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Laugenstangen (aus ‚BrotBackBuch Nr. 1‘)

11 Jul

Die Laugenstangen haben wir nach dem Rezept „Laugenbrezeln“ aus dem BrotBackBuch Nr. 1 von Lutz Geißler gebacken.
Diese sind (vorläufig) der letzte aber auch der beste Versuch!

Mit dem Ergebnis waren wir SEHR zufrieden! 🙂

Zutaten für 8 Laugenstangen:

  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 260 g Wasser, eiskalt
  • 6 g Frischhefe
  • 10 g Salz
  • 20 g Schweineschmalz

Extra:

  • 600 ml 4% Natronlauge *)
  • grobes Salz

*) Beschreibung zur Herstellung von Natronlauge und Gefahrenhinweise dazu siehe >> hier

Zubereitung:

Mehl, Wasser, Hefe und Salz in die Knetmaschine geben, 5 Minuten auf niedriger Stufe und weiter 5 Minuten auf zweiter Stufe zu einem festen, glatten Teig kneten.
Das Schweineschmalz in kleinen Portionen zugeben und den Teig weitere 10 Minuten auf 2ter Stufe kneten. Jetzt sollte der Teig schön elastisch sein und nicht mehr kleben. Den Teig zu einer Kugel formen und luftdicht verschlossen 45 Minuten bei Zimmertemperatur (21 Grad) gehen lassen.

Nach 45 Minuten den Teig auf die unbemehlte Arbeitsfläche kippen und 8 Teigstücke zu 100 g abstechen.
Die Teigstücke wie Brötchen rund schleifen und abgedeckt 10 Minuten entspannen lassen.
Anschließend mit dem Nudelholz zu einem Oval (10 x 20 cm) ausrollen.

Jedes ausgerollte Oval von der breiten Seite her locker aufrollen.

Die fertig aufgerollten Teiglinge auf Backpapier setzen. Mit einem Bäckerleinen abgedeckt für 8 Stunden im Kühlschrank (8 Grad) gehen lassen.
Die Laugenstangen dürfen nicht luftdicht verschlossen werden damit die Oberfläche verhautet.

Nach der Gare werden die Laugenstangen für 4 – 5 Sekunden in eine 4%-ige Natronlauge getaucht.

Durch die Natronlauge bekommen die Laugenstangen einen leicht gelblichen Glanz.

Die gelaugten Stangen kann man gut einfrieren! Dazu die Laugenstangen auf eine Silikonmatte, Dauerbackfiolie oder Backpapier legen, dabei darauf achten, dass sie sich nicht berühren, und einfrieren Sobald sie gefroren sind, in Gefrierbeutel packen.
Zum Aufbacken die Teiglinge aus dem TK holen, 20 Minuten bei Zimmertemperatur antauen lassen und dann wie die frischen Laugenstangen backen (210 Grad, 20 Minuten).

Mit einem scharfen Messer 4 – 5 schräge Schnitte anbringen.

Im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad mit Schwaden ca. 20 Minuten backen. Schwaden nach 8 Minuten Backzeit ablassen,  für den Rest der Backzeit die Ofentür ca. 1 cm offenstehen lassen.

Die Laugenstangen auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

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4 Kommentare

Verfasst von - 11. Juli 2017 in Backen, Sonstiges - herzhaft

 

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4 Antworten zu “Laugenstangen (aus ‚BrotBackBuch Nr. 1‘)

  1. Ralf

    11. Juli 2017 at 8:32 AM

    Die sind euch ja mal gut gelungen! Ich trage mich auch schon länger mit dem Gesanken mal Laugengebuzu probieren. Jetzt habe ich einen Ansporn mehr. Zumal ich die Rezepte von Lutz auch immer sehr schätze.

     
  2. marichen21

    11. Juli 2017 at 8:48 AM

    Wahnsinn! Schauen ja voll professionell aus! 🙂
    Mhhh!
    Und ich liebe Laugen! 🙂
    Liebe Grüße
    Maria!

     
  3. Matthias

    13. Juli 2017 at 6:12 PM

    Die belaugten Rohlinge lassen sich hervorragend einfrieren und bei Bedarf 20 Minuten antauen und dann backen.
    LG Matthias

     
    • cahama

      14. Juli 2017 at 5:11 AM

      Ja. das haben wir gerade ausprobiert. Wir hatten 2 Laugenstangen eingefroren, 4 Tage später dann wieder angetaut, längs aufgeschnitten und mit Dörrfleisch und Käse als „Schlemmerstange“ gebacken. Hat super funktioniert. Rezept kommt bald.
      Trotzdem danke für den Tipp!
      Gruß
      Harald

       

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