Nashi-Tarte-Tatin

Nashis sind ja ein tolles Obst: frisch, knackig, saftig, süß…aber leider halten sie sich nicht sehr lange. Da wir sie gerade geerntet haben, müssen sie nun relativ schnell verarbeitet werden. Also „opfern“ wir uns…

Nicht über die Bilder wundern: die Rezeptangaben sind für eine 24-er Form, wir haben 2 kleinere Formen verwendet.

Zutaten (Tarteform 24 cm Durchmesser)

Blätterteig:

  • 150 g Mehl
  • 150 g Quark; wir Speisequark mit 20% Fett
  • 150 g kalte Butter
  • 3/4 TL Salz

Belag:

  • 3 bis 4 Nashi
  • 20 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 25 g Mandelblättchen

Zubereitung

Blätterteig:

Mehl, Quark und Salz in eine Schüssel geben; Butter in kleine Würfel schneiden. Alles entweder in der Küchenmaschine in 1 bis 1 1/2 Minuten auf mittlerer Stufe oder von Hand in 2 bis 2 1/2 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig noch etwas kleben, leicht bemehlen. In einen Gefrierbeutel o. ä. geben und für mind. 30 Min. in den Kühlschrank legen.

Belag:

Die Backform „dick“ mit der Butter ausstreichen – die 20 g sollen dabei aufgebraucht werden. Den Zucker auf den Boden der Backform streuen.
Die Mandelblättchen und den Kardamom in der Form verteilen.

Nashis schälen; vierteln; Kerngehäuse, Blüten- und Stielansatz entfernen.
Auf der runden Seite die Nashis 4- bis 5-mal längs einschneiden.
Mit der runden Seite nach unten in die Form setzen.

Wir haben für die Zubereitung der Tarte eine Glasbackform verwendet, deshalb konnten wir diese für das karamellisieren des Zuckers und das Vorgaren der Früchte in die Mikrowelle stellen!
Bei Verwendung einer Metallbackform muss dies im Backofen geschehen!
Die Form dann bei 200 Grad Ober-/Unterhitze in den Backofen geben und backen bis die Früchte beginnen weich zu werden. Mit einem Zahnstocher Gargrad prüfen.

Wir haben nun die Glasbackform für 4 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle gegeben – bis die Nashis beginnen weich zu werden.

Den Teig auf einem Blatt Backpapier rund ausrollen – Größe etwa 2 cm größer als der Durchmesser der Backform.

Den Teig mithilfe des Backpapiers kopfüber auf die Form stürzen.
Dien überstehenden Teig seitlich nach unten in die Form stecken.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 25 bis 30 Minuten backen – bis die Oberfläche hellbraun ist.

Kurz abkühlen lassen, dann einen Teller über die Tarteform legen und diesen samt Tarteform „stürzen“/umdrehen.
Tarteform entfernen.

Die Tarte schmeckt sowohl lauwarm als auch kalt!

2 Gedanken zu “Nashi-Tarte-Tatin

  1. Barbara (Barbaras Spielwiese) 17. August 2020 / 5:11

    Tarte Tatin ist immer eine gute Idee. Wir hatten auch lange Zeit einen Nashi-Baum – der teils sehr viel getragen hat. Schade, dass die Früchte nicht lagerfähig sind, vom Geschmack und der Konsistenz her sind sie nämlich wirklich ein Gedicht.

    • cahama 17. August 2020 / 11:02

      Ja, wir mögen die Nashis auch sehr gerne, aber das Problem der Lagerung…deshalb gibt es bei uns (und den Nachbarn 🙂 ) derzeit viel mit Nashi.
      Viele Grüße
      Carmen und Harald

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