Schinken-Käse-Plätzchen

Nachdem wir uns vor einigen Tagen an den guten, alten „Champignon-Plätzchen“ versucht haben und diese sowohl bei uns, wie auch bei unseren Lesern sehr gut ankamen, haben wir uns heute an die andere Variante der „Plätzchen“, die mit Schinken und Käse gefüllten gewagt.

Zutaten für 8 „Plätzchen“ à 15 cm Durchmesser

Teig:

  • 260 ml Milch, 3,5% Fett
  • 30 g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 260 g Weizenmehl Typ 550

Füllung:

  • 1/2 EL Butter
  • 1/2 Zwiebel
  • 200 g Schmelzkäse „Creme“
  • 150 g gekochter Schinken, wir: gekochter Schinken „Französische Art“; ohne Schwarte
  • 100 g Schmand
  • 120 g Emmentaler Käse
  • 20 g Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Kräuterbuttergewürz
  • 1 EL gehackte Petersilie

extra:

  • 2 Eiweiß
  • Paniermehl/Semmelbrösel
  • reichlich Fett zum Braten; wir: 1/2 Butterschmalz und 1/2 Butter

Zubereitung

Teig I:

Milch, Salz und Butter in einen Topf geben, unter Rühren zum Kochen bringen.
Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen und das Mehl „auf einmal“ in die Milch geben.
Sofort mit dem Kochlöffel rühren/kneten bis eine glatte Masse entstanden ist – ca. 1/2 Minuten.
Luftdicht verpackt auskühlen lassen.

Füllung:

Zwiebel fein würfeln.
Emmentaler in Würfel schneiden.
Gekochten Schinken in Stücke (~ 1 x 2 cm) schneiden.

In einer Pfanne die Butter erhitzen.
Die Zwiebeln darin glasig dünsten.
Schmelzkäse dazu geben und erhitzen/verrühren.
Schmand und Emmentaler in die Pfanne geben und alles verrühren bis der Käse geschmolzen ist.
Petersilie und Kräuterbuttergewürz dazu geben, kräftig mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
So viel Semmelbrösel dazu geben, dass die Masse etwas sämiger wird, bei uns waren das 20 g.
Vom Herd nehmen und alles gründlich verrühren.
Abkühlen lassen.

Teig II:

Die Arbeitsfläche hauchdünn mit Mehl bestäuben, den Teig darauf geben und kneten bis er glatt und geschmeidig ist.
Den Teig dünn ausrollen und 8 Kreise à 15 cm Durchmesser ausstechen.

Wir haben den Teig zunächst zu einem Rechteck von gut 30 x 45 cm ausgerollt und 6 Kreise ausgestochen.
Den übrigen Teig nochmals knetet und erneut ausgerollt, zu einem Rechteck von gut 15 x 30 cm und daraus 2 weitere Kreise ausgestochen. So verblieb nur ein minimaler Teigrest.

Marriage:

Auf jeden Teigkreis nun mittig 1/8 der Füllung geben.
Die Teigränder ca. 1 bis 1 1/2 cm breit dünn mit Eiweiß einstreichen.

Wir haben uns, wie man auf dem Bild erkennen kann, für das Ausstechen und Füllen der Champignon-Plätzchen unserer Teigformer bedient.
Damit ist das Formen/Füllen kinderleicht.

Nun jeweils eine Teighälfte über die Füllung schlagen, dabei darauf achten, dass möglichst keine Luft mit eingeschlossen wird. Die Teigränder gut andrücken, evtl. mit einer Gabel andrücken.

Das restliche Eiweiß gut verquirlen.
Paniermehl/Semmelbrösel in einen zweiten Teller geben.

Reichlich Fett, wir halb Butterschmal und halb Butter, in einer Pfanne erhitzen.

Die Schinken-Käse-Plätzchen nun erst gründlich im verquirlten Eiweiß und danach im Paniermehl wenden.

In der Pfanne mit „reichlich“ Fett bei starker Mittelhitze zunächst von einer Seite goldgelb braten, dann wenden und von der zweiten Seite ebenfalls goldgelb braten – dauerte bei uns je Seite ca. 4 – 5 Minuten.

Aus der Pfanne nehmen, kurz zum Entfetten auf Küchenkrepp geben.

Guten Appetit!

4 Gedanken zu “Schinken-Käse-Plätzchen

    • cahama 17. März 2021 / 11:14

      Danke. Das freut uns, wenn es dir/euch gefällt!

  1. Nicole 18. März 2021 / 11:02

    Toll, dass ihr euch da auch ran gewagt habt 👍
    Meint ihr, dass man die Plätzchen auch einfrieren kann, wie die Originalen als Vorrat für den kleinen Hunger zwischendurch?

    • cahama 18. März 2021 / 12:45

      Du stellst Fragen… 🙂
      Wir haben es noch nicht probiert, aber wenn, dann entweder roh und ohne Panierung (!) einfrieren; antauen lassen, dann mit Eiweiß einpinseln, in Semmelbröseln wenden und in reichlich Fett backen
      oder mit Panierung kurz im Fett backen und halbfertig einfrieren.
      Aber: wir haben nicht alle Plätzchen am ersten Tag geschafft und haben ein paar am nächsten Tag warm gemacht, da war der Pfannkuchenteig doch etwas „aufgeweicht“.
      Falls du es ausprobieren solltest, wäre es nett, wenn du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt.
      LG Harald

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