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Kreolisches Hühnchen

14 Okt

comp_CR_IMG_6583_Kreolisches Hähnchen

Das herrliche an Eintopfgerichten ist in aller Regel, so wie hier auch, der tolle Geschmack.
Der riesige Nachteil bei vielen Eintopfgerichten ist, dass sie absolut nicht fotogen sind. So wie hier auch. Aber der Geschmack hat uns dafür reichlich entschädigt.

Zutaten:

  • 1,2 kg Hähnchen *)
  • 250 g rote Zwiebeln
  • 300 g Stangensellerie
  • 3 Paprikaschoten; wir: 2 rote und 1 gelbe
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Lorbeerblätter
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 TL Curry
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/4 – 1/2 TL Chili, je nach gewünschter Schärfe
  • ca. 1 gehäuften TL Salz, wir: grobes Meersalz
  • 2 Msp. gemahlene Nelken
  • 3/4 TL Cumin
  • 1/4 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL getrocknete Korianderblätter
  • 800 ml Geflügelfond
  • 200 ml Wasser
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 g Wildreismischung
  • 500 ml Kokosmilch
  • 10 g frischen Ingwer
  • 3 Frühlingszwiebeln

 

*) wir haben 2 Schenkel und 2 Flügen von einem 3,5 kg Fleischhahn verwendet.
Man kann aber auch ein ganzes Hähnchen zerlegen oder nur Hähnchenschenkel verwenden.
Bei einem ganzen Hähnchen von ca. 1.200 g bzw. bei Verwendung von „normalen“ Hähnchenschenkeln verkürzt sich die Garzeit!
Die Werte dafür sind in blau und in Klammern angegeben!

Zubereitung:

Hähnchenschenkel halbieren bzw. ganzes Hähnchen in ca.10 Teile zerteilen (Unterschenkel, Oberschenkel, Flügel, Brust halbieren).
Zwiebel halbieren oder vierteln und in dünne Scheiben schneiden.
Stangensellerie von den „harten Fäden“ befreien. Etwas vom Selleriegrün aufheben, Stangen in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
Paprikaschoten in Segmente teilen, Kerne und weiße Innenhaut entfernen; in 1 bis 2 cm große Stücke schneiden.
Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.
Ingwer in kleine Würfel schneiden.

Butterschmalz und Olivenöl in einer Schmorpfanne erhitzen und die Hähnchenteile portionsweise ringsum braun anbraten.
Fleisch aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

Zwiebeln und Lorbeerblätter in die Pfanne geben und 3 Minuten anbraten.
Knoblauch und Stangensellerie dazu geben und weitere 2 Minuten braten.
Tomatenmark in die Pfanne geben und nochmals 1 Minute braten.

In der Mitte der Pfanne etwas Platz schaffen und Curry, Chili, Zimt, Nelken, Cumin und Paprika da hinein geben und wieder 1 Minute braten.

Mit Geflügelfond und Wasser ablöschen.
Salz (nur wenig Salz verwenden!) und Korianderblätter in die Pfanne geben.

Mit aufgelegtem, aber nicht ganz geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen.

Nun das Fleisch zurück in die Pfanne geben und wieder mit nicht ganz geschlossenem Deckel 35 Minuten (15 Minuten) köcheln lassen.

Den Reis dazu geben und (mit nicht ganz geschlossenem Deckel) weitere 15 Minuten köcheln lassen.

Nun kommt die Kokosmilch zusammen mit dem Ingwer und den Paprikastücken in die Pfanne.
Und, richtig, weitere 15 Minuten, jetzt aber ohne Deckel,  köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Selleriegrün in Streifen und die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Abschmecken; Hähnchenteile und die sämige Sauce mit dem Reis auf Teller verteilen; mit Frühlingszwiebeln und Selleriegrün bestreuen und servieren.

comp_CR_IMG_6580_Kreolisches Hähnchen

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3 Antworten zu “Kreolisches Hühnchen

  1. Katharina Esser

    16. Oktober 2015 at 5:34 PM

    Eure Rezepte sind immer sooo inspirierend, vielen Dank für Eure tolle Seite!
    Habt Ihr die Hähnchenteile gehäutet, oder wird die Haut nicht so weich und schwabbelig wie bei anderen Eintopfgerichten?

     
    • cahama

      17. Oktober 2015 at 5:00 AM

      Hallo Katharina,
      danke für die netten Worte. Hat uns sehr gefreut.
      Nein, wir haben die Hähnchenteile nicht gehäutet. Wir verwenden für solche „Schmorgerichte“ meist Fleisch von Fleischhähnen (ca. 3,5 kg, Freilandhaltung, Bio-Qualität, Einkauf direkt beim Bauern) die wir uns aus Frankreich mitbringen. Dieses Fleisch und auch die Haut hat eine ganz andere Konsistenz/“Beschaffenheit“ als das, was man im Normalfall hier zu kaufen bekommt. Die Haut haben wir kräftig angebraten. Durch das schmoren wurde sie wieder weich, aber nicht schwabbelig. Sie ist auch nach dem Schmoren noch fest (nicht zäh oder ledrig). Aber natürlich kann man dieses Gericht auch mit Hähnchenfleisch ohne Haut zubereiten. Tipp: die abgezogene Haut separat in der Pfanne knusprig braten und später zum Hähnchen reichen!
      Liebe Grüße
      Harald

       
      • Katharina Esser

        19. Oktober 2015 at 8:39 AM

        Hallo Harald,
        vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
        Das mit dem separat braten ist eine gute Idee, so werde ich es machen!
        Katharina

         

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