Berliner Pfannkuchen

Schnell noch mal, bevor Karneval/Fasching/Fassenacht rum ist, unsere geliebten Kreppel, äh nein, heute keine Kreppel, heute gibt es Berliner Pfannkuchen, backen.
Warum es heute Berliner Pfannkuchen und keine Kreppel gibt? Ganz einfach, weil wir dieses Rezept beim lieben Wolfgang Süpke (Bäcker Süpke) gefunden haben und wenn er sie Berliner Pfannkuchen nennt, dann heißen sie bei uns auch so!
@ Vielen Dank Wolfgang für das tolle Rezept, diese Berliner Pfannkuchen schmecken uns genauso gut, wie deine „Kameruner“!

Zutaten für 12 Stück

Hefestück:

  • 250 g Weizenmehl Typ 405
  • 175 ml Vollmilch 3,5%
  • 40 g Frischhefe

Hauptteig:

  • Hefestück
  • 250 g Weizenmehl Typ 405
  • 75 g Butter, kalt
  • 50 g Zucker
  • 7,5 g Salz
  • 50 g Ei = 1 Ei Gr. „M“
  • 50 g Eigelb = 3 Eigelb Gr. „L“

außerdem:

  • 1 kg Frittierfett

Zubereitung

Hefestück:

Die Zutaten für das Hefestück zu einem glatten, relativ festen Teig verkneten. Abgedeckt bei 26 – 28 Grad (Mikrowelle mit angelehnter Tür) 45 bis 60 Minuten gehen lassen.

Hauptteig:

Das Hefestück sowie alle anderen Zutaten in die Knetschüssel geben. Den Teig bei kleiner Stufe 10 Minuten kneten, es soll eine Teigtemperatur von 24 Grad erreicht werden. Den relativ festen Teig zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel setzen und abgedeckt bei Raumtemperatur 15 Minuten gehen lassen. Danach eine Runde stretch&fold einlegen, den Teig weitere 15 Minuten gehen lassen, noch einmal stretch&fold und den Teig wiederum 10 Minuten gehen lassen.
Jetzt werden Teigstücke zu 80 g abgewogen, rund geschliffen (wie bei Brötchen), etwas flach gedrückt (es ist fast kein weiteres Mehl zum Arbeiten notwendig) und mit genügend Abstand auf ein bemehltes Handtuch gesetzt.

Sind alle Teiglinge auf dem Handtuch versammelt alles mit einem weiteren Handtuch abdecken.

Die Teiglinge nun 45 bis 60 Minuten gehen lassen.

In einem kleinen Topf das Fett auf 150 bis 160 Grad erhitzen.

Die Teiglinge nacheinander im heißen Fett ausbacken. Dazu einen Teigling vorsichtig in das Fett setzen (er sollte jetzt schwimmen) und darauf achten, dass kein Fett auf die Oberseite des Teiglings schwappt. Einen Glasdeckel auflegen. Ist die Unterseite hellbraun gebacken – aus dem Fett rund um den Pfannkuchen steigen keine Bläschen mehr auf, nach ca. 1 1/2 Minuten – den Teigling wenden.

Nun ohne Glasdeckel die zweite Seite hellbraun backen – ca. 1 Minute. Danach nochmals wenden und die erste Seite erneut ca. 30 Sekunden backen, wieder wenden und die zweite Seite ebenfalls 30 Sekunden backen.
Hat der Pfannkuchen einen schönen „weißen Kragen“ bekommen, den Pfannkuchen für 10 Sekunden mit der Schaumkelle ins Fett drücken damit der „Kragen“ ebenfalls gebacken ist und später nicht zusammenfallen kann.
Die Pfannkuchen aus dem Fett nehmen und auf eine mit Küchenkrepp ausgelegte Fläche legen.

Noch heiß mit Puderzucker bestreuen.

Luftig, locker. leicht und vor allem LECKER!

4 Gedanken zu “Berliner Pfannkuchen

    • cahama 15. Februar 2021 / 14:39

      Beide sind gut. Im direkten Vergleich würde ich die Berliner Pfannkuchen vorziehen, nicht nur wegen des Geschmacks, sie sind auch viel schneller gemacht.

  1. Matthias 21. Februar 2021 / 13:20

    Hallo nach Frankfurt,

    ich habe eine vielleicht nicht ganz uninteressante Ergänzung.
    Obiges Rezept habe ich (mit doppelter Menge) zubereitet und nach der Stückgare der Teiglinge diese im Kühlschrank abgedeckt bei 5 °C „schlafen gelegt“ bis zum nächsten Tag.
    diese solchermaßen ausgeschlafenen Teiglinge ließen sich -sie waren etwas steif durch die Kälte- ganz hervorragend direkt frittieren – die Porung war herrlich gleichmäßig und der Trieb etwas höher – die Berliner wurden etwas dicker, der Kragen mit 5-10 mm noch schöner.

    Die noch im Kühlschrank verbliebenen 6 Teiglinge habe ich dann eingefroren – ich wollte ausprobieren, ob sie in diesem Zustand ins Koma versetzt später „spontan“ in der Fritteuse zum Leben erweckt werden können.
    Und, ja, es geht: Gleichwohl muss man sie im Kühlschrank über Nacht auftauen – dann ist das Ergebnis genau so, wie oben beschrieben.

    Beste Grüße!
    Matthias

    • cahama 22. Februar 2021 / 6:39

      Hallo Matthias,
      danke für dein Feedback.
      Das mit der „über-Nacht-Gare“ ist eine interessante Idee, das werden wir auch mal ausprobieren.
      Aber jetzt ist bei uns traditionell die Kreppelsaison rum. Müssen wir also für nächstes Jahr vormerken.
      Viele Grüße
      Harald

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