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Jujube-Marmelade

12 Nov

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Es gibt ja wirklich viele Namen für diese kleinen Früchtchen: Chinesische Dattel, Rote Dattel, Azufaifa (span.), Brustbeere, Giuggiole (ital.). Jetzt bekamen wir eine Schüssel von diesen Früchtchen von unseren netten Nachbarn geschenkt.

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Was tun damit? Zum Frischverzehr waren es wirklich zu viele, also versuchten wir es mal mit einer Marmelade.
Angelehnt an das Rezept Marmellata di Giuggiole von der Seite casa.atuttonet.it entstand unser Rezept.

Zutaten:

  • 1300 g Chinesische Jujube
  • 950 g Zucker
  • 1 1/2 Zitronen, bio
  • 3 Tassen Wasser

Zubereitung:

Die Jujube waschen und vom Stein schneiden.
Von der Zitrone die Schale abreiben und den Saft auspressen.
Das Fruchtfleisch in einen Topf geben, Zitronenschale, -saft und eine Tasse Wasser zufügen.

Den Topf auf den Herd stellen, Jujube bei mittlerer Hitze kochen bis das Fruchtfleisch weich ist. Bei Bedarf noch weiteres Wasser zufügen.
Den Fruchtbrei durch ein Sieb streichen. Das Fruchtpüree abwiegen und pro Kilo Frucht 700 g Zucker zufügen.

Fruchtpüree mit dem Zucker verrühren und zurück auf den Herd stellen. Die Marmelade ca. 10 Minuten köcheln lassen dabei immer wieder umrühren damit nichts anbrennt. Nach diesen 10 Minuten eine Gelierprobe machen. Ist die Marmelade noch etwas zu weich einfach etwas länger köcheln lassen.

Hat die Marmelade die richtige Konsistenz, in vorbereitete Gläser mit Twist-off-Deckeln abfüllen und verschließen. Die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

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Autor: Carmen

 
5 Kommentare

Verfasst von - 12. November 2016 in Marmelade & Co

 

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5 Antworten zu “Jujube-Marmelade

  1. backenundmehrzuhause

    12. November 2016 at 2:55 PM

    Hallo Carmen, von diesen Früchten habe ich noch nie gehört!? Wo sind sie denn zu Hause? Und wie hat die Marmelade geschmeckt? Sieht sehr interessant aus!
    Viele Grüße von Ulla

     
    • cahama

      13. November 2016 at 6:15 AM

      Hallo Ulla,
      diese Früchte stammen ursprünglich aus (Ost-)Asien. Wiki meint: aus Nord-/Ost-China; unseres Wissens nach aber aus ganz Ost-Asien. Unsere Nachbarn haben einen entspr. Baum im Garten. Diesen haben sie (zusammen mit dem Haus🙂 ) von der Vorbesitzerin, einer Koreanerin, gekauft. Diese Koreanerin hat den Baum einst als „Setzling“ mit aus ihrer Heimat gebracht und hier gepflanzt. In Asien werden diese Früchte als „Snack“ (zum Knabbern) verwendet. In Korea wird hauptsächlich Tee daraus gekocht. Sie sind nicht sehr süß, ganz leicht säuerlich. Sie sollen stärkend auf den gesamten „Atemapparat“ wirken.
      Gekocht (als Marmelade) erinnert der Geschmack etwas an Apfelmus.
      Gruß
      Harald

       
      • backenundmehrzuhause

        13. November 2016 at 6:28 PM

        Ich glaube in Asien hat alles was gegessen wird eine besondere Wirkung.
        Interessant!

         
  2. Sus

    28. November 2016 at 4:09 PM

    Hi!

    Auf Mallorca heißen sie auch Ginjol. Ich habe ein Bäumchen und es hat letztes Jahr tatsächlich zwei Früchte getragen.

    Liebe Grüße, Sus

     
    • cahama

      29. November 2016 at 6:29 AM

      Warte nur ab, wenn dein Bäumchen erst mal so trägt wie der Baum unserer Nachbarn…🙂
      Viele Grüße
      Harald

       

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