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Schwäbischer Salzkuchen

04 Aug

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Geht es Euch manchmal auch so: man sieht etwas und weiß sofort, das müssen wir unbedingt auch mal probieren.
So ging es uns bei dem Rezept von Werner in seinem tollen Blog „cucina e piu„.

Werner war vor einiger Zeit bei Günther Weber (von dem dieses Rezept im Original stammt) auf dem Lorettohof – wir wären auch gerne gekommen, waren aber gesundheitlich verhindert – und ist spätestens seit diesem Zeitpunkt „ein Fan“ von der Art und Weise, wie Günter Weber seine Backwaren behandelt..

Irgendwann werden wir sicher den Besuch auf dem Lorettohof nachholen!

Bei dem Teig haben wir uns strickt an das Rezept gehalten, haben es nur auf eine Tarteform herunter gerechnet.

Bei dem Belag bzw. der Einlage haben wir die Freiheiten des Rezeptes genutzt und unseren Ideen freien Lauf gelassen – natürlich immer vor dem Hintergrund: was gibt der Garten gerade her🙂

Der Salzkuchen gelingt super, wenn man den Teig vorher „zum Reifen“ 12 bis 24 Stunden in den Kühlschrank stellt.

Zutaten für eine Backform mit 28 cm Durchmesser

Teig :

  • 170 g Weizenmehl Typ 550
  • 45 ml Wasser
  • 55 ml Vollmilch
  • 7,6 g Butter
  • 5 g Hefe (Frischhefe)
  • 2,4 g Zucker
  • 2,8 g Salz

Belag:

  • 385 g Saure Sahne
  • 75 ml Sahne
  • 2 Eier, Größe „L“
  • 30 g Mehl (Typ 550)
  • 3,8 g Salz
  • 50 g Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck, alternativ: Schinkenwürfel oder für die vegetarische Version weglassen
  • 100 g Zucchini; Nettogewicht! ohne das weiche innere Fruchtfleisch und Kerne!
  • 185 g Tomaten; wir: gemischt; Goldene Königin, Schwarze Krim, Ochsenherz (klein), Roma (klein), Harzfeuer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 Basilikumblätter

Zubereitung

Teig:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zunächst 2 bis 3 Minuten langsam kneten, dann nachmals 3 bis 4 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Den Teig samt Schüssel in einen Gefrierbeutel o. ä. stellen, verschließen und 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann für 12 bis 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und ausrollen – Durchmesser so groß, dass in der Form später ein Rand von 1,5 bis 2 cm bleibt (Backform = 28 cm >> Durchmesser = 31 bis 32 cm).
Form leicht fetten.
Den Teig in die Form geben und einen Rand von 1,5 bis 2 cm formen.
Den Teig einige Mal mit einer Gabel am Boden einstechen

Nun den Belag zubereiten; der Teig soll sich in dieser Zeit akklimatisieren.

Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Belag:

Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck in sehr kleine Würfel schneiden, Kantenlänge 2 bis 3 mm.

Zucchini halbieren und das weiche innere Fruchtfleisch und die Kerne entfernen. Die obige Gewichtsangabe von 100 g bezieht sich auf das, was nun noch übrig ist!
Zucchini Würfeln, Kantenlänge 3 bis 4 mm.

Knoblauch würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Basilikumblätter grob hacken/schneiden.

Nun Saure Sahne, Sahne, Eier, Mehl, Salz, Dörrfleisch, Zucchini, Knoblauch und Basilikum in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen alles gründlich verrühren.
Diese Masse in die Tarteform einfüllen und glatt streichen.

Cocktailtomaten halbieren, größere Tomaten in Scheiben schneiden.
Tomaten auf dem Kuchen verteilen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 230 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

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Und, weil er so schön (bunt) war, hier nochmals der ganze Kuchen:

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3 Antworten zu “Schwäbischer Salzkuchen

  1. Mona

    4. August 2015 at 5:40 AM

    So einen Kuchen mache ich auch öfter – allerdings mit Lauch statt Zucchini. Die Variante mit Zucchini gefällt mir aber sehr gut! Bei uns hieß das immer „Herzhafter Lauchkuchen“. Ich glaube, den muss ich mal wieder machen – diesmal mit Zucchini natürlich🙂

     
    • cahama

      5. August 2015 at 4:58 AM

      Wir sind gespannt, wie er Euch schmeckt.
      LG
      Harald

       
  2. noemi

    4. August 2015 at 6:49 AM

    Hat mir bei Werner schon so gefallen und sieht bei dir auch wieder so lecker aus.
    Jetzt wird’s echt Zeit für’s nachbacken😀

     

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