Spekulatius-Model

comp_CR_IMG_1811_Spekulatiusmodel

Sicher, es gibt heute im Fachhandel so praktische „Spekulatiusrollen“, mit denen rollt man einmal über den Teig und hat schöne Plätzchen…und das auch noch „abfallfrei“ (es bleiben keine Teigreste zwischen den Formen) – super!

Ich kann auch verstehen, dass viele das beim Backen von Plätzchen den alten Holzmodeln vorziehen. Geht viel schneller, keine Teigrest,die wieder verknetet und erneut ausgerollt werden müssen…

Aber so manche alte, traditionelle Art der Plätzchenherstellung hat schon etwas besonderes. Man fühlt sich an die eigene Kindheit erinnert: an das Plätzchen backen zusammen mit Muttern, das Ausrollen des Teiges auf dem alten Backbrett, an die weihnachtliche Stimmung, an die Vorfreude auf Weihnachten…und natürlich auch an das „Naschen vom Teig“, immer dann, wenn man glaubte, die Mutter sieht es nicht 🙂

An all das (und noch viele mehr) muss ich immer denken, wenn wir Spekulatius nach traditioneller Art mit den Holzmodeln formen. Es dauert zwar länger, aber genau das gibt einem noch mehr Zeit an die „gute, alte Zeit“ bzw. die Kindheit  zurückzudenken.

Manches Mal ist „das Alte“ zwar nicht das Praktischste aber das Schönere.

Die Model oben im Bild haben wir uns vor ein paar Jahren neu gekauft, die sind nicht aus „der guten alten Zeit“. Die „alten“ unserer Eltern sind leider verschwunden.

Kabeljauloins in Bierteig

comp_CR_CIMG6079_Kabeljauloins_in_Bierteig

Loins sind die schönsten und besten Stücke des Rückenfilets. Darüber hinaus haben sie noch den Vorteil, dass sie keine Gräten enthalten!!

Zutaten:

  • Bierteig siehe >> Rezept Bierteig
  • Kabeljauloins
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Mehl
  • Fett (Öl, Butter, Schmalz…) zum Braten

Zubereitung:

Das Filet portionieren; salzen und pfeffern; mit etwas Zitronensaft beträufeln.

In Mehl wenden; überschüssiges Mehl abklopfen.

Den Fisch beidseitig durch den Bierteig ziehen und in reichlich Fett bei guter Mittelhitze backen.

Den Fisch nur einmal wenden!! Erst wenn die Unterseite goldbraun gebacken ist wenden!!

Zweite Seite ebenfalls goldbraun backen – fertig.

Dazu passen Salzkartoffeln mit Petersilienbutter, Pommes, gebratenen Kartoffelscheiben oder Bratkartoffeln.

Flotte Lotte

comp_CR_CIMG4496_Flotte_Lotte

Die „Flotte Lotte“ ist ein Passiermühle/Passiergerät/Passiersieb (oder wie auch immer man sie nennen mag) zum, wie der Name schon sagt, zum Passieren von Obst, Gemüse, Kartoffeln u.v.m.

Wir verwenden sie häufig
zum Passieren von Beeren (um die kleine Kernchen los zu werden 🙂 )
oder um Tomaten zu pürieren
oder für Apfelmus/Apfelbrei
oder…

Zuckerthermometer

Nachdem wir jetzt schon sie viele Rezepte aus Anna’s Blog Himmlische Süßigkeiten nachgekocht haben, hier noch mal ein Bild von einem der wichtigsten Hilfsmittel wenn es um heißen Zucker/Karamell geht: Zuckerthermometer.

comp_CR_CIMG3260_Zuckerthermometer

Beim Karamellisieren von Zucker entscheiden oft einige wenige Grade zwischen „gut“ oder „bitter“, „Erfolg“ oder „Misserfolg“.

Deshalb ist die Anschaffung eines Zuckerthermometers durchaus empfehlenswert.

Wir haben uns schon vor langer Zeit ein Zuckerthermometer aus Glas zugelegt. Diese Teile sind nicht ganz billig und vor allem recht empfindlich. Dafür messen sie aber recht genau. Der Messbereich unseres recht von +10 bis 200 Grad.

Später dann haben wir uns ein elektronisches Thermometer zugelegt (über „ebay“, direkt aus Asien). Der Messbereich reicht von – 50 bis + 300 Grad. Gekostet hat es nur einen Bruchteil des Glasthermometers und Vergleichsmessungen ergaben, dass beide sehr ähnliche Werte ermitteln.

Außerdem kann man mit dem elektronischen Thermometer nicht nur Flüssigkeiten sondern auch fest Materialien messen. Wir nutzen es z. B. oft zur Ermittlung der Temperatur beim Kneten von Brot oder zur Bestimmung der Kerntemperatur von Fleisch…

…und jetzt nutzen wir fast nur noch das elektronische Thermometer.

 

Gärbox

Zur Herstellung von Brot und teilweise auch Kuchen (Hefekuchen), ist eine Gärbox ein toller Helfer.

Man kann die Temperatur sehr gut und genau regeln und die Luftfeuchtigkeit ist auch recht hoch, was dem Gärprozess zugute kommt.

Angeregt von der Gärbox bei Gerd Kellner (Ketex) und dank seiner Tipps, haben wir uns eine einfache aber effektive Gärbox selbst „gebaut“.

Eine Styroporbox (Grundfläche 60x40cm) haben wir uns bei Metro gekaut (ca. 8 Euro).
Dazu eine Terrarium-Heizmatte (für Geckos, Leguane u.ä.), Ca. 20 Watt Heizleistung reichen für eine Box dieser Größe vollkommen aus (ca. 20 Euro, Zoohandlung).
Darauf ein alter Grillrost, der bis dahin nur nutzlos im Keller stand. Allerdings sollte man metallische Gegenstände nicht direkt auf die Heizmatte stellen, deshalb haben wir aus dem Baumarkt ein paar Gummifüße (ca. 1 Euro) dazwischen gelegt.

Und das Wichtigste (und teuerste) bei der ganzen Sache: eine Universal Thermostat mit Fühler (ca. 40 Euro).

Ich habe den Hersteller/Händlernamen mit Absicht sichtbar gelassen. Wir haben lange gesucht aber nur bei Conrad etwas „Brauchbares“ gefunden (Dank dem Tipp von Gerd).

In die Styroporbox (etwa in der Mitte) ein kleines Loch bohren und den Fühler hinein stecken.

Einen kleinen Würfel aus der Styroporbox ausschneiden (so groß, dass der Stecker von der Heizmatte durch passt). Den Stecker durch stecken und den ausgeschnittenen Styropor-Würfel wieder in die Öffnung klemmen. Den Stecker der Heizmatte in das Thermostat, das Thermostat in die Steckdose und es kann losgehen 😉

Thermometer für Braten/Brot

Dieses Thermometer ist hervorragend geeignet um sowohl die Kerntemperatur bei Fleisch zu messen (und damit den Garpunkt zu bestimmen) als auch die Teigtempertatur bei der Brotherstellung zu bestimmen.

Wir haben es über dieses „bekannte Online Auktionshaus“ (ich will nicht unbedingt „Ebay“ schreiben) für wenige Euro gekauft (Neuware; kam aus Asien; Vesand hat zwar 3 Wochen gedauert, aber damit konnten wir leben).