Rostbratwürstchen „Nürnberger Art“ – DIY

Wo wir doch schon mal dabei waren neue Wurstsorten zu erproben, da haben wir uns auch gleich noch an eine Sorte gewagt, die schon länger auf der „To-Do-Liste“ steht, die Rostbratwürstchen „Nürnberger Art“.
Bei der Suche nach entsprechenden Rezepten fiel uns auf, dass es wohl zwei Lagen gibt, die, die sie mit und die anderen, die sie ohne Zwiebeln machen. Wir haben uns für die Variante mit Zwiebeln entschieden und sind auch sehr froh darüber, denn so schmeckt sie uns richtig gut!

Zutaten

Fleisch:

  • 1.100 g Schweinenacken
  • 700 g Schweinebauch, mager
  • 200 g Rückenspeck

Gewürze je kg Fleisch:

  • 3 g Majoran
  • 0,5 g Macis, gemahlen
  • 3,4 g weißer Pfeffer, gemahlen
  • 18 g Salz
  • 20 g Zwiebeln
  • 0,5 g Piment, gemahlen
  • 0,75 g Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1,5 g Ingwer, gemahlen
  • 2,5 g Kutterhilfsmittel

außerdem:

  • Schafseitling, Kal. 15/16

Zubereitung:

Zwiebel zusammen mit dem Schulterfleisch und dem Speck durch die 3 mm-Scheibe des Fleischwolfes mahlen.
Bauch durch die 4,5 mm-Scheibe mahlen.

Fleisch und die Gewürze gründlich mischen.
In die vorbereiteten Därme füllen, auf etwa 8 bis 9 cm abdrehen.

Der Jahreszeit entsprechend haben wir die Würstchen gegrillt.

In der Heimat der Würstchen gehören nur 3 Würstchen aufs Brötchen…wir waren aber großzügig (klingt besser als „verfressen“).

Bisschen Senf drauf…

Deckel zu und…

4 Gedanken zu “Rostbratwürstchen „Nürnberger Art“ – DIY

    • cahama 6. Juli 2020 / 12:38

      Danke!
      Die waren auch echt lecker.
      Leider haben wir, da erster Versuch, nicht so viele gemacht.
      Aber jetzt wissen wir ja, wie es geht 🙂

  1. Andreas Frank 6. Juli 2020 / 11:40

    Wozu braucht man Kutterhilfsmittel?
    Für die Bindung des Bräts? Reicht da kräftiges Kneten nicht aus? Was sind die Vorteile?

    • cahama 6. Juli 2020 / 13:50

      Hallo Andreas,
      das Kutterhilfsmittel sorgt dafür, dass sich „Wasser“ (Fleischsaft) und Fett besser verbinden und eine stabile Emulsion ergeben. So tritt später beim Braten/Grillen weniger Flüssigkeit aus und die Würste bleiben saftiger.
      Man kann anstelle von Kutterhilfsmittel auch Eier verwenden, geht genau so gut, aber dann hat man das Risiko mit den Salmonellen.

      LG
      Harald

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.