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Original ‚Espetada Madeirense‘

10 Aug

Im lange zurückliegenden Madeira-Urlaub haben wir diese Spezialität kennen und lieben gelernt.
Wir haben sie auch – abgewandelt – schon zubereitet >> Espetada Madeirense – Fleischspieß auf Madeira-Art.
Das „Problem“ war allerdings, dass die original Fleischspieße auf Holzspießen aus Lorbeerholz gegrillt werden.
Da wir bisher keine solchen Lorbeerholzspieße hatten, haben wir die Spieße statt dessen mit Lorbeerblättern zwischen den Fleischstücken zubereitet.
Nun allerdings haben wir unseren Lorbeerbusch kräftig zurückgeschnitten.
Von dem Schnittgut haben wir uns einige 4 bis 5 mm dicke Äste zurückbehalten und damit die „Original Espetada Madeirense“ zubereitet.

Zutaten:

  • 1 kg Roastbeef; wir: „Kette“ und „Filetkopf“
  • 2 „Hände voll“ grobes Meersalz

Zubereitung:

Fleisch in Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 4 cm schneiden.
Fleischwürfel auf die angespitzten Lorbeerholzspieße aufspießen.

In die „hohle Hand“ grobes Meersalz geben und die Spieße ringsum hinein drücken.
Das Ganze sollte dann etwa so aussehen wie hier (Archivbild):

Bei großer Hitze und direktem Grillen die Spieße etwa 8 Min. grillen.

Nach dem Grillen, die Spieße kräftig gegen die Seitenwand oder den Grillrost schlagen, damit das Salz – oder zumindest das meiste davon – abfällt.

Dazu gab es „Israelischer Linsensalat“ (im Bild rechts oben) und „Knackigen Frühlingssalat mit Erbsen & Bohnen“ (links unten).,

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8 Kommentare

Verfasst von - 10. August 2017 in Fleischgerichte, Grillen, Rind, Zubereitungsart

 

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8 Antworten zu “Original ‚Espetada Madeirense‘

  1. Anna C.

    10. August 2017 at 8:07 AM

    Hätte ich das gewußt hätte ich meinen im Winter eingegangenen Lorbeer zumindest in Teilen aufbewahrt….

     
    • cahama

      11. August 2017 at 6:22 AM

      Schade. Da hilft aber nichts, neuen Lorbeer ziehen! Wir haben unseren alten, der viel zu groß wurde (im Kübel 50x50x50 cm war keine Erde mehr, nur noch Wurzeln) auch „geköpft“ und durch einen neuen ersetzt. Auf frische Lorbeerblätter wollen wir nicht mehr verzichten.

       
      • Anna C.

        11. August 2017 at 6:36 AM

        Ich habe leider keine Überwinterungsmöglichkeit, und so ist jedes Jahr ein neuer, kleiner, fällig- die Blätter mag ich auch sehr gerne, ist doch was ganz anderes als die getrockneten

         
      • cahama

        11. August 2017 at 10:52 AM

        Vielleicht kannst du ja mal ein Gärtnerei in der Nähe fragen, ob sie Pflanzen zum überwintern aufnehmen. Hier machen das einige Gärtnereien. Wir haben vor langer Zeit den Kellerabgang oben und seitliche mit Doppelstegplatten „verglast“. Im Winter stellen ich dann noch 2 Doppelstegplatten auf die Treppe und habe so einen geschlossenen „Wintergarten“ für unsere Kübelpflanzen. „Frostwächter“ (elektrischer Heizer, der die Temperatur immer über 0 Grad hält) und ein paar einfache „Pflanzenleuchten“ (wenn Schnee auf dem Dach liegt und kein Licht reinkommt oder es so trüb ist) und die Pflanzen gedeihen.

         
      • Anna C.

        11. August 2017 at 1:30 PM

        naja, ihr seid ja auch Ausnahme-Gärtner…. hier würde das bestimmt auch eine Gärtnerei machen, vermutlich kostet das mehr als eine neue Pflanze. Und immerhin, so manches Kraut hab ich auch durchgekriegt in meinem Mini-Gärtchen. Rosmarin, Verbene, Currykraut….

         
      • cahama

        12. August 2017 at 4:48 AM

        Wie kommst du darauf, dass wir Ausnahme-Gärtner sind?
        Vermutlich hast du Recht, dass eine neue Pflanze im Frühjahr günstiger ist als die Überwinterung der alten, aber wenn wir mal eine Pflanze haben, dann versuchen wir alles, damit sie sich wohlfühlt und gedeiht und dann wollen wir sie natürlich auch behalten, die wird dann quasi adoptiert 🙂

         
      • Anna C.

        12. August 2017 at 6:03 AM

        ein Nutzgarten in so großem Stil, zudem noch im städtischen Bereich, das halte ich schon für eine Ausnahme. Selbst hier auf dem Land gibt es nur wenige davon…

         
      • cahama

        13. August 2017 at 6:58 AM

        Also bei uns hier (ein „ländlicher Vorort von Frankfurt) gibt es schon noch „Einige“, die viel „Gärtnern“…und es werden auch wieder mehr.

         

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