Zwiebeln anbraten bis sie Farbe angenommen haben, Knoblauch und Thymian zufügen, kurz mitbraten. Wurzelgemüse dazu geben und ebenfalls kurz anbraten.
Mit Mehl abstäuben, Mehl kurz rösten, mit Rotwein ablöschen. Nach und nach den Fond angießen. Wenn alles wieder kocht, Fleisch und Innereien, einschl. Zunge, in den Topf geben. Deckel schließen und ca. 1 Stunde köcheln lassen. Die Zunge herausnehmen, möglichst heiß die feste Haut abziehen (je heißer die Zunge noch ist, desto leichter lässt sich die Haut abziehen), die Zunge würfeln, zurück in den Topf geben.

Die Hitze etwas erhöhen, die Sauce sämig einkochen.

Ziegenkeule mit Joghurtkruste

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Das Rezept haben wir gesehen bei Küchengötter als Türkische Lammkeule mit Joghurtkruste – wir haben es mit einer Ziegenkeule probiert – sehr empfehlenswert.

Die Ziegenkeule hatte 700 – 800 g, war 1/2 Std. bei 180 Grad, anschl. 3,5 Std. bei 80 Grad und zum Übergrillen 1/2 Std. bei 160 Grad im Ofen.

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Ziegenschulter mediterran

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Heute hatten wir uns mal wieder für Ziegenfleisch entschieden. Ich finde, die besten Stücke, nicht nur bei der Ziege, sind Hals und Schulter. Beide Fleischsorte sind „durchwachsen“, bleiben also saftig und zart.

Der Garten liefert im Moment auch noch so viele „mediterrane“ Genüsse: Zucchini, Paprika, Auberginen, Rosmarin, Thymian – da war eigentlich schon vorgegeben, wie wir die Schulter zubereiten. Weiterlesen