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Ritz-Cracker – Hausgemacht

27 Apr

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Es standen wieder so viele Geburtstage an… da darf natürlich gerne auch etwas selbst gemachtes verschenkt werden. Da kamen uns die Hausgemachten Ritz Cracker aus dem Blog „Küchenlatein“ gerade recht. Immer nur Süßes verschenken will man ja auch nicht…

Also haben wir uns mal heran gewagt.

Zutaten:

  • 250 g Keksmehl *)
  • 14 g Weinsteinbackpulver
  • 15 g Zucker (1 EL)
  • 3 g Salz (1/2 TL)
  • 90 g Butter
  • 30 g Rapsöl
  • 100 ml Wasser

*) Keksmehl, ist ein Weizenmehl Typ 550 das aus besonders stärkehaltigem Weizen hergestellt wird. Durch den höheren Stärkeanteil ist es sehr gut für “feines Gebäck” und Biskuit geeignet. Alternativ „normales“ Weizenmehl Typ 550 verwenden.

Zum Bestreichen:

  • 45 g Butter, geschmolzen
  • 3 g Salz

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Öl und Butter in Flöckchen dazugeben, kneten bis eine krümelige Masse ähnlich Streuseln entsteht. Jetzt nach und nach Wasser unterkneten bis ein weicher homogener Teig entsteht.

Mit Hilfe von zwei Leisten haben wir den Teig 3 mm dünn ausgerollt, dann mit dem Ravioliausstecher Cracker ausgestochen.

comp_CR_CIMG0617_Riz_Cracker

Cracker auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzten, viel Abstand zueinander brauchen die Cracker nicht, da sie nur sehr wenig in die Breite gehen.

Jetzt noch mit der Pralinengabel Löcher in die Kekse stechen. Im vorgeheizten Backofen bei 205 Grad Ober-/Unterhitze in 12 – 15 Minuten hell braun backen.

Die geschmolzene Butter mit dem Salz verrühren. Die noch heißen Cracker damit bestreichen.

Fazit: Schöne mürbe Cracker, das nächste Mal würden wir sie jedoch noch etwas dünner (2 bis 2,5 mm) ausrollen und die Butter zum Bestreichen mit etwas mehr Salz versetzen.

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13 Kommentare

Verfasst von - 27. April 2015 in Snacks & Knabbern

 

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13 Antworten zu “Ritz-Cracker – Hausgemacht

  1. Ulrike

    27. April 2015 at 7:00 AM

    Ritz-Cracker sind nur echt in rund *gg*

     
    • cahama

      27. April 2015 at 7:28 AM

      Okay, dann müssen wir das nächste Mal (das es sicher geben wird!!) den runden Ravioli-Ausstecher verwenden :).
      Zu unserer Verteidigung: wir hatten uns für den eckigen Ausstecher entschieden, da dann weniger „Abfall“ beim Ausstechen übrig bleibt.

       
  2. Pfefferschote

    27. April 2015 at 7:08 AM

    Guten Morgen, was ist denn „Keksmehl“? En besonderes oder habe ich etwas überlesen? 🙂

     
    • cahama

      27. April 2015 at 7:18 AM

      Keksmehl, ist ein Weizenmehl Typ 550 das aus besonders stärkehaltigem Weizen hergestellt wird. Durch den höheren Stärkeanteil ist es sehr gut für „feines Gebäck“ und Biskuit geeignet. >> Werde den Post entspr. ergänzen 🙂

       
      • Pfefferschote

        27. April 2015 at 7:20 AM

        Ah, prima, vielen Dank. 🙂
        Also Weizenmehl Typ 550, alles klaro. 🙂

         
  3. giftigeblonde

    27. April 2015 at 9:47 PM

    ohh!! die muss ich machen!
    Warum habe ich die noch nie gesehen?
    grübel..Ulrike hat die gut versteckt!
    lg. Sina

     
  4. Ulrike

    27. April 2015 at 11:09 PM

    Wo hast du denn das Keksmehl her? Könnte man anstelle nicht etwas Mehl durch Weizenstärke ersetzen und einen ähnlichen Effekt erhalten? Oder auch Dinkel630 nehmen, nach meiner Erfahrung werden Plätzchen und Streusel damit besonders mürb?
    Das Rezept habe ich zwar schon bei Ulrike kopiert, aber schön, dass du mich wieder dran erinnert hast;-) Als Kind habe ich diese Ritz-Cräcker geliebt!
    Liebe Grüße
    Ulrike

