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Rote-Beete-Salat

27 Okt

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Dieses Jahr beschert uns der Garten eine mehr als reichliche Rote Beete-Ernte.
Eine bei uns sehr beliebte Verwendung dafür ist dieser, zugegeben leicht essigsaure, Salat.

Ja, wir wissen, dass der gute Herr Duden meint, dass mittlerweile „Rote Beete“ keine „Roten Beete“ mehr sind, sondern „Rote Bete“. Das mag er für sich beschließen, aber man muss ja nicht bei jeder Verstümmelung der deutschen Sprache mitmachen!
Denn, lieber „Herr“ Duden, warum schreibt man dann das Beet noch mit doppeltem „e“??

Zutaten:

  • 600 g Rote Beete
  • 200 ml Branntweinessig
  • 400 ml Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 2 Nelken, ganz
  • 3 Wacholderbeeren, ganz
  • 1 Lorbeerblatt, frisch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Rote Beete in leicht gesalzenem Wasser je nach Größe ca. 45 bis 75 Minuten kochen.

Tipp: Mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen: lässt sich die Rote Beete leicht durchstechen ist sie gar. Allerdings sollte man sie nicht zu oft stechen, da sie sonst zu stark ausbluten.

Rote Beete abgießen, so heiß wie es die Hände gerade aushalten, schälen und in Scheiben schneiden.

Tipp: Beim Schälen Handschuhe tragen, ansonsten geht die rote Farbe für ein paar Tage nicht von den Händen ab.

Zwiebel fein würfeln, zusammen mit den Gewürzen zu den Rote Beeten in eine Schüssel geben. Salzen und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Essig und Wasser mischen, über die Rote Beete gießen.

Vor dem Genießen mindestens 12 Stunden durchziehen lassen.

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2 Kommentare

Verfasst von - 27. Oktober 2015 in Salate, Salate & Dressings

 

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2 Antworten zu “Rote-Beete-Salat

  1. Kathrin

    27. Oktober 2015 at 8:33 AM

    Liebe Familie Mahr,
    ich bin durch den GEO-Artikel auf Euren Blog gestoßen, habe schon mal ein bisschen gestöbert und werde mit Sicherheit wiederkommen und mich inspirieren lassen.

    Und wenn ich schon mal hier bin, kann ich gleich mal eine Frage zum oben vorgestellten Rote-Bete-Salat loswerden: ich habe festgestellt, dass selbst verarbeitete Rote Bete (gekocht oder auch im Backofen gegart) immer diesen eigenwilligen Beigeschmack hat – mit gutem Willen kann man ihn als „erdig“ bezeichnen, wenn man ehrlich ist, schmeckt es aber immer ein bisschen so, wie es früher bei meinen Eltern im Kartoffelkeller gerochen hat. Kennt Ihr diesen Effekt? Wie kann ich das verhindern? (irgendwelche Beigaben beim Kochen – Zucker, Zitrone, Natron, andere supergeheime Zutaten?)

    Zum Schluss kann ich es mir nicht verkneifen, in den Besserwisser-Modus umzuschalten: Bete (die Rübe) und Beete (das Ding, in der die Bete wächst) schreiben sich deshalb unterschiedlich, weil die Wörter eine unterschiedliche Herkunft haben: Bete kommt vom lateinischen beta, was auch nur Rübe bedeutet, während das Beet herkunftsmäßig eigentlich ein Bett ist (und im englischen spricht man auch vom „bed“, wenn man sagt, wo man seine „beetroots“ ausgesät hat). Warum daraus im Laufe der Zeit ein Beet geworden ist, weiß ich auch nicht genau, hat aber vermutlich mit geänderter Aussprache zu tun, die sich schließlich in der Schriftsprache widerspiegelt (es hätte sicher auch ein „Beht“ daraus werden können). Um auf die Rote Bete zurückzukommen: in meinem Duden von 2000 stehen beide Varianten mit dem Zusatz „landschaftlich“ für „Beete“, während der Duden von 1973 (Ost-Ausgabe) vermerkt, dass früher auch „Beete“ geschrieben wurde, während es heute „Bete“ heißt.

    Es ist verwirrend, aber letztendlich ist der Duden kein Gesetz und im Prinzip kann jeder schreiben, wie er lustig ist (es sei denn, er ist Schulkind oder arbeitet im öffentlichen Dienst).

    In diesem Sinne, viele Grüße aus Thüringen
    Kathrin

     
    • cahama

      27. Oktober 2015 at 3:07 PM

      Hallo Kathrin,
      schön, dass Du zu uns gefunden hast…und es auch hoffentlich weiterhin tun wirst🙂
      Zu deiner Frage: leider haben wir auch kein Patentrezept um den „erdigen“ Geschmack der Rote Beete ganz zu eliminieren. Er gehört halt irgendwie dazu, wie die Schärfe zum Meerrettich. Man kann Rote Beete strecken, so wie Meerrettich mit Sahne o.ä., dann ist es nicht so intensiv.
      Wir haben aber schon bei div. Sorten, die wir im Garten selbst gezogen haben, Unterschiede festgestellt. Es gibt Sorten, da ist das „Erdige“ intensiver und bei anderen nicht.
      Danke für die „Aufklärung“war mir neu, dass der Wortursprung der Roten Beete aus dem lateinischen kommt.
      …ich schreibe trotzdem weiter „Beete“🙂
      Gruß
      Harald

       

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