Mini-Hobel

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Wer hat schon mal probiert, die Schale von Zitronen oder Orangen so hauchdünn abzuschälen, dass nichts vom Albedo („das Weiße unter der Schale“) an der Schale bleibt? Bei uns war immer etwas davon an der Schale.

Im Baumarkt gibt es Mini-Hobel, teils auch Kanten-Hobel genannt, diese eignen sich hervorragend um die Schale von Zitronen oder Orangen hauchdünn zu schälen.

So ein Hobel kostet 4 bis 5 Euro.

Und, man kann ihn auch als Trüffelhobel nutzen!!

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Spareribs BBQ-Style aus dem Backofen

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Man muss sich halt zu helfen wissen…wenn man nicht draußen grillen kann, dann gibt es die Spareribs eben aus dem Backofen 🙂

Wieder ein Beitrag zu Sinas „Montagsschweinereien“ 🙂  immer getreu dem Motto: „…da simmer dabei, dat is prima!“

Zutaten

Fleisch:

  • 2 kg Spareribs
  • Gemüsebrühe

Marinade:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Tomatenmark
  • 4 EL Weißweinessig
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL getrocknetes Basilikum
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Honig
  • 6 EL der Brühe (siehe Fleisch)
  • 6 EL Worcestershiresauce
  • 1 TL Senf, wir: Dijon-Senf
  • Tabasco nach Belieben

Zubereitung:

Das haben wir gerade erst gelernt: Bei der Zubereitung von Spareribs sollte man die obere Haut, die auf der Innenseite (auf den Rippen) ist, unbedingt abziehen. Dann werden die Spareribs zarter!!

Gemüsebrühe erhitzen. Die Spareribs in der Gemüsebrühe ca. 90 bis 100 Min. „köcheln“ bis sie gar sind.

Heraus nehmen, abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln; in Olivenöl glasig dünsten.

Mit Weißweinessig ablöschen; die restlichen Zutaten dazu geben; alles gut verrühren und bei geringer Hitze 15 Min. köcheln lassen. Abkühlen lassen.

Die Spareribs mit der Marinade bestreichen und luftdicht verpackt zwei Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.

Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen!

Wir haben unter den Grillrost im Backofen ein Backblech gestellt und dieses mit Alufolie ausgelegt – zwecks einfacherer Reinigung 🙂

Die Spareribs auf den Grillrost in den Backofen geben und 12 bis 15 Min. backen.

Die Spareribs müssen nicht mehr gegart, sondern nur erwärmt werden; durch die große Hitze „karamellisiert“ die Marinade.

Alternativ kann man die Spareribs auch im Backofen grillen, dann muss man sie aber zwischendurch wenden.

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Dazu passen z. B.  Pommes Frites, Wedges oder Bratkartoffeln.

Spekulatius-Model

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Sicher, es gibt heute im Fachhandel so praktische „Spekulatiusrollen“, mit denen rollt man einmal über den Teig und hat schöne Plätzchen…und das auch noch „abfallfrei“ (es bleiben keine Teigreste zwischen den Formen) – super!

Ich kann auch verstehen, dass viele das beim Backen von Plätzchen den alten Holzmodeln vorziehen. Geht viel schneller, keine Teigrest,die wieder verknetet und erneut ausgerollt werden müssen…

Aber so manche alte, traditionelle Art der Plätzchenherstellung hat schon etwas besonderes. Man fühlt sich an die eigene Kindheit erinnert: an das Plätzchen backen zusammen mit Muttern, das Ausrollen des Teiges auf dem alten Backbrett, an die weihnachtliche Stimmung, an die Vorfreude auf Weihnachten…und natürlich auch an das „Naschen vom Teig“, immer dann, wenn man glaubte, die Mutter sieht es nicht 🙂

An all das (und noch viele mehr) muss ich immer denken, wenn wir Spekulatius nach traditioneller Art mit den Holzmodeln formen. Es dauert zwar länger, aber genau das gibt einem noch mehr Zeit an die „gute, alte Zeit“ bzw. die Kindheit  zurückzudenken.

Manches Mal ist „das Alte“ zwar nicht das Praktischste aber das Schönere.

Die Model oben im Bild haben wir uns vor ein paar Jahren neu gekauft, die sind nicht aus „der guten alten Zeit“. Die „alten“ unserer Eltern sind leider verschwunden.

Kabeljauloins in Bierteig

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Loins sind die schönsten und besten Stücke des Rückenfilets. Darüber hinaus haben sie noch den Vorteil, dass sie keine Gräten enthalten!!