     
    • cahama

      28. April 2015 at 3:31 PM

      Das Keksmehl haben wir von der Adlermühle.
      Ob man Weizenstärke zusetzten kann??? Probieren!! Ich weiß es nicht; also, dass man sie zusetzten kann weiß ich, aber ob es den gleichen Effekt hat weiß ich nicht 🙂
      Dinkelmehl: wir haben früher auch oft mit Dinkel gebacken. Wir haben aber festgestellt, dass Brot, wenn man es mit Dinkel backt, schneller trocken wird, deshalb haben wir kaum noch Dinkelmehl im Haus. Aber ansonsten kann ich mir das bei Plätzchen/Keksen schon gut vorstellen, dass es gut wird.
      Vielleicht müssen wir doch mal wieder ein bisschen Dinkel kaufen?
      Viele Grüße
      Harald

       
  5. Ulrike

    28. April 2015 at 10:40 PM

    Hallo Harald,
    habt ihr das Mehl direkt vor Ort gekauft? Ich finde es im Shop leider nicht. Aber mir ist eine blendende Idee gekommen, der Sohn meiner Freundin ist ein begnadeter Konditormeister (bis vor Kurzem bei Siesmeyer), er hat sich gerade selbständig gemacht, der hat sicher ein passendes Mehl und kann mir auch sagen, ob das mit einem Weizenstärkeanteil klappt.
    Zum Dinkel: Dem Trockenbacken von Dinkel kommt man mit einem Kochstück bei, schau dir mal die Dinkelsemmeln (www.homebaking.at/dinkelsemmel/) von Dietmar Kappl an, die sind ganz hervorragend. Die haben ich zum Dinkelbrötchen backen gebracht. Ich mochte nämlich bisher auch keinen Dinkel für Brötchen und Brot. Für Mürbteig und vor allem Streuselteige allerdings schon.
    Ihr backt ja auch viel Kuchen. Vielleicht interessierst du dich ja für ein schnelles Rezept mit Streuseln unten und oben mit Kirschfüllung dazwischen. Das ist einer meiner liebsten Kuchen, geht auch gut mit Apfelstudel- oder Mohn-Füllung und ist ruck zuck fertig und sieht gar nicht danach aus. Rezept findest du unter „Schneller Streusel-Kirsch-Kuchen“ im Brotbackforum wenn du Interesse hast.
    Viele Grüße
    Ulrike

     
    • cahama

      29. April 2015 at 3:32 PM

      Hallo Ulrike,
      danke für das Rezept. Klar sind wir immer auf der Suche nach neuen Rezepten.
      Den „Trick“ mit dem Kochstück, dass Brot länger feucht hält, den kennen wir, der funktioniert nicht nur bei Dinkel. Aber wir könnten es ja mal wieder versuchen. Dinkel gibt, so finden wir, eine zartes, seidiges Gefühl auf der Zunge, also gar nicht so zu verachten. Also, vielleicht doch mal wieder.
      Mit dem Keksmehl von der Adlermühle waren wir einfach schneller 🙂
      Jetzt ist es ausverkauft. Wir haben noch vorher bestellt…
      Das bekommen die aber bestimmt wieder rein oder halt mal bei anderen Mühlen versuchen.
      Wenn du „einen vom Fach“ quasi in der Familie hast, das ist doch super. Der kennt doch bestimmt viele Tricks, Kniffe, Feinheiten, von denen wir nicht mal träumen. Den würde ich auch „anzapfen“.
      Du kannst uns ja mal auf dem Laufenden halten, was er dazu sagt.
      Liebe Grüße
      Harald

       
  6. Ulrike

    28. April 2015 at 10:45 PM

    Ach ja, ich nehme allerdings immer nur Bio-Dinkel, im Moment reines Ur-Dinkelmehl. Wie das mit den neuen Dinkelsorten, in die ja Weizen eingekreuzt ist, funktioniert, weiß ich nicht.

     
  7. Ulrike

    30. April 2015 at 9:31 PM

    Hallo Harald,
    heute habe ich mit dem Sohn meiner Freundin telefoniert. Das Keksmehl war ihm gar kein Begriff, nach seiner Aussage wird in einem Gebäck, das besonders mürb werden soll, ein Teil des Mehls durch Stärke ersetzt, genau was ich überlegt hatte. Ich denke, ich werde mal mit 10-15% anfangen.
    In Frankreich gibt es ja ein spezielles Patissiermehl, das werde ich mir das nächste Mal besorgen.

    Liebe Grüße
    Ulrike

     
    • cahama

      1. Mai 2015 at 7:22 AM

      Danke.
      Das mit der Stärke werden wir dann auch mal probieren.
      Viele Grüße und einen schönen Feiertag
      Harald

       

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