Orientalische Hackbällchen

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Kennt ihr diesen Discounter, der jede Woche ALl DIe schönen Angebote in seinem Prospekt bewirbt und dessen Prospekt jedes Wochenende als Beilage in kostenlosen Zeitungen beiliegt?
Solch ein Prospekt ist mir in die Finger gefallen. Normalerweise schenke ich dem keine Beachtung. Aber letzte Woche gab es da jede Menge Gartenutensilien. Da wir ja nun einiges an Gärten haben, habe ich mir das Prospekt doch mal genauer angesehen. Na ja, und jetzt sind wir um ein Zitronenbäumchen und ein Rezept für orientalische Hackbällchen reicher – nur Gartenutensilien haben wir noch genau so viele wie vorher 🙂 .
In diesem Prospekt war nämlich ein Rezept abgedruckt, dass sich wahrlich nicht schlecht las. Etwas abgewandelt ist es die Grundlage zu unseren „Orientalischen Hackbällchen“.

Zutaten für 5 Personen

Hackbällchen:

  • 500 g Hackfleisch; wir haben reines Schweinehackfleisch (vom Schwäbisch-Hällischen-Landschwein) verwendet, man kann aber auch gemischtes Hackfleisch, reines Rinder- oder Lammhack verwenden.
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 80 ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • 4 – 5 getrocknete Feigen
  • 40 g Mandelstifte
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Koriander (frischer Koriander wäre besser, wir hatten aber keinen zur Hand)
  • 2 – 3 EL Olivenöl

Sauce:

  • 1/2 EL Butter
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Paprika
  • 800 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 leicht gehäufter TL Sumach
  • 1/2 TL Zimt

Zubereitung

Für die Hackbällchen das Toastbrot mit der Milch übergießen und einziehen lassen (mind. 10 Min.).

Dann geht es erst mit der Sauce weiter:
Paprika schälen und würfeln (5 x 5 mm), Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Butter in einem möglichst breiten Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. In den letzten 2 Min. den Knoblauch mit dünsten.
Paprikawürfel dazu geben und Hitze erhöhen. Nach etwa 2 Min. in der Topfmitte etwas Platz schaffen (alles zur Seite schieben) und das Tomatenmark für 1 bis 2 Min. rösten.
Die gehackten Tomaten in den Topf geben.
Mit Salz,Pfeffer, Sumach und Zimt würzen.
Die Sauce nun etwa 30 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren.
Wenn die Sauce zu dick wird, mehrmals etwas Wasser nachgießen.

Nun wieder zu den Hackbällchen:
Zwiebel fein und Feigen etwas gröber (mittelfein) würfeln.
Petersilie fein hacken.
Die Mandelstifte in der Hand „zerdrücken“, so dass aus einem Stift etwa 3 Teile werden; wenn mal ein größeres Teil dazwischen ist, macht das auch nichts 🙂
Das Toastbrot ausdrücken (nicht zu fest drücken! Sehr viel Milch entweicht nicht!).
Toastbrot, Hackfleisch, und die restlichen Zutaten (außer dem Olivenöl) in eine Schüssel geben und alles gut vermischen/verkneten.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen.
Aus dem Hackfleisch kleine Fleischbällchen (~Walnussgröße) formen und im Olivenöl rundum braun braten.

Die Hackbällchen in die Sauce geben und kurz darin ziehen lassen.

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Abschmecken und servieren.

Bei uns gab es „normalen“ Reis dazu.

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Ein Beitrag zu Sinas “Montagsschweinereien”

schweinereien189

6 Gedanken zu “Orientalische Hackbällchen

  1. giftigeblonde 16. März 2015 / 15:33

    Sieht super aus Harald! Nur mit Zimt da drin kann ich mich nicht abfinden..aber das ist nur miene persönliche Macke!
    DAnke fürs Mitmachen!
    lg. Sina

    • cahama 16. März 2015 / 17:47

      Ich hatte früher auch Probleme bei der Vorstellung „Flesich und Zimt“, aber in der orientalischen Küche ist das absolut üblich.
      Und wir finden es mittlerweile euch sehr gut.

      • giftigeblonde 16. März 2015 / 18:52

        Nein ich habe kein Problem damit, habe mich auch shcon angenähert, aber es schmeckt mir einfach nicht,..ist einfach Geschmackssache,..Ich mag Zimt in Süßspeisen total gerne..

  2. Speedy 17. März 2015 / 13:45

    Hallo, wer isst nicht gern einmal Hackbällchen. Und so zubereitet, wie du es beschrieben hast, müsste es besonders gut schmecken.
    Den Button zum ausdrucken habe ich auch gefunden und habe es aber als PDF bei mir gespeichert. Gut, dass ich es als PDF übernommen habe, denn der Ausdruck hätte mir 5 Seite Papier und Druckertinte gekostet. Das Rezept an sich hätte auf einer DinA4-Seite Platz gehabt.
    Du benutzt doch „WordPress“. Hierfür gibt es das wunderbare Plugin „Easy Recipe“ (siehe auch meine Homepage). Damit lassen sich die Rezepte wunderbar erstellen und ausdrucken. Vielleicht wäre das etwas für dich.
    LG Hansdieter

    • cahama 17. März 2015 / 16:18

      Ich komme gleich mal schauen!! 🙂

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