Marillenröster

Im Moment haben wir eine Flut…nein, nicht von Regen-/Wassermassen, aber von Aprikosen.
Unser Aprikosenbäumchen („Halbstamm“) gibt sein Bestes. Wir bemühen uns es ihm gleich zu tun.

Das Rezept für diesen Röster haben wir bei „Wirtshauskultur.at“ entdeckt.
An dem Rezept hat uns vor allem gefallen, dass es mit sehr wenig Zucker auskommt.

Zutaten:

  • 100 g Zucker
  • 1/4 l Weißwein; wir: Silvaner, trocken
  • 1/8 l Orangensaft
  • 1 kg Marillen/Aprikosen; wir: Ungarische Beste, eigene Ernte
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen

Zubereitung:

Marillen/Aprikosen halbieren, Steine entfernen, vierteln.

Den Zucker in eine Pfanne geben und diese langsam erhitzen; bei mäßiger Hitze den Zucker hellbraun karamellisieren lassen.
Die Marillen/Aprikosen in das Karamell geben und umrühren.
Mit Weißwein und Orangensaft ablöschen, den Kardamom dazu geben.
Bei milder Hitze köcheln lassen bis sich der Karamell aufgelöst hat und die Früchte beginnen zu zerfallen.

Der Marillenröster sollte letztendlich eine Konsistenz „zwischen Marmelade und Kompott“ haben. 

Den heißen Röster in vorbereitete Gläser (wir: Twist-off-Gläser mit 230 ml – ergab 4 Gläser) füllen und verschließen.

5 Gedanken zu “Marillenröster

  1. Ulrike 13. Juli 2018 / 23:13

    Fein, so ein Röster, auch mit Zwetschgen schmeckt es mir sehr gut. So man denn ein Aprikosenbäumchen hat und reif ernten kann, sicher noch mal besser.
    Allerdings kann ich nicht klagen, ich habe einen türkischen Händler mit sehr, sehr guten deutschen Aprikosen. Werde mich wohl mal an dein Rezept machen.
    Stellt sich nur die Frage: Hält sich das denn, nur so in saubere Gläser?
    Lieben Gruß
    Ulrike

    • cahama 14. Juli 2018 / 5:31

      Wir machen das oft, „kochend“ in die Gläser füllen und gleich verschließen. Wir hatten damit noch keine Probleme.
      Wenn wir Früchte nicht kochend, sondern „nur“ heiß“, abfüllen können, dann verwenden wir EKA-Einmachtropfen. Ein paar Tropfen auf den Deckel (dann aber keine Twisch-off-Glläser) anzünden, Deckel drauf, klappt prima.

      • Ulrike 15. Juli 2018 / 0:27

        Dann versuche ich das gleich morgen mal mit meiner Beerensauce.Normalerweise koche ich die noch kurz ein.

  2. Anna Haunschmid 29. Juni 2019 / 14:22

    Habe das Rezept jetzt nachgekocht, es schmeckt wunderbar obwohl ich keinen Wein trinken.Danke

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