Holunderblüten-Gelee

Gesucht haben wir ein Rezept für Holunderblütengelee, das ohne Apfelsaft oder sonstige Säfte auskommt – eben Holunderblüten pur. Fündig geworden sind wir auf der Seite „rezeptwelt.de“, allerdings war das Rezept dort abgestimmt für den Gebrauch eines Thermomix. Da man diesen aber nicht braucht (zumindest wir nicht), haben wir das Rezept entsprechend angepasst.

Zutaten für 4 Gläser à 230 ml:

  • 30 Holunderblütendolden
  • 800 ml Wasser
  • 15 g Zitronensäure
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Die Zitronensäure im Wasser auflösen.
Holunderblüten gut ausschütteln, damit keine Tierchen mehr darin sind. Stiele weitgehend entfernen und die Blüten in das Zitronensäurewasser legen. Abgedeckt 48 Stunden ziehen lassen.

Danach durch eine Mullwindel oder ein Leinengeschirrtuch abseihen und die Blüten nochmal kräftig ausdrücken.

Die so gewonnene Flüssigkeit mit dem Gelierzucker verrühren, unter Rühren zum Kochen bringen. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und den entstandenen Schaum vorsichtig abschöpfen.

Das Gelee in saubere Gläser füllen, mit Twist-off-Deckeln verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

11 Gedanken zu “Holunderblüten-Gelee

  1. Schnippelboy 18. Juni 2017 / 7:38

    Heute morgen haben wir gesagt wir müssen uns beeilen wenn wir noch Hollunderbluten-Gelee machen wollen
    Gruß Dieter

    • cahama 19. Juni 2017 / 9:22

      Na dann los, bevor ihr keinen mehr bekommt. Uns schmeckt er sehr gut.
      Erinnert mich immer an die Österreich-Urlaube in meiner Jugend und am den guten Almdudler 🙂
      Gruß
      Harald

  2. Ulrike 18. Juni 2017 / 23:41

    Ich habe mein Holunderblütengelee ähnlich gemacht, nur habe ich Zitronenscheiben im Blütenwasser ziehen lassen und dann noch Zitronensaft und Schale an den Ansatz gegeben. Das hat sehr gut funktioniert und das Zitronenaroma passt sehr gut. Mit Zitronensäure arbeite ich nicht so gern.
    Viele Grüße
    Ulrike

    • cahama 19. Juni 2017 / 9:30

      Wir wollen ja nächstes Jahr auch wieder etwas ausprobieren…jetzt haben wir schon eine Anregung 🙂
      Wir haben immer „jede Menge“ Zitronensäure zuhause. Die ist so vielseitig einsetzbar. Nach dem Keltern bekommt man die braunen Finger damit im Nu wieder sauber. Dreckige Terrassenplatten lassen sich damit hervorragend reinigen, zum Entkalken ist es geeignet…und ab und zu kommt es auch mal an Lebensmittel.
      Gruß
      Harald

    • cahama 19. Juni 2017 / 9:33

      Das kann ich mir auch gut vorstellen.
      Schon wieder ein Idee für nächstes Jahr 🙂

  3. Anna C. 19. Juni 2017 / 8:31

    Weißwein und Zitrone…. und es wird immer überaus fein.

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