Putenflügel „Indische Art“ aus dem Slow Cooker

Solch ein Slow Cooker hat im Wesentlichen drei große Vorteile:
1. Er kümmert sich um (fast) alles, sprich: man gibt alles in den Topf und fertig! Ein paar Stunden später kam man das fertige Essen genießen. Ideal, wenn man keine Zeit zum Kochen hat.
2. Durch das langsam garen unterhalb des Siedepunktes tritt wenig Flüssigkeit aus dem Gargut aus, das sorgt dafür, dass es saftig und zart wird.
3. Durch die lange Garzeit haben die einzelnen Aromen viel mehr Zeit sich zu entfalten und vor allem harmonisch zu verbinden, etwa so wie beim Ossobuco, welches ja  auch stundenlang geschmort wird.

Zutaten:

  • 1 oder 2 Putenflügel; wir: 1 Flügel von einer 17 kg-Pute
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 cm frischer Ingwer, fingerdick
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 gehäufter TL Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen
  • 1 schwach gehäufter TL Kurkuma
  • 1/2 TL Koriander, gemahlen
  • 1 schwach gehäufter TL Cayenne Pfeffer
  • 1 1/2 TL Garam Masala
  • 1 schwach gehäufter TL Salz
  • 3/4 l Geflügelfond
  • 200 g Tomaten, frisch oder Konserve
  • 100 ml Sahne

Zubereitung:

Zwiebel halbieren, in Scheiben schneiden.
Lauchzwiebel in dünne Rollen schneiden.
Knoblauch und Ingwer fein würfeln.

Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Knoblauch und Ingwer auf dem Boden es Slow Cookers verteilen.
Den/die Putenflügel darauf legen.

Tomatenmark, Cumin, Kurkuma, Koriander, Cayenne Pfeffer, Garam Masala, Salz, Geflügelfond und Sahne in einen Messbecher geben und verrühren; über den/die Putenflügel gießen.

Frische Tomaten häuten (Haut anritzen, 10 Sekunden in kochendes Wasser tauchen, eiskalt abschrecken, Haut abziehen), halbieren, Stielansatz entfernen grob würfeln; in den Slow Cooker geben.

Nun alles in aller Ruhe 7 bis 8 Stunden auf kleiner Stufe („low“) köcheln lassen.

Am Ende der Garzeit den/die Putenflügel aus dem Slow Cooker nehmen.

Der Flügel war nach dieser Zeit „mehr als butterweich“ (aber immer noch saftig!!), man hätte ihn auch zu „Pulled Turkey“ verarbeiten können.

Die Sauce mit dem Zauberstab pürieren.

Bei uns gab es dazu – ganz authentisch – Naan (Indisches Fladenbrot).

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