Kürbis-Risotto vom Kamokamo-Kürbis mit gebratenem Steinpilz

Es hat sich ja mittlerweile rumgesprochen, dass wir „bekehrt“ sind. Von echten Risotto-Muffeln zu dessen Liebhabern.
Da wir noch einen Rest Kamokamo-Kürbis übrig hatten und im Wald auf Prachtexemplare vom Steinpilz gestoßen waren, da bot es sich doch an…

Zutaten für 2 Personen

Kürbis-Risotto:

  • 1 EL Olivenöl
  • 125 g gegartes Fruchtfleisch vom Kamokamo-Kürbis *)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Peperoni; wir: Peperoni „Tip“
  • 180 g Risottoreis
  • 50 ml Weißwein, trocken; wir:  Silvaner
  • ca. 600 ml Brühe; wir: Geflügelbrühe
  • 25 g Butter
  • 30 g Parmesan, fein gerieben
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Steinpilze:

  • Steinpilz(e) in Scheiben (ca. 5 mm dick)
  • 1/2 EL Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gerieben

außerdem:

  • 1 – 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

*) wir haben 1 Kamokamo-Kürbis „geschlachtet“ und unsere so beliebten Kürbis-Gnocchi zu machen, brauchten aber nicht den gesamten Kürbis dafür. Wir haben aber trotzdem den gesamten Kürbis in Spalten geschnitten und im Backofen gegart. Was wir dann an Fruchtfleisch nicht für die Gnocchi benötigt haben, wanderte hier ins Risotto.

Zubereitung

Kürbis-Risotto:

Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
Peperoni halbieren, Scheidewände und Kerne entfernen, fein würfeln.
Das gegarte Fruchtfleisch der Kürbis grob würfeln.
Brühe erhitzen.

Olivenöl  in einem Topf erhitzen, Zwiebel zufügen, bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
Knoblauch und Peperoni zufügen und 1 Minute mit dünsten.
Den Reis zufügen, rühren bis sämtliche Reiskörner mit Fett überzogen sind.
Mit dem Wein ablöschen, diesen vollständig verkochen lassen.
Kürbisfleisch dazu geben.
Nach und nach die Brühe zugießen, immer wieder „unterrühren – einkochen lassen – unterrühren – einkochen…

Es sollte immer „etwas“ Brühe im Topf sein, aber nie viel; das Risotto sollte immer sanft köcheln.

Steinpilze:

Diese Scheiben haben wir aus dem „geputzten“ Hut eines „kapitalen Steinpilzes“ geschnitten.

Etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit des Risottos in einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Steinpilzscheiben darin bei starker Hitze braten.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

„Endmontage“:

Nach 22 bis 25 Minuten sollte der Reis bissfest gegart, das Kürbisfruchtfleisch vollständig zerfallen und das Risotto cremig-flüssig sein.

Butter und Käse unterrühren, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Risotto auf heißen Tellern anrichten, mit Parmesan bestreuen, schwarzen Pfeffer darüber mahlen, Steinpilze dazu geben und servieren.

2 Gedanken zu “Kürbis-Risotto vom Kamokamo-Kürbis mit gebratenem Steinpilz

    • cahama 9. November 2020 / 11:58

      Schau mal hier:
      https://deaflora.de/Shop/Kuerbis/Kuerbis-Kamo-Kamo.html?language=de
      Man beachte den Satz: „Mir kommt er wie eine kleine Ausgabe von Tonda Padana vor,“ 🙂
      Oder hier ein Zitat aus „Samenhaus.de“: „Kamo-Kamo‘ kommt aus Neuseeland und wird auch ‚Maori Squash‘ genannt. Es ist nicht ganz klar, wie der Kürbis dort gelandet ist, aber es heißt, dass spanische Missionare im 18. Jahrhundert Samen verschiedener Kürbissorten, Mais, Melone und Kartoffeln nach Tahiti brachten. Die Samen / Früchte sollten von dort nach Neuseeland verschifft worden sein. Die Maori sollen den Anbau von Kürbis gemeistert haben und so entstand Kamo-Kamo. Diese kleine Frucht aus der Familie ‚Tonda Padana‘ kann in einem sehr jungen Stadium mit Haut und Haut gegessen werden…“

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