Französische Apfel-Galette – reloaded

 

Nachdem wir diese französische Apfel-Galette vor einiger Zeit schon einmal gebacken hatten und sie uns sehr gut geschmeckt hat, wir aber mit der Beschaffenheit des Teiges nicht zufrieden waren, mussten wir uns natürlich erneut daran versuchen.
Wie wir finden, mit großem Erfolg 🙂
Nun hat die Galette nicht „nur“ gut geschmeckt, nun waren wir sowohl mit der Optik als auch mit dem „Mundgefühl“ zufrieden!!

Zutaten für den Teig:

  • 170 g Mehl & Mehl zum Arbeiten
  • 230 g Butter
  • 100 ml Wasser
  • 3/4 TL Salz

Für die Füllung:

  • 4 – 5 Äpfel; wir: Goldparmäne
  • 3 EL Zimtzucker
  • 2 EL Butter
  • etwas Zitronensaft

Zum Bestreichen:

  • 1 EL Sahne
  • 1 EL braunen Zucker

Zubereitung:

Butter in Würfel von 2 x 2 cm schneiden, nebeneinander auf einen Teller setzen.


Salz im Wasser auflösen.
Butterwürfel und Salzwasser für 10 Minuten in das Gefrierfach stellen.

Das Mehl ca. 1 cm dick als Rechteck auf der Arbeitsfläche ausrichten.


Die Butterwürfel aus dem Gefrierfach nehmen und auf dem Mehl verteilen

anschließend die Butterwürfel mit etwas Mehl bestäuben.

Mit dem Nudelholz die Butter flach rollen.

Mit einer Teigkarte die Mehl-Butter wieder auf die ursprüngliche Größe zusammen schieben

und nochmals ausrollen.


Das Ganze 4 – 5 mal wiederholen.

Nun in die Mitte des Teiges eine Vertiefung drücken und das Eiswasser hinein gießen.

Mit der Teigkarte das Wasser durch hin- und herschieben/-falten in die Mehl-/Buttermischung arbeiten.


Ist eine „klumpige“ Masse entstanden, wieder ein Rechteck formen, mit etwas von dem „Extra-Mehl“ bestäuben und zu einem Rechteck (ca. 30 x 20 cm) ausrollen, anschließend dieses Rechteck wie einen Geschäftsbrief falten. Diesen Vorgang 3 – 4 mal wiederholen, bis der Teig gut zusammen hält.


In Klarsichtfolie verpackt den Teig für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Man kann den Teig auch problemlos für bis zu 2 Tage im Kühlschrank belassen.

Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse heraus schneiden.
Apfelviertel in dünne Spalten schneiden.
Die Apfelspalten mit Butterstückchen und etwas Zitronensaft für 4 Minuten bei 800 Watt in die Mikrowelle geben.
Anschließend mit Zimtzucker streuen und vorsichtig wenden, die Apfelspalten sollten weich sein aber ihre Form noch behalten.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf Backpapier zu einem Kreis von ca. 35 cm Durchmesser ausrollen, verpacken und für 15 Minuten in das Gefrierfach stellen.

Teig aus dem Gefrierfach nehmen und die Äpfel mittig auf den Teig geben (einen Rand von ca. 5 – 6 cm freilassen), evtl.vorhandene Flüssigkeit zurückbehalten.

Die Teigränder über die Äpfel falten dabei in der Mitte frei lassen.

Die neu entstandenen Teigränder mit Sahne bestreichen und mit Zucker bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Ober-Unterhitze 45 – 60 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit das Backblech um 180 Grad drehen damit die Galette gleichmäßig backt.

Am besten schmeckt die Apfel-Galette frisch aus dem Ofen, noch warm.

5 Gedanken zu “Französische Apfel-Galette – reloaded

  1. Karin 27. August 2021 / 9:05

    Das Rezept ist nun schon etwas älter, aber vielleicht wisst Ihr ja noch, was bei dem Teig hier anders war als beim Ursprungsrezept. Mehr Butter als Mehl, und auch noch Wasser, war da ein Fehlerteufelchen am Werk?

    • cahama 28. August 2021 / 10:23

      Hallo Karin,
      jetzt hast du uns selbst so unsicher gemacht, dass wir glatt eine Galette mit diesem Teig backen mussten 🙂
      Ergebnis: kein Tippfehler, alles richtig! Der Teig ist zwar eine recht „knatschige Angelegenheit“, aber das ist richtig so.
      Verarbeitung wie im Text beschrieben. Werde zur Veranschaulichung noch ein paar Bilder einfügen.
      LG Harald

      • Karin 29. August 2021 / 5:21

        Vielen Dank, bin gespannt auf die Bilder!
        Schönen Sonntag Euch!
        Gruß,
        Karin

    • cahama 30. August 2021 / 8:09

      Hallo Karin,
      habe die Bilder eingefügt.
      …und die Galette, die daraus entstanden ist, was ja letztendlich dir zu verdanken ist 🙂 , die haben wir auch schon gegessen.
      LG Harald

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