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Wildschwein-Schnitzel in Nuss-Panade

07 Jan

Traditionell wird aus Wildschwein fast immer nur Braten oder Gulasch gemacht.
So lange Zeit auch bei uns…bis wir uns mit der Frau „unseres“ Jägers unterhalten haben. Sie bereitet aus Wildschwein fast alles zu, was man auch aus „normalem“ Schweinefleisch machen kann.
Wir waren auch lange der Meinung, dass man Wildschwein nicht grillen kann, da es dann zu trocken wird. Gut, der nächste Sommer kommt (hoffentlich), dann können wir uns diesem Thema widmen.
Heute haben wir aber erst mal ein Schnitzel vorgeknöpft.
Um der Besonderheit des Wildschweinfleisches aber doch noch gerecht zu werden, haben wir es nicht in reine Semmelbrösel-Panade gehüllt, sondern diese großteils durch fein gehackte Walnüsse ersetzt.

Zutaten:

  • 4 Wildschwein-Schnitzel
  • 4 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 100 g Walnüsse
  • 40 g Paniermehl/Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Fett zum Braten *)

*) zum Braten von Schnitzel kann man Schweineschmalz, Butterschmalz, Olivenöl, Pflanzenöl usw. verwenden, das ist reine Geschmackssache, das sollte jeder selbst ausprobieren.
Wir verwenden meist entweder eine Mischung aus Schweine- und Butterschmalz oder aus Butterschmalz und Olivenöl.

Zubereitung:

Die Walnüsse fein hacken – wir: Mixbecher –  aber nicht „zu fein“, es sollten schon noch Stückchen von 2 bis max. 3 mm erhalten bleiben.
Die gehackten Walnüsse mit dem Paniermehl mischen.

Wie „normale“ Schweine-Schnitzel sollten auch die Schnitzel vom Wildschwein „geklopft“ werden.
Zum „Klopfen“ kann man einen speziellen Fleischklopfer, ein Plattiereisen, eine Pfanne, eine Stielkasserolle oder sonstiges verwenden.
Was allerdings dabei sehr empfehlenswert ist: einen ausreichend großen Gefrierbeutel über das Schnitzel legen – dann kann man sich das anschließende Abwaschen der Kacheln und Schränke ringsum sparen 🙂

Schnitzel beidseitig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Fett in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen.

Mehl und Nuss-Paniermehlmischung jeweils in einen ausreichend großen Teller geben.

Wer es richtig „fluffig“ mag, kann die Eier trennen. Eiweiß zu einem festen Eischnee aufschlagen. Eigelb vorsichtig unter den Eischnee heben.

Wir haben es uns hier einfach gemacht und einfach Eiweiß und -gelb verquirlt.

Schnitzel zuerst in das Mehl legen und ruhig leicht andrücken. Überschüssiges Mehl dann durch leichtes Klopfen abschütteln.

Das bemehlte Schnitzel beidseitig mehrmals durch das verquirlte Ei ziehen. Das Schnitzel muss rundum mit Ei überzogen sein.

Dann das Schnitzel vorsichtig in die Nuss-Paniermehlmischung legen – nicht drücken – nur darauf legen, wenden und die zweite Seite ebenfalls panieren.

Jetzt das Schnitzel in die Pfanne geben. Wichtig ist, dass das Schnitzel „schwimmt“. Es muss in reichlich Fett gebacken werden!

Außerdem ist wichtig, dass man ein Schnitzel nach dem anderen „fertig macht“ – also durch Mehl, Eischnee und Nusspanade zieht und es dann in die Pfanne gibt. Das Schnitzel nicht zwischendurch ablegen o.ä.

Die Backzeit von Wildschweinschnitzeln ist die gleiche wie bei „normalen“ Schweineschnitzel.

Schnitzel erst wenden, wen sie goldbraun sind!! Dann die zweite Seite goldbraun backen.

Schnitzel aus der Pfanne nehmen.und kurz zum Entfetten auf Küchenkrepp legen.

 
3 Kommentare

Verfasst von - 7. Januar 2018 in Braten, Fleischgerichte, Wild, Zubereitungsart

 

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3 Antworten zu “Wildschwein-Schnitzel in Nuss-Panade

  1. Anna C.

    7. Januar 2018 at 14:11

    Und als Nächstes Saltimbocca, das schmeckt fantastisch aus Wildschwein!

     
    • cahama

      8. Januar 2018 at 6:03

      Danke für den Tipp.
      Die Idee ist gut…muss nur mal schauen, ob das hinhaut. Wir haben das erste Mal auch Schnitzel geschnitten und da habe ich nur 2 „normale“ Portionen (normal dick) geschnitten. Für Saltimbocca müssten sie aber sehr dünn geschnitten sein.
      Ansonsten bekommen wir in Herbst wieder ein Wildschwein…

       

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