Walnusstorte mit Buttercreme

Zugegeben, der erste Versuch war „nicht das Gelbe vom Ei“, aber dank des Rates von Martin Schönleben (Café Schönleben) hat es beim zweiten Versuch besser geklappt.
@ Martin, vielen Dank für die Unterstützung.

Zutaten für eine 26-er Torte

Insgesamt werden 5 Eier benötigt, wir haben Eier der Gewichtsklasse „L“ verwendet.
Man benötigt zwei 26-er Springformen!!

Teig:

  • 300 g Weizenmehl Typ 405
  • 150 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 4 Eigelbe
  • 1/2 Pck. Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker

zum Bestreichen:

  • 225 g schwarze Johannisbeermarmelade

Eischneehaube:

  • 5 Eiweiße
  • 325 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 10 g Speisestärke
  • 150 g Walnusskerne

Buttercreme:

  • 350 ml Milch
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 120 g Butter, zimmerwarm; wer es „fetter“ mag, kann auch mehr Butter verwenden.

Zubereitung

Teig:

Den Boden der Springformen mit Backpapier bespannen, die Ränder (1 cm hoch reicht!) einfetten.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten, geschmeidigen Knetteig verarbeiten.

Teig halbieren, jede Hälfte etwa in Größe der Springform ausrollen, dann in die Springform geben und gleichmäßig „ausrollen“/verteilen.

Nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, in der Backform belassen und abkühlen lassen.

Buttercreme I:

Das Puddingpulver mit einem EL Zucker und 5 bis 6 EL Milch verrühren.
Restliche Milch, restlichen Zucker und Salz in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
Das angerührte Puddingpulver in die kochende Milch rühren; kurz aufkochen lassen; vom Herd nehmen.
Direkt auf die Oberfläche des noch heißen Puddings ein Stück Frischhaltefolie legen, damit dieser keine Haut zieht.
Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Eischneehaube:

Backofen auf 220 Grad Oberhitze vorheizen.

Die Eiweiße zusammen mit der Prise Salz in eine Schüssel geben.
Zunächst die Eiweiße 5 Minuten mit dem „Schneebesen“ auf kleiner Stufe schlagen.
Dann die „Drehzahl“ langsam erhöhen, so dass nach etwa 20 Minuten die höchste Stufe erreicht ist.
Nun beginnen den Zucker langsam einrieseln zu lassen, dauert ca. 5 Minuten.
Danach die Speisestäre über den Eischnee sieben und unterheben.

Nun erst die beiden gebackenen Böden mit der Schwarzen Johannisbeermarmelade bestreichen.
Darauf dann jeweils die Hälfte des Eischnees geben und glatt streichen.

Die Walnüsse mittelgrob hacken und auf den beiden Eischneehauben verteilen.

Die so vorbereiteten Böden nun nacheinander im oberen Drittel des Backofens kurz bräunen; dauert je nach Einschubhöhe 4 bis 8 Minuten.

Am besten beim Ofen bleiben und schauen, wann die Oberfläche schön braun ist!!

Formen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen – am besten über Nacht.

Die beiden Kuchen aus den Formen nehmen.

Buttercreme II:

Das Eigelb zum Pudding geben und alles zu einer cremigen Masse verrühren.

Die Butter mit dem Schneebesen cremig rühren.
Löffelweise die Butter unter den Pudding rühren.
Wichtig: die Butter muss die gleiche Temperatur haben wie der Pudding!
Creme in einem Spritzbeutel füllen.

Nun auf einem Boden/Kuchen kreisförmig die Buttercreme auf die gesamte Oberfläche spritzen.
Den anderen Boden/Kuchen darauf setzen und vorsichtig leicht andrücken.

Am besten den Kuchen noch ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen.

4 Gedanken zu “Walnusstorte mit Buttercreme

  1. Barbara Furthmüller 25. März 2021 / 11:06

    Das klingt interessant – Mürbeteig, Frucht, Baiser. Dann die klassisch deutsche Buttercreme dazu, und Walnüsse. Gehaltvoll, aber sicherlich sehr gut.

    Mich erinnerte es ein wenig an eine Torte, die ich letztes Jahr gemacht hatte, die hat 2 x Rührteig in 2 Formen, die auch jeweils mit Baiser bedeckt gebacken werden.
    Falls Ihr Lust habt, die nachzubacken:
    https://barbaras-spielwiese.blogspot.com/2020/06/hannchen-jensen-torte-mit-rhabarber.html

    Euer Rezept hier nehme ich mir auf jeden Fall mit. Ich suche ja immer Rezepte mit Walnüssen.

  2. Karin Anderson 28. März 2021 / 1:21

    Die Torte sieht wirklich zum Anbeissen aus! Mal ganz neugierig gefragt – was ging denn beim ersten Versuch daneben?

    • cahama 28. März 2021 / 7:02

      Gem. Originalrezept wird der Boden gebacken, dann kommt die Marmelade und der Eischnee drauf, das wird dann nochmals gebacken. Dabei ist der Eischnee/Baiser aber „geschnorrt“ (hat sich zusammen gezogen und ringsum fehlten 2 cm. Und „in sich“ ist er Eischnee auch zusammen gefallen und war mehr eine Marchmellow-Masse denn Eischnee/Baiser.

      • Karin Anderson 28. März 2021 / 14:31

        Das kann ich mir gut vorstellen!

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