Thermometer für Braten/Brot

Dieses Thermometer ist hervorragend geeignet um sowohl die Kerntemperatur bei Fleisch zu messen (und damit den Garpunkt zu bestimmen) als auch die Teigtempertatur bei der Brotherstellung zu bestimmen.

Wir haben es über dieses „bekannte Online Auktionshaus“ (ich will nicht unbedingt „Ebay“ schreiben) für wenige Euro gekauft (Neuware; kam aus Asien; Vesand hat zwar 3 Wochen gedauert, aber damit konnten wir leben).

Thermometer für Flüssigkeiten

Für das Brühen der Wurst praktisch unerlässlich ist ein recht exaktes Thermometer.
Die Temperatur beim Brühen sollte recht genau eingehalten werden.

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Das von uns verwendete Thermometer hat einen Fühler, der während des gesamten Brühvorganges im Wasser verbleibt und somit ständig die Temperatur anzeigt. So können wir auf kleine Abweichungen schnell reagieren.

Waage

Es gibt zwar Metzger, die Hausschlachtungen durchführen, die ohne Waage auskommen, aber fragt man die Verkoster der daraus resultierenden Wurst nach deen Geschmack, dann erhält man meist Antworten wie „…na ja, mal so, mal so…“, „…das letzte Mal war er wohl frisch verliebt…“ oder „…dieses Mal ein bisschen leicht…“. Für einen Metzger, mögen die Fleischmengen im Verhältnis so sein, wie für uns das Hackfleisch für Frikadellen, das wir auch „einfach so“ würzen, aber bei der Wurstherstellung reden wir in der Regel von „für uns ungewohnte Mengen“, deshalb, und damit wir eine gewisse Konstanz in die Rezepte/den Geschmack bekommen, sind Waagen unerlässlich.

Wir verwenden 3 Waagen.

Die erste, eine „Feinwaage“, für Kleinstmengen, sie wiegt in 1/100- Gramm und geht bis 200 g. Bestens geeignet für Gewürze.

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Die zweite ist eine (fast) ganz normale digitale Küchenwaage. Sie wiegt in 1-Gramm-Schritten und geht bis 10 kg.

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Die dritte ist eine „Paketwaage“, wiegt in 50 g-Schritten, dafür aber bis 65 kg.

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Aufschnittmaschine

Sicherlich im ersten Step nicht unbedingt erforderlich. Man kann Wurst auch „von Hand“ oder mit der Brotschneidemaschine aufschneiden. Wer sich dann aber mal an Schinken o.ä. versucht, der wird recht schnell feststellen, dass er doch eine Aufschnittmaschine braucht. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Maschine eine „glattes“ Messer (kein gezacktes) hat. Damit lässt sich Wurst, Schinken und Co. besser schneiden.

Wir haben uns recht früh eine „kleine“ Aufschnittmaschine (Messerdurchmesser 17 cm) zugelegt, die wir bis heute für Würste, Fleischkäse usw. gerne verwenden.

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Wir haben, als wir mit rohem und gekochtem Schinken angefangen haben, schnell die Grenzen dieser „kleinen“ Maschine erkannt. Da die „großen“ Maschinen aber auch recht teuer sind, haben wir bei einem online Auktionshaus (ich will nicht „ebay“ schreiben 😉 ) nach einer Gebrauchten aus einer Metzgereiauflösung Ausschau gehalten – und sind irgendwann, als der Preis gestimmt hat, auch fündig geworden . Die „Große“ hat einen Messerdurchmesser von 30 cm und mit ihr kann man problemlos Sachen wie Schinken aber auch Rouladen schneiden. Allerdings ist die Reinigung auch etwas zeitaufwändiger.

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Räucherofen – heißräuchern

  • Bestimmte Sachen werden „heißgeräuchert“, das bedeutet, dass das eigentliche Räuchern mit dem Garprozess kombiniert wird. Der Garprozess kann dabei entweder vollständig durchgeführt werden, wie z. B. bei Forellen oder nur begonnen werden, wie z.B. bei Fleischwurst (diese muss anschl. weiter im Wasserbad sieden).
  • Wir haben uns hierfür im Angelshop einen Räucherofen mit elektrischer Heizung besorgt.

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Wurstfüller

  • Wer mit der Wurstherstellung anfängt, dem reicht anfangs sicher die Fülltülle/Füllhorn, die meist dem elektrischen Fleischwolf beiliegt.
  • Bei denen, die vom „selbstgemacht-schmeckt-besser-Fieber“ befallen werden, empfiehlt sich der Kauf eines Wurstfüllers. Diese ist für größere Mengen einfach besser geeignet und das Füllen geht auch entsprechend schneller und einfacher.

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Fleischwolf

Fleischwolf

  • Es gibt im Handel elektrische Fleischwölfe ab ca. 50 Euro. Eine Preisobergrenze kenne ich hier nicht. Der Hauptunterschied liegt hier in der Menge, die der Fleischwolf innerhalb der gleichen Zeit verarbeiten kann und ob er für den Dauerbetrieb geeignet ist. Wer also nur „ab und zu“ mal ein paar Bratwürste machen will, der ist mit dem 50-Euro-Gerät gut bedient. Man sollte aber darauf achten, dass die „arbeitenden Teile“ (Schnecke, Messer, Lochscheiben) aus Metall sind.
  • Wir selbst haben und als erstes auch ein „50-Euro-Gerat“ gekauft, das bis heute noch „lebt“ und immer dann zum Einsatz kommt, wenn wir mal eben schnell eine kleine Menge wolfen wollen (z. B. 400 g Leber für Leberknödel). Die kleinen Maschinen sind leichter. schneller zerlegt und gereinigt.
  • Für größere Mengen (bis ca. 15 kg) haben wir uns später eine schwerere und leistungsstärkere Machine zugelegt.

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Für diese Maschine haben wir uns weitere Lochscheiben, mit unterschiedlicher Lochgröße, gekauft.

Und wenn es ganz „dick“ kommt, z. B. bei der Herstellung von Hausmacher Wurst, wenn wir über 50 kg Fleisch mahlen müssen, dann leihen wir uns einen zusätzlichen Fleischwolf aus.

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