Lammragout „provenzalisch“

Die Zeit, wo es noch nicht so warm/heiß ist, kann man hervorragend für Schmorgerichte nutzen, so hat sie, diese Zeit, auch eine gute Seite 🙂

Zutaten:

  • 750 g Lammhals/-nacken mit Knochen
  • 100 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 1/2 TL Kräuter de Provence
  • 1/4 TL Piment, gemahlen
  • 1 TL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Lorbeerblatt
  • Olivenöl, mild
  • 375 ml Rotwein, trocken – das „darf“ ruhig ein kräftiger Rotwein sein!
  • 250 ml Wasser
  • 1 EL Mehl

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch grob hacken.

Das Olivenöl in einem Schmortopf (möglichst Gusseisen) erhitzen.
Den Lammhals/-nacken darin rundum braun anbraten; heraus nehmen und warm stellen.
Die Zwiebeln in den Topf geben und glasig dünsten, dann Knoblauch und Tomatenmark dazu geben und braten bis die Zwiebeln Farbe annehmen.
Das Mehl darüber stäuben und hellbraun rösten.
Mit dem Rotwein und Wasser ablöschen.
Mit Kräuter de Provence, Piment Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, Lorbeerblatt dazu geben.
Alles wieder zum Kochen bringen, Fleisch hinein geben, Deckel auflegen.
Die Hitze soweit reduzieren, dass es nur noch ganz leicht köchelt.

3 Stunden sanft köcheln lassen; evtl. verkochte Flüssigkeit durch Wasser ergänzen.

Nach diesen 3 Stunden sollte das Fleisch so weich sein, dass es quasi „von alleine“ vom Knochen abfällt, falls nicht, noch etwas weiter kochen lassen.

Das Fleisch aus dem Topf nehmen, vom Knochen lösen und klein schneiden – soweit überhaupt noch erforderlich 🙂

Wer mag, kann nun, bevor das Fleisch zurück in den Topf kommt, die Sauce passieren oder aber mit den „Zauberstab“ (Schneidstab) fein pürieren – vorher aber das Lorbeerblatt entfernen!
Wir haben darauf verzichtet, da aufgrund der langen Schmorzeit sowieso fast alles „zerfallen“ war.

Das Fleisch zurück in den Topf geben und offen noch so lange köcheln lassen, bis die Sauce die gewünschte Sämigkeit hat.

Bei uns gab es dieses Lammragout zu „Trenette“ und „Pikante Schwertbohnen in Tomatensauce“ (nicht im Bild).

Ein Gedanke zu “Lammragout „provenzalisch“

  1. Schnippelboy 30. Mai 2019 / 5:48

    Ja, Mai und Juni sind auch ohne Schmorgerichte die schönsten Monate. Und Schmorgerichte sind auch was Feines.

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