Zutaten:

  • Bierteig siehe >> Rezept Bierteig
  • Kabeljauloins
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Mehl
  • Fett (Öl, Butter, Schmalz…) zum Braten

Zubereitung:

Das Filet portionieren; salzen und pfeffern; mit etwas Zitronensaft beträufeln.

In Mehl wenden; überschüssiges Mehl abklopfen.

Den Fisch beidseitig durch den Bierteig ziehen und in reichlich Fett bei guter Mittelhitze backen.

Den Fisch nur einmal wenden!! Erst wenn die Unterseite goldbraun gebacken ist wenden!!

Zweite Seite ebenfalls goldbraun backen – fertig.

Dazu passen Salzkartoffeln mit Petersilienbutter, Pommes, gebratenen Kartoffelscheiben oder Bratkartoffeln.

Flotte Lotte

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Die „Flotte Lotte“ ist ein Passiermühle/Passiergerät/Passiersieb (oder wie auch immer man sie nennen mag) zum, wie der Name schon sagt, zum Passieren von Obst, Gemüse, Kartoffeln u.v.m.

Wir verwenden sie häufig
zum Passieren von Beeren (um die kleine Kernchen los zu werden 🙂 )
oder um Tomaten zu pürieren
oder für Apfelmus/Apfelbrei
oder…

Zuckerthermometer

Nachdem wir jetzt schon sie viele Rezepte aus Anna’s Blog Himmlische Süßigkeiten nachgekocht haben, hier noch mal ein Bild von einem der wichtigsten Hilfsmittel wenn es um heißen Zucker/Karamell geht: Zuckerthermometer.

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Beim Karamellisieren von Zucker entscheiden oft einige wenige Grade zwischen „gut“ oder „bitter“, „Erfolg“ oder „Misserfolg“.

Deshalb ist die Anschaffung eines Zuckerthermometers durchaus empfehlenswert.

Wir haben uns schon vor langer Zeit ein Zuckerthermometer aus Glas zugelegt. Diese Teile sind nicht ganz billig und vor allem recht empfindlich. Dafür messen sie aber recht genau. Der Messbereich unseres recht von +10 bis 200 Grad.

Später dann haben wir uns ein elektronisches Thermometer zugelegt (über „ebay“, direkt aus Asien). Der Messbereich reicht von – 50 bis + 300 Grad. Gekostet hat es nur einen Bruchteil des Glasthermometers und Vergleichsmessungen ergaben, dass beide sehr ähnliche Werte ermitteln.

Außerdem kann man mit dem elektronischen Thermometer nicht nur Flüssigkeiten sondern auch fest Materialien messen. Wir nutzen es z. B. oft zur Ermittlung der Temperatur beim Kneten von Brot oder zur Bestimmung der Kerntemperatur von Fleisch…

…und jetzt nutzen wir fast nur noch das elektronische Thermometer.

 

Gärbox

Zur Herstellung von Brot und teilweise auch Kuchen (Hefekuchen), ist eine Gärbox ein toller Helfer.

Man kann die Temperatur sehr gut und genau regeln und die Luftfeuchtigkeit ist auch recht hoch, was dem Gärprozess zugute kommt.

Angeregt von der Gärbox bei Gerd Kellner (Ketex) und dank seiner Tipps, haben wir uns eine einfache aber effektive Gärbox selbst „gebaut“.

Eine Styroporbox (Grundfläche 60x40cm) haben wir uns bei Metro gekaut (ca. 8 Euro).
Dazu eine Terrarium-Heizmatte (für Geckos, Leguane u.ä.), Ca. 20 Watt Heizleistung reichen für eine Box dieser Größe vollkommen aus (ca. 20 Euro, Zoohandlung).
Darauf ein alter Grillrost, der bis dahin nur nutzlos im Keller stand. Allerdings sollte man metallische Gegenstände nicht direkt auf die Heizmatte stellen, deshalb haben wir aus dem Baumarkt ein paar Gummifüße (ca. 1 Euro) dazwischen gelegt.

Und das Wichtigste (und teuerste) bei der ganzen Sache: eine Universal Thermostat mit Fühler (ca. 40 Euro).

Ich habe den Hersteller/Händlernamen mit Absicht sichtbar gelassen. Wir haben lange gesucht aber nur bei Conrad etwas „Brauchbares“ gefunden (Dank dem Tipp von Gerd).

In die Styroporbox (etwa in der Mitte) ein kleines Loch bohren und den Fühler hinein stecken.

Einen kleinen Würfel aus der Styroporbox ausschneiden (so groß, dass der Stecker von der Heizmatte durch passt). Den Stecker durch stecken und den ausgeschnittenen Styropor-Würfel wieder in die Öffnung klemmen. Den Stecker der Heizmatte in das Thermostat, das Thermostat in die Steckdose und es kann losgehen 😉