Kürbisgnocchi vom Kamokamo-Kürbis mit pikanter Walnussbutter

Wir haben dieses Jahr erstmals Kamokamo-Kürbis im Garten angebaut.
Aber garantiert nicht das letzte Mal!
Die Erträge sind „gigantisch“. Von einer Pflanze über 20 Kürbisse, die alle zwischen 1 und 1,7 Kilo schwer waren.
Und dann das Beste: diese Kürbisse schmecken auch noch ausgezeichnet!
Einziger kleiner Nachteil: die Schale ist hart und gefurcht, man kann den Kürbis praktisch nicht schälen, man muss ihn im Backofen in Spalten garen und dann das Fruchtfleisch von den Schalen herunter schneiden. 

Zutaten für 3 Personen

Kürbisgnocchi:

  • 600 g Kamokamo-Kürbis
  • 190 g Kartoffeln, mehlig kochend
  • 4 EL Maisgrieß
  • 110 g Speisestärke (Kartoffelmehl)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Eigelb von einem Ei Gr. „S“
  • 2 EL frisch geriebenen Parmesan
  • Muskat
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Walnussbutter:

  • 70 g Walnüsse
  • 1 Peperoni (scharf)
  • 50 g Butter
  • 2 1/2 EL gehackte Petersilie
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Kürbis halbieren, Kerne und das weiche Innere entfernen.

Schnittkanten leicht mit Öl bestreichen und mit der Schnittkante auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze garen. Die Gardauer ist abhängig von der Größe des Kürbisses. Unser Kürbis hatte 1,2 kg und es dauerte 17 Minuten bis er weich war.
Ob er weich ist oder nicht, merkt man am Widerstand beim Einstechen mit einem Zahnstocher ins Fruchtfleisch: zeigt es praktisch keinen Widerstand ist es gar.
Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Während der Kürbis im Ofen ist, die Kartoffeln als Pellkartoffeln in Salzwasser gar kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Schale entfernen und durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken.

Kürbis aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Dann das Fruchtfleisch von den Schalen herunter schneiden und ebenfalls durch die Kartoffelpresse drücken.

Knoblauch würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken; zusammen mit Maisgrieß, Speisestärke, Eigelb, frisch geriebenen Parmesan, frisch geriebener Muskatnuss, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer dazu geben.

Mit einem Holzkochlöffel (oder den Fingern) nun alles gut verkneten – nicht zu lange kneten!! Nur so lange, dass alles gut vermischt ist.

Die Konsistenz des Teiges sollte leicht (!) klebrig, aber gut formbar sein!

Abhängig von der Kartoffelsorte und der Jahreszeit ist der Wassergehalt der Kartoffeln höher (Herbst) oder niedriger (Winter, Frühjahr). Sollte der Teig mit den o. g. Mengen noch zu klebrig sein, noch zusätzliche Speisestärke einarbeiten!

Den Teig abgedeckt mind. 30 Minuten ruhen lassen – damit der Maisgrieß quellen kann.

In der Zwischenzeit die Walnüsse hacken – grob oder fein, nach Belieben.
Die Peperoni halbieren, Kerne und Scheidewände entfernen, fein würfeln.

In einer Pfanne – trocken, ohne Fett – die gehackten Walnüsse leicht rösten. Die Butter, Peperoni und eine Prise Salz dazu geben; warm stellen.

Salzwasser (Meersalz) erhitzen.

Arbeitsfläche mit Speisestärke bemehlen. Aus dem Teig tennisballgroße Stücke abstechen. Diese zu Rollen von etwa 2 1/2 cm Durchmesser verarbeiten. Darauf achten, dass die Stellen, an der die Rollen zu liegen kommen, gut bemehlt sind!

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Archivfoto

Von den Rollen nun ca. 2 cm breite Stück abschneiden, mit der Gabel leicht andrücken.

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Archivfoto

In das kochende Salzwasser geben.
Die Gnocchi sinken zu Boden; wenn sie wieder an die Oberfläche kommen, sind sie gar.

Zwischenzeitlich die Walnussbutter wieder erhitzen.

Die Gnocchi mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen, in die Walnussbutter geben und vorsichtig darin schwenken.

Sind alle Gnocchi in der Pfanne, die gehackte Petersilie darüber streuen, nochmals kurz schwenken.

Auf Tellern anrichten und servieren.

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