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Amaretti

05 Jan

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Da es bei uns oft vorkommt, dass wir Eigelb benötigen, das Eiweiß aber übrig bleibt – vor allem in der Weihnachtsbäckerei -, sind Rezepte für die „Eiweißverwertung“ immer willkommen.

Dieses Rezept haben wir bei Küchenlatein.com gefunden.

Dieses Rezept ist besonders zu empfehlen, da die Amaretti durch die Bittermandeln ein ganz besonderes Aroma erhalten.

Zutaten:

  • 65 g Eiweiß *)
  • 1 Prise Salz
  • 190 g Mandeln
  • 30 g Bittermandeln
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Zitronenschalenabrieb oder 1 TL Zitronenzucker
  • 1 TL Orangenschalenabrieb oder 1 TL Orangenzucker
  • 20 g Mandeln, geschält – zur Deko
  • 5 EL Puderzucker
  • 1 EL Vanillezucker

*) ein Ei der Gewichtsklasse “XL” hat etwa 40 – 45 g Eiweiß,
   ein “L”-Ei ca. 35 – 40 g,
   ein “M”-Ei ca. 30 – 35 g und
   ein “S”-Ei ca. 25 – 30 g

Zubereitung:

Bittermandeln sind im Handel i. d. R. nur ungeschält zu bekommen. Man muss sich also die Arbeit machen und diese selbst schälen. Dazu die Mandeln in einen Topf geben, mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Topf vom Herd nehmen. Je heißer die Mandeln noch sind, desto leichter lassen sie sich nun aus der Schalte „drücken“. Dazu eine Mandel nehmen und an einem Ende „drücken“, die Mandel „springt“ dann am anderen Ende aus der Schale.
Die Bittermandeln auf ein Blatt Küchenkrepp legen und über Nacht trocken lassen.
Die Bittermandeln mittels eines Mixbechers o.ä. zu feinem „Mandelmehl“ mahlen/mixen.

Mandeln bekommt man in Handel, anders als Bittermandeln, auch schon geschält zu kaufen.
Wir ziehen es immer vor, ungeschälte Mandeln zu kaufen und diese auf die gleiche Art, wie vor genannt bei den Bittermandeln beschrieben, von der Schale zu befreien. Aber auch die Mandeln sollte man dann auf Küchenkrepp über Nacht trocknen lassen.
Gemahlene Mandeln bekommt man ebenfalls bereits fertig zu kaufen. Auch hier bevorzugen wir es diese selbst frisch zu mahlen. Frisch gemahlene Mandeln haben unserer Meinung nach einen besseren/intensiveren Geschmack.

Die 190 g + 20 g Mandeln, wie bei den Bittermandeln beschrieben, von der Haut befreien, über Nacht trocknen lassen.
20 g Mandeln beiseite stellen – diese werden später zur Dekoration benötigt.
Die 190 g mittels Mixbechers o.ä. zu feinem „Mandelmehl“ mahlen/mixen.

Das Eiweiß zusammen mit dem Salz zu einem sehr festen Eischnee aufschlagen.
Gemahlenen Mandeln, Bittermandeln, Zucker, Zitronen- und Orangenschalenabrieb (oder Zitronen- und Orangenzucker) zum Eischnee geben und vorsichtig unterheben. Der Eischnee sollte dabei so gut als möglich erhalten bleiben!

Den Teig abdecken und „über Nacht“ (für mind. 12 Stunden) in den Kühlschrank stellen.

Vanillezucker und Puderzucker mischen und auf einen Teller geben.

Mit einem feuchten Esslöffel nun Teignocken in Größe einer  Walnuss abstechen und diese mit feuchten Fingern zu einer Kugel formen. Diese Kugel im Zucker-Vanillezucker-Gemisch wälzen bis sie rundum damit bedeckt ist.

Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzten und oben in die Mitte eine ganze Mandel zu Deko setzten; diese leicht andrücken; die Kugeln dürfen dabei ruhig ganz leicht „platt gedrückt“ werden.

Auf dem Backblech reichlich Abstand (mind. 5 cm) zwischen den einzelnen Teigkugeln lassen,
da diese beim Backen „in die Breite gehen“!

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Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft 22 bis 25 Min. backen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Es gibt Gebäck., das erst „reifen“/“durchziehen“ muss. Diese Amaretti,so finden wir, schmecken frisch am besten!
Also nicht lange aufheben – gleich essen🙂

 

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