Hirschkalbsgulasch

Wir lieben es wild, äh Wild, meinte ich natürlich, zu essen :).
Jede Art von Wild hat ihre (geschmacklichen) Vorzüge: Reh ist eher zart und mild, Hirsch eher kräftig und intensiv, Hirschkalb liegt genau dazwischen.
Einerseits der kräftige, intensive Geschmack, gleichzeitig aber doch sehr zart.
Leider bekommt man Hirschkalb nicht so einfach 😦
Aber wir hatten mal wieder Glück 🙂

Zutaten:

  • 1 kg Hirschkalbfleisch aus der Keule
  • 1 1/2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Wurzelgemüse
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Gewürznelke
  • 2 Pimentkörner
  • 1 – 2 Wacholderbeeren
  • Thymian
  • 15 g getrocknete Steinpilze
  • 150 ml Rotwein, trocken
  • 300 ml Wildfond
  • Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:

Steinpilze in ca. 200 ml lauwarmem Wasser mindestens 30 Minuten einweichen.
Die Pilze aus dem Wasser nehmen, leicht ausdrücken und grob hacken.

Zwiebeln grob, Knoblauch fein würfeln.
Wurzelgemüse (mittelgrob) würfeln.
Nelke, Pimentkörner, Wacholderbeeren, Thymian mit etwas Salz in den Mörser geben und fein mahlen.

Fleisch in Würfel schneiden – Kantenlänge etwa 3 cm.

In einem Schmortopf Butterschmalz erhitzen und die Fleischwürfel portionsweise braun anbraten.
Fleisch aus dem Topf, mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und den gemörserten Gewürzen würzen, nehmen und warm stellen.

Zwiebel in den Topf geben und hellbraun anbraten.
Knoblauch und Wurzelgemüse dazu geben und 2 Minuten mit braten.
Das Mehl dazu geben und rösten bis es hellbraun ist.
Mit dem Rotwein und dem Wildfond ablöschen.
Das Einweichwasser der Pilze ebenfalls angießen, dabei aber „den letzten Rest“ samt Bodensatz nicht verwenden.

Alles wieder zum Kochen bringen.
Das Fleisch wieder in den Topf geben.
Gehackten Pilze ebenfalls in den Topf geben.

Deckel schließen, bei kleiner Hitze ca. 1 1/2 Stunden köcheln lassen.

Sauce abschmecken und servieren.

Bei uns gab es dazu Walnuss-Spätzle und Salat (nicht im Bild).

6 Gedanken zu “Hirschkalbsgulasch

  1. Anna C. 16. November 2017 / 9:18

    Hirsch hab ich noch keinen ergattern können…. liest sich gut. Wobei ich Wild auch gerne mal unkonventionell zubereite, z.B. als Frikadellen oder Curry.

    • cahama 16. November 2017 / 10:37

      Ein ganzer Hirsch…das ist schon „ein Brocken“.
      Ich hätte vor Jahren einen haben könne, aber der wog 3 Zentner…bisschen viel 🙂
      Wir lieben den „Wildgeschmack“, deshalb gibt es den bei uns meist „unverfälscht“.

      • Anna C. 16. November 2017 / 10:39

        naja, Wacholder, Steinpilze, Nelken sind ja auch nicht grade dezente Gewürze….

      • cahama 17. November 2017 / 6:57

        Wir setzen sie ja auch nur in Maßen und nicht in Massen ein 🙂

      • Anna C. 16. November 2017 / 12:18

        Ja das ist schon eine Hausnummer. Und nur Teile davon verkaufen die Jäger nicht so gerne…

      • cahama 17. November 2017 / 6:59

        Ja, das ist bei uns auch so, entweder ganz oder gar nicht.
        Da ich den Jäger gut kenne, darf ich mir, wenn es mehrere Tier gibt (wie jetzt in gut einer Woche bei der Wildschweinjagd), immer aussuchen welches Tier (Gewicht) ich haben möchte.

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