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Weihnachtliche Charlotte

01 Jan

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Puh, doch nicht mehr im alten Jahr geschafft…aber ihr könnt es ja für nächste Weihnachten vormerken…oder, so ganz unter uns, man kann es auch zu anderen Gelegenheiten genießen 🙂

Das Rezept für diese Charlotte stammt im Original von „Essen&Trinken“.
Uns hat es so gut gefallen. dass wir es in unser Weihnachtsmenü eingebaut haben.
Das war kein Fehler  🙂

Zutaten für 6 Charlottes

Biskuit:

  • 100 g Zucker
  • 4 Eier
  • 90 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Creme:

  • 4 Blatt Gelatine, weiß
  • 70 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 250 g Mascarpone
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1/2 TL frisch gemahlenen Kardamom
  • 1/2 TL Zitronenschalenabrieb

Kirschkompott:

  • 500 g TK-Sauerkirschen
  • 2 EL Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 1 TL Speisestärke

Zubereitung:

Biskuit:

Vorab ein klein wenig Mathematik: Wenn wir einen Dessertring mit einem Innendurchmesser mit 7,8 cm mit Biskuit auskleiden wollen, dann muss der Biskuit wie lange sein?
Na, in Mathe aufgepasst?
7,8 cm x PI (3,1415…) ~ 24,5 cm, da der Biskuit etwas überlappen soll, benötigen wir 25,5 cm. 

Die Charlottes sollen später etwa 11 cm hoch werden; wir haben für die Zubereitung Dessertringe mit 8 cm Außen-Durchmesser verwendet. Da die Dessertringe nur ca. 5 cm hoch sind, haben wir uns der Hilfe von „Klarsicht-Einsteckhüllen“ bedient und daraus Stücke von 11 x 26 cm ausgeschnitten. Dies Stücke haben wir zu Rollen in der Größe gedreht, dass sie genau in die Dessertringe gepasst haben. Die Rollen haben wir mit Tesa-Film fixiert und in die Dessertringe gestellt.

Außerdem haben wir auf der Unterseite von Backpapier Rechtecke von 11 x 25,5 cm aufgezeichnet.

Eier, Zucker und Salz (mit Handrührer oder besser Küchenmaschine) schaumig schlagen; ~ 20 Minuten.

Mehl sieben und in drei Portionen mit dem Spatel vorsichtig unter die Eiermasse heben.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (10 mm) geben und auf dem Backpapier die vorgezeichneten Rechtecke damit ausspritzen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze (Umluft nicht geeignet) 10 – 12 Minuten hell braun backen.

Küchenhandtücher mit Zucker betreuen und sofort nach dem Backen die Biskuits „kopfüber“ darauf stürzen.
Das Backpapier vorsichtig abziehen; auskühlen lassen.

Achtung: die Biskuits sollen zwar auskühlen, dürfen aber dann nicht lange liegen, da ansonsten die Ränder „hart“ werden und sich nicht mehr formen lassen bzw. dabei brechen!

Die einzelnen Biskuits in die vorbereiteten Formen stellen, den überlappenden Teil leicht andrücken.

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Creme:

Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark auskratzen.

Eigelb mit Zucker über einem heißem Wasserbad dickcremig aufschlagen.
Vanillemark Zitronenschalenabrieb und Kardamompulver zufügen.

Gelatine abgießen und tropfnass in der Mikrowelle bei 600 Watt ca. 5 bis 6 Sekunden erhitzen, sodass sie sich aufgelöst hat und flüssig ist. Gelatine unter die Eiercreme rühren.
Kalte Mascarpone glatt rühren und esslöffelweise unter die Eiercreme heben.
Durch die kalte Mascarpone begann die Creme bei uns nach ca. 10 Minuten fest zu werden.
Dann die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Eiercreme rühren.
Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und in die vorbereiteten Biskuits füllen.
Mindestens 4 Stunden – besser über Nacht – in den Kühlschrank stellen.

Kirschkompott:

Die Tiefkühl-Sauerkirschen 2 bis 3 Stunden antauen lassen – damit sie etwas Saft ziehen.

Sauerkirschen, Saft, Zucker, Zimt, Sternanis in einen Topf geben und rund 10 Minuten sanft köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Speisestärke mit etwas Wasser verrühren. Den Kirschkompott damit abbinden, einmal aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Abgedeckt (mit Frischhaltefolie abdecken!!) auskühlen lassen.

Die Charlottes jeweils aus dem Dessertring nehmen und die „Folie“ entfernen; auf Dessertteller setzen.

Zimtstange und Sternanis aus dem Kirschkompott entfernen und diesen mit einem Löffel in die Charlottes füllen.

Die Charlottes nach Belieben mit Puderzucker oder Kakaopulver bestäuben.

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Der weiche Biskuit, die nicht sehr feste Creme und der nur leicht abgebundene Sauerkirschsaft ließen leider kein besseres „Anschnittbild“ zu, aber ein kleiner Einblick soll trotzdem gegeben werden.

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Verfasst von - 1. Januar 2017 in Desserts, Torte, Tarte & Co

 

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