Puten-Burger mit fruchtiger Currysauce, Mango und Frühlingszwiebeln

Freitagnachmittag, draußen regnet es, so richtig Lust noch „etwas Großes“ anzufangen hat man nicht, neigt eher dazu so ganz langsam das Wochenende einzuläuten, da kann man auch mal den Fernseher anschalten. Und, was sieht man da? Die ZDF-Küchenschlacht. Immer wieder freitags dürfen (müssen?) die Kandidaten dann ein Gericht kochen, welches vom Moderator der Sendung stammt. Dieses Mal kam es aus der Feder von Johann Lafer. Da es sich äußerst lecker anhörte und uns auf Anhieb gefallen hat, konnten wir natürlich nicht lange warten und mussten es, wenn auch mit ein paar kleinen Änderungen hie und da, nachbauen.
Hat sich gelohnt! Es war super lecker!!

Zutaten für 2 Burger

Hamburger-Brötchen:

Patties:

  • 400 g Putenbrust/-schnitzel (Anmerkung: 300 g hätten auch gereicht)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Hoisin-Sauce
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 EL glatte Petersilie, gehackt (im Original Koriander)
  • 2 EL Teriyaki-Sauce
  • 1 EL Butterschmalz

Currysauce:

  • 75 ml Vollmilch
  • 1 1/2 TL Dijon-Senf
  • 1/4 TL Kurkuma, gemahlen
  • 130 ml Sonnenblumenöl
  • 40 g Joghurt, 10 % Fett
  • 1 TL Currypulver
  • Salz
  • Cayenne Pfeffer
  • 1 Limette, Saft
  • „restliche Mangoabschnitte“ – siehe unten

Garnitur:

  • 1 kleine Mango
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 3 Blätter Salat, wir: Eisbergsalat

Zubereitung

Hamburger-Brötchen:

Zubereitung siehe >>> hier <<<

Garnitur:

Vom Ablauf her bietet es sich an, mit der „Garnitur“ anzufangen 🙂

Die Mango schälen und entlang des Kerns die beiden Filets vom Stein lösen.
Von den Innenseiten (große Fläche) nur 2 oder 4 – abhängig von der Größe der Filets – ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Das restliche Fruchtfleisch für die Currysauce beiseitestellen.

Die Frühlingszwiebel in 3 bis 4 mm Ringe schneiden.

Die Salatblätter in 1 cm Streifen schneiden.

Currysauce:

Zunächst eine „Mayonnaise ohne Ei“ herstellen, dazu Milch, Limettensaft, Kurkuma und Dijon-Senf in einen schmalen, hohen Becher (Messbecher) geben.
Mit dem „Zauberstab“ (Schneidstab) 3 bis 4 Sekunden mixen.
Nun unter Mixen bei höchster Stufe das Öl langsam, in dünnem Strahl in die Milch laufen lassen, dabei den Zauberstab langsam in der Masse hoch und runter bewegen.

Die Mayonnaise nun mit Currypulver, Cayenne Pfeffer und Salz würzen.
Zunächst nur gut die Hälfte des Limettensafts dazu geben.
Das restliche Mango-Fruchtfleisch – oder, wie wir, nur einen Teil davon, je nach Größe der Mango – in Würfel (1cm) schneiden und zur Mayonnaise geben.
Das Joghurt ebenfalls dazu geben und alles gut verrühren.

Abschmecken, falls erforderlich weiteren Limettensaft dazu geben.

Patties:

Putenfleisch würfeln (1 bis 1 1/2 cm), mit einem Mixbecher o.ä. nicht zu fein mixen.
Das Fleisch soll danach eher wie feines „Pulled Pork“ aussehen, als wie eine Farce!

Das Fleisch mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und der Hoisin-Sauce würzen.
Die gehackte Petersilie dazu geben und alles gründlich mischen/“kneten“, bis die Masse eine gute Bindung hat.
Zwei Patties daraus formen, diese sollte nicht dicker als 1 1/2 cm sein.

„Endmontage“:

Die Hamburger Brötchen halbieren und entweder in einer trockenen Pfanne oder aber im Toaster rösten.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen.
Bei guter Mittelhitze die Patties ca. 4 Minuten braten, sie sollten schon etwas Farbe angenommen haben, dann wenden und weitere ca. 4 Minuten braten.

In der Zwischenzeit auf die Unterteile der Hamburger Brötchen einen „ordentlichen Löffel“ der Currysauce geben und verteilen.
Darauf etwas von den Frühlingszwiebeln geben.

Alles mit Salatstreifen belegen.

Nach den ca. 8 Minuten Bratzeit die Pfanne vom Herd nehmen und die Teriyaki-Sauce hineingeben.
Die Patties darin schwenken bis sie ordentlich Farbe angenommen haben bzw. schön glasiert sind, wenden und wieder schwenken bis sie schön glänzen.
Die Patties auf den Salat setzen.

Mit Mangoscheiben belegen und nochmals etwas von den Frühlingszwiebeln darauf verteilen.

Wer mag, kann auch auf das Oberteile der Brötchen noch etwas von der Currysauce geben.

Wir haben darauf verzichtet und lieber noch etwas von der Sauce dazu gegessen – so war „die ganze Angelegenheit nicht ganz so rutschig“. 🙂

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